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Landwirtschaft als Organismus

Biodynamiker betrachten den landwirtschaftlichen Betrieb als Organismus – was macht ihn einzigartig? Über verschiedene Wege, den Hof als Individualität zu gestalten, lesen Sie in der Januar-Februar Ausgabe von Lebendige Erde.

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Demeter.de

Demeter fordert: enkelfähige Landwirtschaft jetzt!

Die EU muss umsteuern: Die 114 Euro, die jeder EU-Bürger für die Landwirtschaft pro Jahr bezahlt, müssen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft eingesetzt werden. Zum Wohle von Mensch und Tier sollten Betriebe nicht mehr Tiere halten, als sie selbst ernähren können.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Die biodynamische Karotte belebt die Wirtschaft

Biodynamische Landwirtschaft ist Pionierin im Biolandbau. Darüber hinaus ist sie Vorreiterin beim Entwickeln praxisorientierter Modelle für nachhaltiges und assoziatives Wirtschaften. Einen Überblick vermittelt die Tagung ‹Land Wirtschaft› von 6. bis 9. Februar am Goetheanum.

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Demeter.de

Nepali Gardens

In Nepals erstem Demeter-Betrieb stellen biodynamische Kleinbauern aromatische Ayurveda-Tees und Räucherstäbchen mit Heilwirkung her.

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Demeter.ch

Demeter-Geschäftsstelle unter neuer Führung

Per 1.1.2019 übergab Christian Butscher die Leitung der Demeter Geschäftsstelle an Aline Haldemann, Bettina Holenstein und Susanne Huber, alle drei bereits Mitarbeiterinnen auf der Geschäftsstelle mit viel Demeter-Erfahrung.

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FibL

Durchbruch für die Weideschlachtung

Es ist ein Sieg für den Tierschutz: Der letzte Tag im Leben eines artgemäss gehaltenen Weidetieres kann die nächsten zehn Jahre stressfrei enden. Das Landwirtepaar Claudia Wanger und Nils Müller haben nach sechsjährigem Ringen um die Bewilligung, dank grosser eigener Investitionen und mit der Unterstützung des FiBL und der Stiftung Vier Pfoten, ihr Ziel erreicht: Sie behalten die Verantwortung für ihre Tiere bis zum Schluss – dem Todesschuss.

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demeter

Appell: Radikale Wende in der Klimapolitik für enkelfähige Landwirtschaft!

Im polnischen Kattowitz auf der UN-Klimakonferenz geht es darum, verbindliche Regeln zu vereinbaren, mit denen die Erderwärmung auf unter zwei, möglichst sogar auf 1,5 Grad begrenzt werden soll. In Deutschland bekommt vor allem die Landwirtschaft die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Demeter fordert die Bundesregierung auf, jetzt das Klima aktiv zu schützen und eine Wende in ihrer Klimapolitik einzuläuten.

 

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Sonett hilft Bienen

Sonett setzt Zeichen

Sonett

Der Bio-Pionier Sonett, Hersteller ökologischer Wasch- und Reinigungsmittel, möchte dem Bienensterben entgegenwirken und setzt sich für eine wesensgemäße Bienenhaltung und pestizidfreie Landwirtschaft ein. Daher kooperiert Sonett mit dem gemeinnützigen Verein Mellifera. Ab Oktober 2018 gehen 10 Cent pro verkaufter Flasche Handseife Calendula als Spende an den Verein. So können sich auch die Kunden an dieser Hilfe beteiligen. Mellifera wurde 1986 gegründet und setzt sich für den Schutz der Bienen und eine wesensgemäße Haltung der Tiere ein. Das Forscherteam von Mellifera war weltweit das erste dem es gelang, die Varroa-Milbe mit rein ökologischen Methoden zu bekämpfen.

Die Bienen sind in Gefahr

So meldete der Deutsche Imkerbund (DIB) im Mai erneut hohe Bienenverluste von bundesweit 17,9 Prozent für den Winterwechsel 2017/2018. Dies entspricht einer Zahl von 150.000 Bienenvölkern. Bereits im vergangenen Jahr verzeichnete der DIB ein außergewöhnlich hohes Bienensterben. Hier betrugen die Winterverluste über 20 Prozent. Bei den heimischen Wildbienen sieht es sogar noch dramatischer aus. Über die Hälfte von ihnen sind in ihrem Bestand gefährdet und stehen daher auf der Roten Liste. Seit 1989 ist die Zahl der Fluginsekten insgesamt in Deutschland um 75 Prozent zurückgegangen, sagt der Deutsche Naturschutzring. Die Ursachen für den massiven Rückgang der Bienen sind vielfältig. Eine starke Gefahr geht vor allem von Pestiziden aus, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. Die so genannten Neonicotinoide sind ein Nervengift, welches das Orientierungsverhalten der Bienen schädigt. Sie finden dann nicht mehr in den Bienenstock zurück und sterben. Zu weiteren Risiken zählen Parasiten wie die Varroa-Milbe, die schon die Larven der Bienen befällt und zum Tode ganzer Völker führen kann. Auch Monokulturen und zunehmend versiegelte Flächen sind eine Bedrohung. Es fehlt immer mehr an Lebensräumen mit blühenden Pflanzen­beständen, wo Bienen Nahrung finden. Dabei ist es für die Zukunft des weltweiten Ökosystems unverzichtbar, sie zu schützen.

