News

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demeter.de

„Er ist der Grund, warum ich da bin, wo ich bin“, „Wir gehen gemeinsam durchs Jahr, erleben glückliche und schwierige Momente“, „Wir haben eine Vertrauensbasis und können uns aufeinander verlassen“ – das sind nicht die Bekenntnisse von glücklich verheirateten Eheleuten, sondern Liebeserklärungen von Demeter-Winzer*innen an ihren Weinberg.

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SEKEM

Das Konzept „Wirtschaft der Liebe“ ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil innerhalb SEKEMs wirtschaftlicher Aktivitäten. SEKEM Gründer Ibrahim Abouleish war es ein Anliegen, ein wirtschaftliches Modell zu fördern, das entlang der kompletten Wertschöpfungskette transparent ist, und das nicht nur einen fairen Preis garantiert, sondern ebenso die Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen berücksichtigt und fördert.

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Demeter.de

Alex Podolinsky verstarb friedlich kurz vor seinem 94. Geburtstag. Was Maria Thun für Europa, war Alex Podolinsky für Australien: Botschafter des Biodynamischen.

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Demeter.ch

Es wird deutlich, dass die auf lange Sicht wesentlich nachhaltigere biodynamische Landwirtschaft ein Element der Bewältigung von Folgen des Klimawandels ist. Welche Konsequenzen hat sie für die Umwelt, für Pflanzen, Tiere und den Menschen?

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Demeter.ch

Der Agrarwissenschaftler Claude-Alain Gebhard und seine Frau Marie-Claire haben von der chemischen Industrie auf die biologisch-dynamische Landwirtschaft umgestellt.

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Demeter.ch

Anfang Juli fand auf der Schwand in Münsingen die jährliche Hauptversammlung des Vereins für biologisch-dynamischen Landwirtschaft statt.

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WEFF

Am 24./25. August findet in Davos das «Sommer WEFF» statt. Es versteht sich als Kontrastprogramm zur Grossveranstaltung im Winter und bietet allen Menschen, die für Grenzen des Wachstums, für die Erde, für Frieden und Freiheit einstehen, eine offene Plattform.

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Mit Kompost fürs Klima

Farmers for Future

Demeter.de

Mit „Farmers for Future“ unterstützen Bio-Bäuer*innen, -Gärtner*innen, -Winzer*innen und -Imker*innen die Proteste „Fridays for Future“. In ihrer Erklärung fordern sie entschiedene Schritte von der Bundesregierung, um den Klimawandel zu stoppen. Initiator Jakob Schrererz erklärt, was er selbst als Landwirt tut, um möglichst viel CO2 im Boden zu speichern und damit das Klima zu schützen.

Geht das: Das Klima retten mit Humus-Aufbau? „Das allein reicht natürlich nicht“, sagt Demeter-Landwirt Jakob Schererz, doch „Humus-Aufbau kann einer der Hebel für uns Landwirte sein, das Klima zu schützen. Denn lebendiger und guter Humus voller Kleinstlebewesen bringt nicht nur beste Lebensmittel hervor, sondern bindet CO2 aus der Atmosphäre. Das tut er – im Gegensatz zur umstrittenen CO2-Verpressung – in einer vollkommen ungefährlichen Art und Weise“, erklärt Jakob Schererz. Die große Kunst sei es, Organisches wie Mist oder etwa Gemüseputz-Abfälle mit möglichst wenig Verlusten in Humus umzuwandeln, der auch wirklich lebendig ist. Diesem Vorgang gilt seine große Leidenschaft, so Schererz, der sich als „bekennender Kompost-Liebhaber“ bezeichnet. Für ihn gibt es keinen Bio-Müll, sondern nur Wert- und Reststoffe, die er lieber „Biogut“ nennt.

Was macht Kompost in seinen Augen besser als Mist? „Ich habe es immer wieder erlebt, dass ich beim Kartoffelroden – also ein halbes oder ein Jahr nach der Düngung – vertorfte Mistbrocken gefunden habe. Diese hatten sich aufgrund der nicht idealen Rottebedingungen im Boden nicht oder unzureichend umgesetzt.“ Viele verschiedene Aspekte waren dafür verantwortlich: „Mal fehlt Wasser, mal Luft, mal die richtige Mikrobiologie.“ Durch die Kompostierung hat er für sich eine Methode gefunden, diese organische Substanz kontrolliert und unter beeinflussbaren Bedingungen in wertvollen Humus zu verwandeln.

Doch nicht nur das Klima profitiert vom Humusaufbau. „Ich freue mich, dass unsere kargen Sandböden, die wir in der Heide bewirtschaften, dadurch besser Wasser und Nährstoffe speichern und aufnehmen und insgesamt fruchtbarer werden“, so der Landwirt. Er ist überzeugt, dass die Äcker dadurch besser gewappnet sind für die Auswirkungen des Klimawandels wie Sturzwasserereignisse oder Dürreperioden.

Weiterführende Informationen:

Die Initiative „4 per 1000“ wirbt dafür, weltweit mehr Kohlenstoff im Boden durch nachhaltige Landwirtschaft zu speichern, um das Klima zu schützen. Der Beitrag bestehe darin,  dass Bodenhumus vier Mal mehr CO2 speichern könne als Luft. Das Thünen-Institut hat die „4 per 1000“-Initiative wissenschaftlich bewertet und  kommt zum Schluss, dass neben der besseren Anreicherung organischer Substanz in der Landwirtschaft vor allem der Schutz und die Wiedervernässung von Mooren sehr effektive Klimaschutzmaßnahmen sind.

Zu Jakob Schererz, Initiator von „Farmers for Future”: Jakob Schererz, 33, lebt mit seiner Partnerin und zwei Kindern in einer Hofgemeinschaft auf dem Bauckhof Stütensen in der Heide. Dort arbeitet der Demeter-Landwirt und bekennende „Kompost-Liebhaber“ mit erwachsenen Menschen mit Assistenzbedarf.

Mitmachen!

Alle Bio-Bäuer*innen, -Gärtner*innen, -Winzer*innen und -Imker*innen, sind aufgerufen, sich mit ihrer Unterzeichnung den Farmers for Future anzuschließen:

www.farmers-for-future.de

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#FarmersForFuture

 

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