News

News

heileurythmie.ch

Am 22. November 1969 wurde der Heileurythmie Berufsverband Schweiz (HEBV-CH) gegründet, um die Interessen der Therapeuten politisch, sozial und wirtschaftlich zu vertreten. Weltweit gibt es etwa 2000 Heileurythmisten, 250 davon praktizieren in der Schweiz.


 … 

Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Seine Aufgabe als Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft wird er vollumfänglich weiter führen sowie auch die Bewirtschaftung des biodynamischen Hofes in L'Aubier.


 … 

Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.

Ärzte überreichen Petition im Bundesgesundheitsministerium und begrüßen die klare Stellungnahme des Deutschen Ethikrates

 … 

Goetheanum

Die Medizinische Sektion am Goetheanum und die Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztevereinigungen halten fest: Anthroposophische Medizin vertritt keine Anti-Impf-Haltung und unterstützt keine Anti-Impf-Bewegungen. Vielmehr setzt sie sich für einen sachorientierten und differenzierten Blick auf Impfungen ein.

 … 

Für einen sachorientierten Blick auf Impfungen

Stellungnahme der Anthroposophischen Medizin

 

«Anthroposophische Medizin würdigt ausdrücklich den Beitrag von Impfungen zur weltweiten Gesundheit», schreiben die Medizinische Sektion am Goetheanum, Schweiz, und die Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztevereinigungen in einer gemeinsamen Stellungnahme. Zusammen mit Gesundheitserziehung, Hygiene und adäquater Ernährung haben Impfungen dazu beigetragen, dass «ungezählte Leben gerettet werden konnten». Die Anthroposophische Medizin unterstützt Impfungen zur Vermeidung lebensbedrohlicher Erkrankungen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund konkreter gesundheitlicher Herausforderungen wie Klima, Armut, Flüchtlingsbewegungen, Massenunterkünfte, Unterernährung und anderes.

Masern sind vor allem für Säuglinge und Erwachsene eine schwerwiegende Infektionskrankheit. Gleichzeitig ist das Recht der Eltern beziehungsweise der Patientinnen und Patienten zu respektieren, über die Impfung und den Impfzeitpunkt korrekt informiert zu werden. Dabei ist wichtig zu wissen: Die Masernimpfung schützt nicht jeden – mindestens ein Prozent der zweimal Geimpften weise keinen ausreichenden Impfschutz auf; auch sei die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt zu stellen: «Eine Impfung mit neun Monaten hinterlässt häufiger ein Impfversagen als eine Impfung ab dem 15. Monat, die zu einem wesentlich zuverlässigeren Langzeitschutz führt», sagt Georg Soldner, Kinderarzt und stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum. «Bei zu früher Impfung», so Georg Soldner, «bleiben mehr Kinder unempfänglich gegen den Impfstoff.» Darüber hinaus gibt es Verantwortung gegenüber Menschen, die wegen eines Immundefekts nicht geimpft werden können. «Wenn Jugendliche meine Praxis verlassen», fährt er fort, «überprüfe ich nach Möglichkeit, dass eine Masernimmunität gegeben ist. Es sollte nicht vorkommen, dass zum Beispiel ein Erwachsener ohne Schutz in ein Land reist – zum Beispiel im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojekts –, in dem es noch Masern gibt: Er kann dort sich und dann andere anstecken.»

Für die Masernimpfung haben Studien gezeigt, dass sie zu einer positiven Reifung des Immunsystems beitragen kann. Zwar ist es, so Georg Soldner, «eine Tatsache, dass das Immunsystem des kleinen Kindes durch akut fieberhafte Erkrankungen reifen kann. Eine gesunde kindliche Entwicklung ist jedoch auch ohne Masern möglich, wenn Kinder andere akut fieberhafte Erkrankungen durchmachen und dabei eine möglichst schonende Behandlung und entsprechende Pflege erfahren.»

***

Erklärung (auf Englisch) www.ivaa.info/latest-news/article/article/anthroposophic-medicine-statement-on-vaccination

Kontakt Claudia Holtermann, info@medsektion-goetheanum.ch

Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

Zurück