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100 Jahre Misteltherapie

Blick in die Zukunft: 100 Jahre Misteltherapie

Unter dem Motto „100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie“ ist heute ein Symposium zur Misteltherapie mit rund 200 Teilnehmern zu Ende gegangen.

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100 Jahre Misteltherapie

Praxis & Wissenschaft: 100 Jahre Misteltherapie

Mehr Lebensqualität! Symposium zur Misteltherapie am 21. Oktober 2017

Das Symposium "100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie" wird in Berlin diskutiert.

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Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien gestartet

Das Ziel ist bessere Forschung und mehr Öffentlichkeit für Musik-, Kunst-, Poesie-, Theater-, Eurythmie- und Tanztherapie - Prof. Dr. Thomas Ostermann ist für die UW/H dabei.

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Pränataldiagnostik

Untersuchungen in der Schwangerschaft: Vorteile und Risiken
Grundlegende Fragen, auf die wir Antworten finden müssen

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Inklusives Leben lernen

Schulprojekt zur Aufklärung über Pränataldiagnostik gestartet 
Schwangerschaftsvorsorge stellt Frauen und ihre Familien oft vor große Herausforderungen

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WALA baut für die Zukunft

In dem neuen Laborgebäude von WALA steckt viel drin - nicht nur modernste Analyse- und Umwelttechnik.
Der organische Glasbau in Bad Boll soll auch ein Zeichen setzen.

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Lernfähig und entwicklungsoffen.

Gesundheit ist ‹Stimmigkeit›, bedeutet Integration und Gleichgewicht

Die Kinderärztin Michaela Glöckler schätzt die diagnostische und therapeutische Vielfalt der Anthroposophischen Medizin zur Förderung von Gesundheit. Zudem ist sie vom sozialen Engagement, dem partnerschaftlichen Umgang mit den Patienten sowie dem Einsatz für Methodenvielfalt und Therapiefreiheit beeindruckt, dem sich anthroposophische Ärzte verpflichtet fühlen.

Anthroposophische Ärzte sind approbierte Allgemein- und Fachärzte aller Richtungen, die ihre naturwissenschaftliche Ausbildung und Praxis mit dem Studium der Anthroposophie verbinden. Michaela Glöckler beschreibt in ihrem Buch ‹Was ist Anthroposophische Medizin?› den aktuellen Stand dieses integrativen Medizinsystems, skizziert ihre Grundlagen und vermittelt einen Überblick über das diagnostische und therapeutische Angebot.

In der Anthroposophischen Medizin wird auf Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes ein Symptom von verschiedenen Seiten aus betrachtet und so in einen größeren Zusammenhang gestellt – dadurch werden neue Perspektiven und Heilungswege eröffnet. Sie zielen darauf, dem erkrankten Menschen zu möglichst großer Autonomie zu verhelfen und seine Eigenaktivität anzuregen. Das erhöht nicht zuletzt auch die Lebensqualität. Je nach Lebensalter liegen unterschiedliche Krankheitsdispositionen vor, mit denen der Organismus zu ringen hat, um seine Kraftsysteme gesund aufeinander abzustimmen.

Die Anthroposophische Medizin geht davon aus, dass der menschliche Organismus lernfähig und entwicklungsoffen ist. Daher werden auch Wege der Prävention aufgezeigt, etwa in der Pädagogik, im Ergreifen einer selbstverantworteten Lebensweise und in der Meditation. Für Michaela Glöckler ist Gesundheit der labile Gleichgewichtszustand zwischen Krankheit und Heilung: «Gesundheit ist ‹Stimmigkeit›, bedeutet Integration und Gleichgewicht. Krankheit hingegen zeigt sowohl Unstimmigkeiten, Isolations- und Dissoziationsphänomene als auch Prozesse der Desintegration auf.»

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Michaela Glöckler: Was ist Anthroposophische Medizin? Wissenschaftliche Grundlagen, therapeutische Möglichkeiten, Entwicklungsperspektiven, 248 Seiten, 15 Euro/20 Franken, Verlag am Goetheanum, Dornach 2017

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