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Goetheanum

«Damit unseren Kindern die Fülle des Lebens nicht entgeht»

‹Medienfasten› ist ein Projekt der Universität Witten/Herdecke, der Initiative Lebensweise und des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (DE). Die Medizinische Sektion am Goetheanum unterstützt den Vorstoß, durch Enthaltsamkeit einmal im Jahr den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen.

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Stiftung Integrative Medizin

Drei Jahre Stiftung Integrative Medizin

Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. med. Wolfgang Schuster

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Damid

Integrativ gegen Brustkrebs

Studie zeigt gute Ergebnisse für das integrative Therapiekonzept der Anthroposophischen Medizin in der Onkologie

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Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Gemeinsam stark

28. Rollstuhlbasketballturnier am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

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Medical Tribune

Zertifiziertes Brustkrebszentrum und anthroposophische Medizin: ein Widerspruch?

Im Gegenteil, die Einbindung alternativer Ansätze zahlt sich aus. Integrative Medizin soll konventionelle und alternative Ansätze miteinander verschmelzen.

 

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Ita Wegman, die Arlesheimer Ärztin mischt die Anthroposophie auf

1935 schlossen die Anthroposophen die Gründerin der Anthroposophischen Medizin aus. 2018 rehabilitierten sie Wegman.

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Weleda 2017: Kollegial geführt erfolgreich

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Weleda ihre wirtschaftliche Resilienz weiter stärken können. So sind 2017 der Umsatz und das Jahresergebnis gewachsen.

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«Damit unseren Kindern die Fülle des Lebens nicht entgeht»

Medizinische Sektion unterstützt Initiative ‹Medienfasten›

Goetheanum
Die Initiatoren von ‹Medienfasten›: David Martin und Silke Schwarz (Foto: Sebastian Schieren)

 

«‹Medienfasten› zeigt dir, ob du wirklich noch frei bist.» Mit diesem Satz rüttelt die am Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin der Universität Witten/Herdecke verankerte Projektgruppe auf. Professor David Martin und die promovierte Ärztin Silke Schwarz möchten ein gesundes Verhältnis im Umgang mit Medien anregen. Das heißt, einmal im Jahr – in der Fastenzeit – die Bildschirme zeitweise auszuschalten oder nur gezielt zu verwenden.

Diese Selbstbeschränkung werden sie wissenschaftlich begleiten. Silke Schwarz: «Wir wollen herausfinden, ob durch ‹Medienfasten› Menschen bewusster mit Medien umgehen. Dabei haben wir besonders Eltern von Kleinkindern und jüngeren Schulkindern im Blick.» Hintergrund sind Forschungsergebnisse zu Gesundheits- und Verhaltensstörungen bei Kindern, bis hin zu Suchterkrankungen. David Martin betont: «Wir möchten die Errungenschaften der Digitalisierung nicht missen. Wir möchten aber herausbekommen, was wir Erwachsenen tun müssen, damit Kinder eine gesunde Medienbalance lernen.»

Unterstützung bekommen sie vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und der Initiative Lebensweise mit weiteren 50 Expertinnen und Experten für den Bereich Kindheit. «Jährliche Zeiten mit weniger Bildschirmnutzung dienen einer gesunden Neuausrichtung. Das ist Prävention und Therapie vieler moderner Kinderkrankheiten», halten Uwe Büsching und Thomas Fischbach vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fest. Auch Kinderarzt Georg Soldner, stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum, unterstützt die Initiative, «damit unseren Kindern die Fülle des Lebens nicht entgeht». Im Februar 2019 startet das Pilotprojekt ‹Medienfasten› in Nordrhein-Westfalen mit 1500 Familien.

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