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Demeter.ch

Dieses Jahr zeigte deutlicher denn je: Die Landwirtschaft leidet schon jetzt unter den Folgen des Klimawandels. Diese Woche treffen sich Gesandte von fast 200 Staaten zur UN-Klimakonferenz in Sharm El-Sheikh – Demeter ruft die Politiker:innen dazu auf, alles zu tun, um die 1,5° Grenze einzuhalten und die Landwirtschaft zukunftsfähig aufzustellen!



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Demeter.ch

Eine starke Lobby von Konzernen, Technik- und Wissenschaftsvereinigungen setzt sich dafür ein, dass die neuen Gentechnikverfahren von der Regulierung nach EU-Gentechnikrecht ausgenommen werden. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), die mit neuen Verfahren wie etwa CRISPR/Cas geschaffen wurden, müssten dann weder auf Risiken überprüft noch gekennzeichnet werden. Sie könnten auf den Markt gelangen, ohne dass sie für KonsumentInnen als solche erkennbar wären.

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Demeter.de

Eigentlich gäbe es weltweit genügend Nahrung, um alle Menschen satt zu machen. Doch während die westlichen Industrienationen mehr als ausreichend versorgt sind, leiden über 800 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Die Bekämpfung dieser Krise muss Priorität haben und ganzheitlich gedacht werden: Langfristige Ernährungssicherheit erreichen wir nicht durch neue Gentechnik, sondern mit Verteilungsgerechtigkeit, Klima- und Naturschutz sowie Vielfalt.

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Demeter.de

Wie können wir eine Landwirtschaft betreiben, die unsere Ressourcen schont und uns gleichzeitig hochwertige Lebensmittel liefert? Wie harmonisch miteinander leben und arbeiten und die Balance zwischen Geben und Nehmen wahren? Und was tun, wenn wir doch mal aus dem Gleichgewicht geraten?

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landwirtschaftliche Sektion

So ist der Unterschied zwischen biologisch-dynamisch angebauten Weinen und konventionellen weniger auf der physischen Ebene zu finden, bei den Rückständen und so weiter – es gibt sehr gute, rückstandsfreie konventionelle Weine –, als auf der Ebene des Wesenhaften. Die Frage ist, ob das Produkt so von den Menschen hergestellt wird, dass Wesenhaftes sich ausdrücken kann, was eine Begegnung zwischen Mensch, Tier und Pflanze auf einer höheren Ebene ermöglicht

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demeter.de

Am Mittwoch, dem 28. Juli 2022 tagen die Agrarminister:innen der Bundesländer, um die Umsetzung der EU-Agrarförderung ab 2023 festzuzurren. Demeter fordert klare Signale, um die Betriebe dabei zu unterstützen, nachhaltig in die Zukunft zu gehen.

 

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"Mit unserer Vision von Ägypten 2057 und unseren Visions-Zielen für Sekem bis zum Jahr 2027 wollen wir eine weitläufige Relevanz erreichen, die einen Systemwandel unterstützt." – Helmy Abouleish

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„Profil schärfen“: Zahlen, Fakten, Hintergründe

demeter
Titelbild: Zocha_K/istock

„Der druckfrische Entwicklungsbericht gibt auf 28 Seiten Einblicke in das, was das vergangene Demeter-Jahr besonders geprägt hat: Neben dem Wachsen das Profil weiter zu schärfen. Dabei liefert er nicht nur spannende Zahlen, sondern auch lebendige Einsichten in aktuelle Demeter-Projekte und Initiativen unserer Mitglieder sowie Diskussionen“, laden die Demeter-Vorstände Alexander Gerber und Johannes Kamps-Bender zur Lektüre ein.

So zeigt der Entwicklungsbericht, dass Demeter zum einen im ganz herkömmlichen Sinn gewachsen ist – in der Fläche, an Mitgliedern und im Umsatz: Rund 100 neue Landwirt*innen sind in Deutschland in die Demeter-Gemeinschaft eingetreten, die jetzt insgesamt 93.000 Hektar Fläche bewirtschaftet. Auch in der Verarbeitung und im Handel legt Demeter zu; knapp 800 neue Demeter-Produkte finden Konsument*innen im Fach- und Einzelhandel. Das durchschnittliche Umsatz-Wachstum lag beitragsgewichtet bei 27 Prozent. „2019 hat auch gezeigt, dass das Interesse der Verbraucher an Demeter zunimmt – in den Sozialen Medien haben wir etwa bei Instagram einen Follower-Zuwachs von 215 Prozent. Das sind knapp 24.000 Menschen, die allein auf diesem Kanal unsere Inhalte verfolgen und teilen“, freut sich Alexander Gerber. Auf Facebook folgen Demeter bereits über 73.000 Abonnent*innen.

Doch der Bericht zeigt auch: Gleichzeitig ist Demeter qualitativ gewachsen, nach innen, an den eigenen Ansprüchen. Initiativen wie „Farmers for Future“ oder das Volksbegehren Artenvielfalt in Baden-Württemberg bewegten nicht nur den Verband, sondern auch die Gesellschaft. In diesem Sinne war das Jahr geprägt von intensiver Richtlinienarbeit, die zukunftsweisend ist für das biodynamische Wirtschaften: Unter anderem wurde die Tierhaltungspflicht für Gärtnereien neu gefasst und Plastikverpackungen für Demeter-Obst und Gemüse verboten. „Gerade in Zeiten, wo wir in die Breite wachsen, ist es unerlässlich, dass wir in unserer Entwicklung unser Profil schärfen“, so Alexander Gerber. Der Bericht widmet sich demnach auch der neuen klaren, aber auch emotionalen Visualisierung dieses „anders Wachsens“ an inneren Werten: „Unsere neue Kommunikationslinie mit Demeter-Mitgliedern als Protagonist*innen mit ihren ganz eigenen Werten, die sie antreiben, macht sichtbar, was Demeter als Entwicklungsgemeinschaft ausmacht und wie prägend diese Werte auch für die Qualität der Produkte ist “, so der Demeter-Vorstand.

 

Der Demeter-Jahresbericht erscheint seit 2019. Bestellbar per Mail über info@demeter.de; oder zum Herunterladen unter: https://www.demeter.de/organisation/jahresbericht

 

 

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