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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Jahresthema 2018/19

Ökonomie der Landwirtschaft - zwischen Hofindividualität und Weltwirtschaft

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SEKEM

SEKEM veröffentlich Vision 2057 zum ersten Todestag des Gründers

Vor einem Jahr, am 15. Juni 2017, ist Ibrahim Abouleish, der Gründer der SEKEM Initiative, verstorben – im selben Jahr feierte SEKEM 40-jähriges Bestehen. Diesen internen Wandel und das Jubiläum hat sich die SEKEM Gemeinschaft zum Anlass genommen, die Gründungsvision weiterzuentwickeln und eine Vision, Mission und Ziele für 2057 zu formulieren.

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GZPK

Neues aus der Getreideforschung Peter Kunz

In der Sommerausgabe des GZPK Aktuell sprechen die Getreidezüchtungs-Experten über die Wertschätzung der biologischen Züchtungsarbeit

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Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Die praxisnahe Ausbildung für die biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau ist gefragt wie noch nie.

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Demeter

40 Jahre Freie Landbauschule Bodensee

Die praxisnahe Ausbildung für die biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau ist gefragt wie noch nie.

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Demeter

Mit allen Sinnen erleben

Die in Scheibchen geschnittenen Radieschen, Möhre und Kohlrabi leuchten vom Titelbild des neuen Demeter Journals und machen Lust darauf, auch bisher unbeachtete Teile von Gemüse – wie etwa Radieschenblätter – zuzubereiten und zu genießen. Mit allen Sinnen erleben: darum geht es in der neuen Sommerausgabe des Demeter Journals, die ab Juni im Naturkostfachhandel ausliegt.

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Offener Brief an Landwirtschaftsminister Schmidt

Herr Schmidt, nehmen Sie die Biobauern mit!

Vor einer endgültigen Zustimmung von EU-Parlament und -Rat muss der gewichtigste Fehler der im Trilog ausgehandelten neuen Öko-Verordnung ausgemerzt werden. Es darf nicht geschehen, dass die neue Verordnung eine Keule gegen die Bio-Bauern wird!

Im Trilog wurde ein Entwurf für eine neue EU-Öko-Verordnung abgestimmt, in dem in Artikel 20 Regelungen aufgenommen wurden, die bereits bei kleinsten Spuren von bei Bio unerlaubten Stoffen sowohl von Unternehmen als auch von Kontrollstellen und -behörden eine lange Reihe von bürokratischen und unangemessen aufwendigen Maßnahmen fordern. Dies träfe auch auf Kontaminationen zu, die auf Abdrift von konventionell bewirtschafteten Feldern oder ubiquitärer Umweltbelastung zurückzuführen sind.

Die Folgen wären Produktsperrungen bereits weit unterhalb gesetzlicher Grenzwerte, Liquiditätsengpässe bei den Betrieben, Vertrauensverlust bei den Kunden, langwierige und nervenaufreibende Auseinandersetzungen mit Behörden und Nachbarn. Dadurch würde das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt.

Die Folgen für das Kontrollwesen wären dramatisch: Statt wirkliche Betrugsfälle zu verhindern, blockierte der neue zusätzliche Aufwand für die Behörden sogar die notwendigen Kontrollkapazitäten für die Aufklärung dieser Fälle. Der Dokumentations- und Kontrollaufwand würde zudem Landwirt*innen von der Umstellung auf Bio abhalten ohne zusätzliche Produkt-Sicherheit für Verbraucher*innen zu gewähren.

Probleme durch Pestizide müssen an der Wurzel gepackt werden, fordern wir als Gemeinschaft der biodynamisch wirtschaftenden Akteure. Vorsorgemaßnahmen müssen da ansetzen, wo die Pestizide hergestellt und eingesetzt werden. Der Einsatz von Pestiziden muss deutlich reduziert werden! Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Biobäuerinnen und -Bauern, die keine chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen und deshalb auch weitgehend[1] pestizidfreie Produkte auf den Markt bringen, mit zusätzlichen Regeln belastet  werden.

Wir rufen Sie, Herr Bundeslandwirtschaftsminister  Schmidt, deshalb dazu auf, dem Trilog-Kompromiss so nicht zu zustimmen. Wir fordern von Ihnen, dafür zu sorgen, dass Artikel 20 so umgestaltet wird, dass er eine sinnvolle Praxis erlaubt und zur Weiterentwicklung der ökologisch-nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft beiträgt.

Für den Demeter e.V. Dr. Alexander Gerber, Vorstandssprecher

1Analysen des staatlichen Ökomonitorings in Baden-Württemberg zeigen, dass trotz des weitverbreiteten Einsatzes von Ackergiften in der konventionellen Landwirtschaft die Belastung von Bio-Produkten im Schnitt um den Faktor 100 niedriger als bei konventionellen.

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