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Weleda

Die Bedeutung der Mikroorganismen und Viren
in Medizin, Evolution und Ökologie - Thomas Hardtmuth

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Weleda

Von natürlich wirksamen Arzneimitteln bis zu Kunst- und Bewegungstherapien: Die „Kunst des Heilens“ ist ein Filmportrait über die anthroposophische Medizin, bei der die ganzheitliche Gesundheit von Körper und Geist im Mittelpunkt steht.

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GÄAd

Stellungnahme der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD) zur COVID-19-Impfung von Kindern und Jugendlichen

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Goetheanum

Für die Internationale Vereinigung anthroposophischer Ärztegesellschaften und die Medizinische Sektion am Goetheanum ist eine Impfung gegen Sars-CoV-2 ein wichtiges Element zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie. Die Anthroposophische Medizin baut dabei auf Freiwilligkeit und umfassende Stärkung der Resilienz.

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individuelle Impfentscheidung e. V.

Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. spricht sich klar gegen jede Form einer Impfpflicht aus, ob für Kinder, Jugendliche und Erwachsene oder bestimmte Berufsgruppen. Das wird sowohl aus dem Leitbild unseres Vereins als auch aus dem Positionspapier zur Impfung gegen SARS-CoV-2 deutlich.

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Keine Impfpflicht gegen COVID-19!

Extrem geforderten Berufsgruppe

Vor wenigen Tagen hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder eine Impfpflicht gegen COVID-19 für die Pflegeberufe gefordert. Er argumentiert unter anderem damit, dass es bereits eine Impfpflicht gegen Masern gebe.

Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. spricht sich klar gegen jede Form einer Impfpflicht aus, ob für Kinder, Jugendliche und Erwachsene oder bestimmte Berufsgruppen. Das wird sowohl aus dem Leitbild unseres Vereins als auch aus dem Positionspapier zur Impfung gegen SARS-CoV-2 deutlich.

Die von Söder gewählte Analogie zu den Masern beweist nur, dass es ihm an Verständnis für die Komplexität der zugrundeliegenden Zusammenhänge fehlt: Ein wesentliches Argument der Politik für das sogenannte „Masernschutzgesetz“ war und ist der durch diese Impfung herbeizuführende Herdenschutz, also das Vermeiden der Ausbreitung eines Krankheitserregers, weil erfolgreich Geimpfte die Masernerkrankung nicht mehr auf andere übertragen können. Ob eine derartige Herdenimmunität durch die aktuellen COVID-19-Impfstoffe überhaupt herbeigeführt werden kann, ist derzeit völlig offen. Die vorliegenden Daten aus den Zulassungsstudien lassen nicht darauf schließen. Damit entbehrt die von Söder erhobene Forderung jeder wissenschaftlichen Grundlage – ein Unding, zieht man in Betracht, dass hier Grundrechte berührt werden.

Söders Forderung missachtet darüber hinaus die Eigenverantwortlichkeit der Pflegenden dar. Ihnen kann und darf nicht abgesprochen werden, für sich selbst entscheiden zu dürfen, ob sie sich impfen lassen oder nicht. Dieser in der Pandemie extrem geforderten Berufsgruppe nun auch noch eine Impfpflicht abzunötigen, gefährdet zudem die ausreichende Versorgung von Patienten, da viele Betroffene ohnehin in Betracht ziehen, den Beruf nicht mehr länger ausüben zu wollen.

Zu guter Letzt: Die Frage der Verfassungsmäßigkeit der Masernimpfpflicht ist derzeit noch völlig offen. Dem Bundesverfassungsgericht liegen dazu mehrere Beschwerden vor, die bislang noch nicht abschließend entschieden wurden.

Unterschrift Rabe                                        

Dr. Steffen Rabe                                                    
Sprecher des Vorstands                                        
Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.         

Kontakt für die Medien:
presse@individuelle-impfentscheidung.de

Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.“ ist eine gemeinnützige Organisation von Ärztinnen und Ärzten, die Schutzimpfungen grundsätzlich als einen Bestandteil ärztlicher Vorsorge ansehen. Sie fordern den Erhalt einer freien, individuellen Impfentscheidung nach differenzierter, umfassender und ergebnisoffener Beratung. Die Mitglieder sehen sich der Ottawa-Charta (WHO 1986) verpflichtet: „Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“

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