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Weleda Nachrichten: Die Sommerausgabe ist da.

Diese Sommerausgabe handelt von der Calendula-Ernte in unserem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Heilpflanzengarten in Schwäbisch Gmünd, von der Pflanzenverarbeitung und davon, wie in einer Anthroposophischen Apotheke Arzneimittel hergestellt werden.

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Komplementärmedizin: Vergütung neu geregelt

Unter gewissen Voraussetzungen (Anwendungs- und Forschungstradition, wissenschaftliche Evidenz und ärztliche Erfahrung, Weiterbildung) sollen die ärztlichen Leistungen der anthroposophischen Medizin, der traditionellen chinesischen Medizin, der Homöopathie und der Phytotherapie dem Vertrauensprinzip unterstellt und von der OKP übernommen werden.

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Nominiert als Wissensbuch des Jahres

„Der Selbstheilungscode – Die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit“
In seinem Buch beschreibt Prof. Esch, wie das Gehirn an der Gesundheit des Körpers beteiligt ist – und umgekehrt.

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Mission abgeschlossen

Ralph Heinisch verlässt Weleda
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung wird Ralph Heinisch Weleda zum 31. 8. 2017 verlassen.

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ELTERN UNTER (IMPF-)DRUCK

Wer sich zum Impfen nicht beraten lässt, muss zahlen
Der Druck, Kinder möglichst früh und umfassend zu impfen, wächst.

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Wider die Einfalt!

„GESUNDHEIT AKTIV – DAS MAGAZIN“ zum Thema „Vielfalt“ ab 01. Juli erhältlich
In GESUNDHEIT AKTIV - DAS MAGAZIN kommen in Interviews und Berichten Menschen zu Wort, die beispielhafte Initiativen gegründet haben, die sich für die Rechte von Bürgern und Patienten einsetzen oder Impulse zur Erneuerung des Gesundheitssystems geben. 

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Zur rechten Zeit am rechten Ort

Notfallpädagogen leisten psychosoziale Hilfe beim Hochhausbrand in London.
Zusätzlich zum politischen Ausnahmezustand in Großbritannien wurde das Land in den vergangenen Monaten von mehreren Anschlägen erschüttert.

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Nachruf Peter Meister

Am 25. April 2017 ist Peter Meister, der unermüdliche Motivator, Initiator und auch Kämpfer für die Anthroposophische Medizin, gestorben.

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Der Merkurstab

Themenheft: Integrative, multimodale Krebstherapie (Teil 1)
Zeitschrift für Anthroposophische Medizin

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Rundbrief der Medizinischen Sektion am Goetheanum

Mit Nachrichten und Veranstaltungstipps für Anthroposophische Ärzte und Therapeuten weltweit sowie für Auszubildende im Bereich der Medizin.

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Der Selbstheilungscode

Prof. Dr. Tobias Esch beschreibt, wie Selbstheilung aus wissenschaftlicher Sicht funktioniert und wie das Gehirn an der Gesundheit des Körpers beteiligt ist – und umgekehrt.

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GESUNDHEIT AKTIV - DAS MAGAZIN

Schwerpunktthema Demokratie im Gesundheitswesen. … >>

Medizinische Sensation

Drillinge ohne Kaiserschnitt entbunden … >>

Aktuelles zu Wirkursache und Erkenntnis des Lebendigen

Das 6. Wittener Kolloquium für Humanismus, Medizin und Philosophie thematisiert am 24. und 25. März Grundfragen der Wissenschaftsgeschichte … >>

Geburt und Neonatologie

Nr. 63 | medizin individuell | 17. Jahrgang … >>

Die Wahl der Geburtsklinik

Darauf sollten werdende Eltern achten … >>

Rundbrief der Medizinischen Sektion am Goetheanum

Mit Nachrichten und Veranstaltungstipps für Anthroposophische Ärzte und Therapeuten weltweit sowie für Auszubildende im Bereich der Medizin. … >>

Babyfreundliche Geburts- und Kinderklinik

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke erhält als eines von fünf Häusern in Deutschland das Doppel-Zertifikat „Babyfreundlich“ der WHO/UNICEF-Initiative. … >>

AN VORSORGE TEILNEHMEN?

