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demeter

Wie entwickle ich meinen Geschäftsplan? Diese Frage rahmte das erste Präsenzmodul der Kursreihe „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“ der Demeter Akademie, die mit neun Teilnehmenden nunmehr zum dritten Mal gestartet ist.

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lebendige Erde

Die Kräfte der Natur verstehen und nutzen, mit dieser lebendigen Dimension arbeiten biodynamische Bauern. Die Wege zu solch intuitiver Wahrnehmung sind unterschiedlich. Wie es Demeter-Landwirte mit dem Geistigen in der Landwirtschaft halten, lesen Sie in der Januar-Februar Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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kultursaatgut

Bio, das bedeutet mehr als ›nur‹ gute Lebensmittel herzustellen. Bio-Unternehmen engagieren sich für mehr Fairness, Ökologie, Umweltschutz, Zukunftsfähig-keit, kurz: Sie wollen die Welt ein bisschen besser machen.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Landwirte stehen unter Druck: Der Klimawandel mit unsicheren Ernten, die Bürokratie mit aufwendiger Verwaltung und eine prekäre finanzielle Lage führen zur Sinn- und Überlebensfrage. Der biodynamische Landbau bietet methodisch einen Weg, mit Sinn und Freude in der Arbeit mit der Natur zu leben.

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demeter

Unter dem Motto „ausgezeichnet!“ prämierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die UNESCO das Netzwerk Biodynamische Bildung für ihr herausragendes Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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biosuisse

Meine Frau und ich leben im Paradies: Unsere grosse Liebe, drei gesunde Kinder, ein schöner Biohof, etwas Ackerbau und Obst, Mutterkühe, Freilandschweine – und vor allem viele Kundinnen und Kunden, die uns und unsere Produkte schätzen.

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Nachruf für Andres Schuler Föhn

*10. März 1957 †25. September 2019

Demeter.ch
Familie Jacobsen mit Jenice und David mit Ada und Ela

Er war ein überzeugter Biodynamiker mit Tiefgang, der seine ganze Kraft fast nur in seinem direkten Umkreis eingesetzt hat. Dieses konzentrierte, immer bescheidene Wirken, auf das Verlass war, hat die biodynamische Bewegung kraftvoll weitergebracht!

In einer Zeit, wo nur «Grosses» unsere Aufmerksamkeit erheischt, ist es gut zu sehen, dass es Menschen gibt, welche sich mit Bedacht und Sorgfalt ihrem Projekt widmen. Andres Schuler war solch ein stiller, steter Kämpfer für eine zukünftige Landwirtschaft ohne Kunstdünger und Pestizide, welche den ganzen Menschen einbezieht.

Er hatte in den Achtzigern an der ETH Landwirtschaft studiert und noch die Zeit mitbekommen, wo man als Vertreter des Biolandbaus als Spinner abgetan wurde. Nach Exkurs an die Forschungsanstalt Reckenholz stürzt sich Andres 1989 in sein erstes Garten- und Wohnprojekt, die Gibsgrueb Oberehrendingen. In seiner Oase baut er Biogemüse, experimentiert bereits mit dem Abokistensystem, erwirtschaftet damit sein Einkommen und offeriert dabei auch ohne Unterstützung immer wieder geschützte Arbeitsplätze.

Schon bald entdeckt er mit der Gründung des Werkheims Stöckenweid seine eigentliche Bestimmung. 1993 baut Andres dort die Demeter-Gärtnerei auf und betreut sie bis zu seinem krankheitsbedingten Rückzug. Unter seiner umsichtigen Führung entstehen immer vielfältigere Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen im Treibhaus, auf dem Gemüsefeld, in der Verarbeitung und im Hofladen. Das Gemüse von der Stöckenweid erlangt einen besonders guten Ruf.

In der Stöckenweid ist ihm ein wichtiges Anliegen, die betreuten Menschen am lebendigen Wochenmarktgeschehen teilhaben zu lassen, was sie höhere Wertschätzung erfahren lässt: Sie dürfen ihr hervorgebrachtes Gemüse selber verkaufen und das Lob der Marktkunden entgegennehmen. Andres war als einfühlender Förderer seiner Mitarbeiter sehr geschätzt.

Durch seine Menschlichkeit wird Andres auch bald ein begehrter Lehrmeister für die biologisch-dynamische Landwirtschaftsausbildung. Viele junge Leute werden durch ihn darin bestärkt, dass der Garten- und Landbau auch in einer modernen Welt ein Berufsziel sein kann. Er nimmt regen Anteil an den regionalen Bio-Gemüsler-Treffen.

Als früher Biodynamiker kannte Andres die Hintergründe des Biolandbaus, auch die von Lemaire-Boucher. Aus deren Arbeiten entwickelte er die schonende Bodenbearbeitung ohne Pflug, die Kompostierung als Basis der Düngung, die Fruchtfolgesysteme im Anbau und den Einsatz feinster Gesteinemehle im vorbeugenden Pflanzenschutz für die biodynamische Praxis weiter. All dies ist auf den Feldern der Stiftung Stöckenweid zur täglichen gesunden Praxis geworden.

Ich habe Andres einmal früh am Morgen im Garten besucht, da war er bereits mit dem schamottstein-gefütterten Betonmischer daran, Erde zu mahlen, um es der Jauche für das Gemüsefeld beizumischen. Sie hat dadurch alles Ätzende verloren und wurde zu einem wertvollen Pflanzendünger. Er hat die biodynamische Arbeit nie einseitig auf den Präparateeinsatz reduziert, bei ihm gaben sich viele Massnahmen zu einem ganzheitlichen Gesamtwerk die Hand. So hat er es auch mit seinen Mitmenschen gehalten: Zusammen konnte man etwas bewirken, dabei war jeder so, wie er ist, genau richtig.

Andres, wir werden Dich in bester Erinnerung behalten!

Reto Ingold

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