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Paracelsus Spital

Dr. med. Eberhard Arnold (62) wurde vom Verwaltungsrat des Paracelsus-Spitals Richterswil zum neuen Chefarzt der Frauenklinik gewählt. Er tritt die Nachfolge von Frau Dr. med. Nuray Bredée an, die das Spital bereits verlassen hat. Dr. med. Eberhard Arnold wird seine Funktion am 1. März 2019 übernehmen.

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Damid

Integrativ gegen Krebs: Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs, die ergänzend eine Misteltherapie bekommen haben, zeigten ein längeres Überleben

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Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.

Jeder Zweite glaubt an eine Medizinwende in Deutschland – hin zur Integrativen Medizin

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Goetheanum

‹Medienfasten› ist ein Projekt der Universität Witten/Herdecke, der Initiative Lebensweise und des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (DE). Die Medizinische Sektion am Goetheanum unterstützt den Vorstoß, durch Enthaltsamkeit einmal im Jahr den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen.

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Damid

Studie zeigt gute Ergebnisse für das integrative Therapiekonzept der Anthroposophischen Medizin in der Onkologie

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Drei Jahre Stiftung Integrative Medizin

„Die Misteltherapie sollte wieder Kassenleistung werden“

Stiftung Integrative Medizin

 

Aus welchem Anlass wurde die Stiftung Integrative Medizin gegründet?

Gemeinsam mit Dr. med. Dietrich Schlodder, Prof. Dr. Florian Stintzing und Dr. Michael Werner habe ich die herstellerunabhängige Stiftung vor drei Jahren gegründet, weil die Zahl der Ärzte, die eine Misteltherapie verordnet haben, deutlich zurückgegangen war. Generell nahmen wir in der Öffentlichkeit ein zunehmendes Desinteresse bezüglich dieser Therapierichtung wahr. Auch bestimmte Kreise der herkömmlichen Medizin legten verstärkt eine agitatorische, unsachliche Haltung an den Tag. Dem wollten wir sachlich und auf wissenschaftlichem Niveau begegnen.

 

Was macht die Misteltherapie aus Ihrer Sicht so wertvoll für den Patienten?

Das wesentliche Argument für eine begleitende Misteltherapie ist, dass sie die Lebensqualität deutlich steigert. Die an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten vertragen die Chemotherapie besser, sie sind weniger erschöpft, schlafen besser und haben wieder Appetit. Viele von ihnen können in ihren Beruf zurückkehren. Abhängig von der Art des Tumors kann die Misteltherapie das Leben um Monate bis Jahre verlängern, bei guter Qualität, und in Einzelfällen den Krebs sogar heilen. Die Rückmeldungen meiner Patienten sind überaus positiv.

 

Was hat die Stiftung durch ihre Arbeit bislang erreicht?

Die Stiftung Integrative Medizin ist den verschiedenen Akteuren im Bereich Mistelforschung und Misteltherapie mittlerweile ein Begriff, denn sie hat es geschafft, diese zu vernetzen und miteinander ins Gespräch zu bringen. In den vergangenen drei Jahren haben wir weltweit verschiedene Forschungsprojekte unterstützt. Erfreulich ist, dass wir zunehmend auch von deutschen Universitäten Anfragen erhalten, Projekte im Bereich der integrativen Medizin zu fördern.

 

Gibt es Projekte, die Sie besonders beeindruckt haben?

Die ausgezeichnet dokumentierten Daten von anthroposophischen Ärzten in Peru, Chile und Brasilien, die Krebspatienten mit Mistelpräparaten therapieren, sind sehr interessant. Hier wird es in nächster Zeit Veröffentlichungen von laufenden Untersuchungen geben. Darauf aufbauend planen wir weitere gemeinsame Projekte. Besonders eindrucksvoll sind auch die Ergebnisse von Dr. Paul Werthmann vom Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie (IFAEMM) in Deutschland. Mit Unterstützung der Stiftung hat er auf hohem wissenschaftlichem Niveau Einzelfallstudien durchgeführt und international bekannt gemacht.

 

Welche Ziele verfolgt die Stiftung Integrative Medizin in nächster Zeit?

Auf internationaler Ebene möchten wir vor allem die Forschung weiter fördern. In Deutschland planen wir Schulungsmöglichkeiten bezüglich der Misteltherapie für interessierte Ärzte, die onkologisch tätig sind. Und natürlich setzen wir uns dafür ein, dass die Misteltherapie wieder eine uneingeschränkte Leistung der Krankenkassen wird. Seit einigen Jahren wird sie nur bezahlt, wenn mit herkömmlichen Methoden keine Heilung mehr möglich ist.

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Weitere Informationen

 

Stiftung Integrative Medizin

Bereits seit über 100 Jahren werden Mistelpräparate in der Krebstherapie angewendet, oft begleitend zu herkömmlichen Behandlungsmethoden. Dabei lässt sich auf vielfältigen Ebenen nachweisen, dass sie das Immunsystem stärken, die Lebensqualität verbessern und die Überlebenschancen erhöhen. Trotzdem findet die Misteltherapie in der ärztlichen Praxis noch keinen breiten Eingang.

Die Stiftung Integrative Medizin möchte die therapeutischen Möglichkeiten bei Krebserkrankungen zum Wohle der Patientinnen und Patienten verbessern und das Zusammenspiel von Schulmedizin und Komplementärmedizin fördern. Um die positive Wirkung der Mistel in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, unterstützt sie Projekte in Forschung, Ausbildung und Therapie, zum Beispiel klinische Studien oder Fortbildungsprogramme für Ärztinnen und Ärzte. Die Stiftung wurde 2015 gegründet.

 

Siehe auch www.stintmed.de.

 

Dr. med. Wolfgang Schuster

„Wer einmal erlebt hat, wie segensreich die Misteltherapie bei Krebserkrankungen wirken kann, wird diese Behandlungsform möglichst vielen Menschen ermöglichen wollen.“
Dr. med. Wolfgang Schuster ist Facharzt für Chirurgie und Allgemeinmedizin sowie für Anthroposophische Medizin. Seit 1990 führt er in Stuttgart eine Gemeinschaftspraxis mit seiner Frau Renate Baumgärtner-Schuster. Mit der Misteltherapie arbeitet er bereits seit rund 40 Jahren.

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