Bienen sind wichtige Nutztiere

Denn die Bienen übernehmen eine wichtige Bestäubungsleistung. Rund 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen in Deutschland von der Bestäubung der Honigbienen ab, sagt der DIB. Gerade für den Menschen ist deren Schutz daher überlebenswichtig. Denn der größte Teil unserer Nahrungsmittel ist auf die Bestäubung durch die Fluginsekten angewiesen. Das was auf unserem Teller landet, ist also nicht zuletzt eine Dienstleistung der Bienen. Es macht sie zum drittwichtigsten Nutztier nach Rind und Schwein. So hat die Leistung der Bienen durchaus wirtschaftliches Schwergewicht. Laut BUND wird diese weltweite Bestäubungs­leistung von Nutzpflanzen auf 200 bis 500 Milliarden Euro geschätzt. Ohne die Biene als Bestäuberin fielen weltweit sogar dreißig Prozent der Ernte aus, melden die Autoren von „More than honey“. Die Entwicklung ist dramatisch: Nach einem ARD-Bericht ist in einigen EU-Ländern die Zahl der Bienen bereits um 60 Prozent zurück­gegangen. In China bestäuben die Menschen Obstbäume teilweise sogar schon von Hand.

Wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen der Bienen. Das bedeutet, dass die Bienen ihre Waben selbst bauen, ihre Flügel nicht beschnitten werden und die Vermehrung über den natürlichen Schwarmtrieb geschieht. Der Naturwabenbau ist dabei nicht nur wesensgemäß, auch sind durch ihn positive Effekte bei diversen Krankheiten wie Faul- und Sauerbrut nachgewiesen. Mit dem von Mellifera e. V. initiierten „Netzwerk Blühende Landschaft“ macht sich der Verein für eine vielfältige und artenreiche Landschaft stark, ebenso wie für eine zukunftsfähige ökologische Landwirtschaft – ohne Pestizide und Gentechnik. Werte für die auch Sonett steht.

Sonett möchte mit der Spendenaktion ein Zeichen dafür setzen, dass jeder etwas für die Bienen tun kann.

Die Sonett Handseife Calendula mit der Spendenaktion ist ab Oktober  2018 in Naturkostfachgeschäften, Bio-Supermärkten und Biodrogerien erhältlich. 300ml-Handspender, UVP 4,48 Euro.

Die Öle und die ätherischen Öle der milden Handseife Calendula stammen zu 100% aus kontrolliert-biologischem Anbau oder Wildsammlung. Das Kokosfett kommt aus einem Fair-Trade-Projekt in der Dominikanischen Republik.

Helfen Sie mit! Jeder kann etwas tun:

  • Bepflanzen Sie Ihren Garten oder Balkon mit bienenfreundlichen Pflanzen
  • Lassen Sie einen Teil Ihres Gartens verwildern, die Bienen und andere Insekten werden es Ihnen danken!
  • Schaffen Sie Nistmöglichkeiten für Wildbienen: Lassen Sie Holzstapel liegen, schaffen Sie besonnte Bodenstellen oder stellen Sie ein Wildbienenhotel auf
  • Verzichten Sie in Ihrem Garten auf Spritzmittel und mähen Sie sparsam
  • Kaufen Sie Bio-Produkte, denn diese werden nicht gespritzt
  • Kaufen Sie regionalen Honig – Honig kann man importieren, Bestäubung nicht
  • Übernehmen Sie eine Blüh- oder Bienenpatenschaft von Mellifera e. V.
  • Besuchen Sie einen Imkerkurs und fangen Sie selbst an, Bienen zu halten – aus Freude an der Natur!

SONETT wurde 1977 gegründet und gehört zu den Pionieren für ökologische Wasch- und Reinigungsmittel. Das Unternehmen ist im Eigentum einer Stiftung und setzt sich nachhaltig für ökologische, soziale und ethische Werte ein. Sonett prägt seit Jahren Qualitätsstandards im Bereich ökologischer Wasch- und Reinigungsmittel. Ende 2015 hat Sonett den Nachhaltigkeitspreis der Internationalen Bodenseekonferenz gewonnen (1. Platz).

 

www.sonett.eu  

 

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