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Krebs

Merkurstab Winterausgabe 2017

Wie könnte die Brücke zwischen der anthroposophischen und der konventionellen Psychotherapie aussehen? Ein Versuch

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Impfen

KONGRESS IMPFEN

SELBSTBESTIMMUNG ODER BÜRGERPFLICHT?
Freiheit erhalten - Verantwortung leben

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Merkurstab

Merkurstab: Multimodale Krebstherapie

In diesem Jahr dreht sich alles um die Mistel - und um die multimodale Krebstherapie. Was die Anthroposophische Medizin hier leisten kann, zeigt das neue Schwerpunktheft des "Merkurstab" (Fachzeitschrift für Anthroposophische Medizin).

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Wärme in Medizin und Gesundheit

Die neue Ausgabe von "Gesundheit aktiv - Das Magazin" beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema Wärme. Sie ist ab 1. November erhältlich.

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100 Jahre Misteltherapie

Blick in die Zukunft: 100 Jahre Misteltherapie

Unter dem Motto „100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie“ ist heute ein Symposium zur Misteltherapie mit rund 200 Teilnehmern zu Ende gegangen.

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100 Jahre Misteltherapie

Praxis & Wissenschaft: 100 Jahre Misteltherapie

Mehr Lebensqualität! Symposium zur Misteltherapie am 21. Oktober 2017

Das Symposium "100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie" wird in Berlin diskutiert.

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Aktuelles zu Wirkursache und Erkenntnis des Lebendigen

Das 6. Wittener Kolloquium für Humanismus, Medizin und Philosophie thematisiert am 24. und 25. März Grundfragen der Wissenschaftsgeschichte

Von:

„Was ist Leben?“

Die Frage nach Wesen, Ursache und Erkenntnis biologischen Lebens gehört zu den am meisten diskutierten Grundfragen der Wissenschaftsgeschichte. Was unterscheidet Organisches und Anorganisches, lebendigen Körper und Leichnam? Die Eigenschaften des Lebens wie Ernährung, Stoffwechsel, Wachstum, Regeneration usw. werden wissenschaftlich fortlaufend beschrieben, für deren Ursache hingegen sind im Lauf der Zeiten ganz unterschiedliche Wirkfaktoren verantwortlich gemacht worden. Wurden seit dem Altertum immer wieder immaterielle Faktoren angeführt, die laut Kant der Wissenschaft nicht zugängig seien, wagte Goethe einen neuen Schritt mit der Idee des „Typus“, der anhand von empirischer Beobachtung zu finden sei. Die Biologie des 19. Jahrhunderts eruierte dann zunehmend die Abhängigkeit der Lebensprozesse von materiellen Prozessen und führte das Leben kausal auf diese Prozesse zurück (Reduktionismus). Dies verstärkte sich im 20. Jahrhundert durch Genetik und Molekularbiologie bedeutend, sodass das Leben bald ausschließlich für das Resultat einer komplexen molekularbiologischen Maschinerie gehalten wurde, die medizinisch molekular, d.h. durch entsprechend gezielte Pharmakotherapie zu beeinflussen sei. Diese mechanistische Haltung wird heute jedoch vermehrt als einseitig betrachtet und in Frage gestellt, einerseits von Patienten, die „ganzheitlichere“ Therapiemöglichkeiten suchen. Andererseits kommt die Molekularbiologie selbst zunehmend zur Erkenntnis, dass die biologischen Prozesse nicht rein mechanistisch erklärt werden können. Prozesse wie Embryogenese oder Morphogenese sind nur dadurch möglich, dass Gene „epigenetisch“ reguliert und ganze Genexpressionskaskaden räumlich und zeitlich „konzertiert“ oder „orchestriert“ werden. Leben funktioniert „holistisch“ oder „systemisch“, wobei das System gegenüber seinen Komponenten „emergent“ ist und sie überdies in einer „top-down“-Kausalität aktiv bestimmt. Was genau ist also das kausal wirkende Ganze, das das Leben ausmacht? * Das 6. Wittener Kolloquium für Humanismus, Medizin und Philosophie diskutiert unter der Leitfrage „Was ist Leben?“ aktuelle Ansätze zu Wirkursache und Erkenntnis des Lebendigen. Es findet am 24. und 25. März im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) Witten, Alfred-Herrhausen-Str. 44 statt, Veranstalter ist die Seniorprofessur für Medizinische Anthropologie zusammen mit dem Institut für Evolutionsbiologie der Universität Witten/Herdecke. Weitere Informationen bei Prof. Peter Heusser: peter.heusser@uni-wh.de
Die Handynummer können Sie unter 02302/926-805/849 erfragen.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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