Entscheidungshilfe zur Darmkrebs-Früherkennung … >>

Der Selbstheilungscode

Prof. Dr. Tobias Esch beschreibt, wie Selbstheilung aus wissenschaftlicher Sicht funktioniert und wie das Gehirn an der Gesundheit des Körpers beteiligt ist – und umgekehrt

Von: Uni Witten Herdecke
In seinem jetzt erschienen Buch „Der Selbstheilungscode – Die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit“ beschreibt Prof. Dr. Tobias Esch, wie das Gehirn an der Gesundheit des Körpers beteiligt ist – und umgekehrt. Esch erforscht seit Jahren, wie Selbstheilung funktioniert und welche Faktoren neben der etablierten Medizin für Gesundheit und Zufriedenheit entscheidend sind. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Göttingen und einer Zeit als Wissenschaftler und Arzt an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) hat er u.a. an der Harvard Medical School, der State University von New York sowie an der Berliner Charité langjährig zu Gesundheitsfragen geforscht. Seit 2016 ist er wieder an die UW/H auf die Professur für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung zurückgekehrt.

„Neurowissenschaftliche und psychologische Studien können inzwischen zeigen, dass selbst chronische Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder Bluthochdruck durch positive Emotionen und ein effektives Selbstmanagement gelindert werden können“ beschreibt er kurz seine Forschungsposition. Daher fängt er in seinem neuen Buch auch mit dem Thema Stress an: Wie er entsteht und was er im Körper auslöst, leitet dazu über, wie man ihm entgegen wirken kann. Und dieser Weg führt direkt ins Hirn: Die aktive Verknüpfung von Körper und Geist, also den achtsamen Umgang mit den eigenen Wahrnehmungen und Gefühlen, beschreibt Esch als eine Methode, wie man dem Stress und seinen potenziell krankmachenden Auswirkungen effektiv begegnen kann. Dazu gehört es für ihn eben auch, den ganzen Menschen ins Zentrum stellen – nicht nur seinen Körper. Esch empfiehlt im Kern vier Ebenen der Selbstheilung: 1) Stress verringern und ungesunde Denkmuster ändern, 2) genug bewegen, 3) regelmäßig entspannen, sich Zeit auch für sich nehmen und 4) Aufmerksamkeit auf eine gesunde und achtsame Ernährung zu lenken. „Wenn wir es dann noch schaffen, genug zu schlafen, die sozialen Netzwerke und Freundschaften zu pflegen, insgesamt einfach Freude auch im Alltag zu kultivieren und gelegentlich Inspirationen zuzulassen, dann tun wir sehr viel für unsere Selbstheilungskompetenz. Auch die Bereitschaft, Dinge, die wir tun, mit Hingabe und Begeisterung auszufüllen, trägt nicht nur zu einer höheren Lebenszufriedenheit bei, sondern auch zu einer besseren Gesundheit.“

Dabei weist Esch auch auf die Grenzen und Gefahren von einer falsch verstandenen Selbsteffizienz und einem „Selbstoptimierungswahn“ hin und spricht auch die Möglichkeit einer Überbetonung des Selbstbezuges an, sei es dadurch, dass Menschen sich die Welt einfach „schön denken“ und dabei Negatives oder Dinge, die dringend geändert werden sollten, ausblendeten – oder aber Schuld empfänden für Dinge, die nicht gut liefen und immer alles auf sich selbst bezögen. Er bewahrt so auch einen kritischen Blick und versucht der Selbstheilung einen angemessenen Platz im Rahmen von Medizin und Gesundheit zuzuweisen. Wenn das gelänge, so Esch, werden Körper und Geist zum Beispiel resilienter, d.h. „weniger anfällig, für die schädlichen Einflüsse, die im Alltag so ausgehalten werden müssen“. Schließlich führe das dann zu mehr Wohlbefinden, innerer Stärke und positiven Sinnerfahrungen. *** obias Esch: Der Selbstheilungscode - Die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit, Beltz-Verlag, ISBN 978-3-407-86443-7

Rezensionsexemplare bitte beim Verlag unter:
http://www.beltz.de/presse/rezensionsexemplare.html

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Tobias Esch, 49 (0)2302 / 92644-782
E-Mail: Tobias.Esch@uni-wh.de  

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