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Goetheanum

Die Medizinische Sektion am Goetheanum und die Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztevereinigungen halten fest: Anthroposophische Medizin vertritt keine Anti-Impf-Haltung und unterstützt keine Anti-Impf-Bewegungen. Vielmehr setzt sie sich für einen sachorientierten und differenzierten Blick auf Impfungen ein.

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werde

Wir glauben, dass diese Menschen eine Bühne verdienen. In Werde möchten wir ihnen diesen Raum geben. Auch deshalb, weil man von ihnen lernen kann. Für das eigene Leben. Für mehr Zufriedenheit und Selbstwirksamkeit - kurz: für ein besseres Leben.

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erziehungskunst.de

Das Paracelsus- Spital Richterswil wird sich in den kommenden Jahren noch stärker auf die integrative Medizin spezialisieren und seine Kern- Fachgebiete
Onkologie, Innere Medizin und Geburtshilfe weiter ausbauen.

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erziehungskunst.de

Im Gespräch mit Dr. med. Hauke Schütt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Hauke Schütt leitet seit zehn Jahren die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Filderklinik.

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Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.

Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ weiß sich darin mit namhaften Wissenschaftlern und Impf-Experten einig.

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Medizinische Sektion informiert

Rundbrief 7. April 2014/Klinik Arlesheim AG

Von: Medizinische Sektion
Am 1. April wurde ein neuer Meilenstein der Geschichte unserer anthroposophisch-medizinischen Bewegung gesetzt: der
Zusammenschluss von Ita Wegman Klinik und Lukas Klinik zur Klinik Arlesheim AG. www.klinik-arlesheim.ch
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Das von Ita Wegman in ihrem 46. Lebensjahr 1921 begründete « Klinisch-therapeutische Institut in Arlesheim / Schweiz » hiess bald im regionalen Umkreis « die Klinik Arlesheim » oder « die Arlesheimer Klinik ». In der Anzeige zur Eröffnung vom 15. Juni 1921 schrieb Wegman: Arlesheim ist einer der schönsten Punkte in der nächsten Umgebung Basels, am Fusse des Juragebietes gelegen. Seine entzückende und geschützte Lage macht es zu einem gesuchten Luftkurort. In allernächster Nähe befindet sich Dornach mit dem weit bekannten und als Kunstwerk berühmten Goetheanum, der Hochschule für Geisteswissenschaft, mit der das Institut seinem Wesen nach in engstem Zusammenhang steht. So erscheint es stimmig, dass der neue Name « Klinik Arlesheim AG » ist. Die Lukas Klinik, 1963 von Alexandre und Rita Leroi begründet, war die erste Fachklinik für anthroposophische Onkologie. Über fünfzig Jahre lang wurden onkologische Patienten aus aller Welt hier behandelt. Rita Leroi – anfangs noch gemeinsam mit ihrem Mann und nach seinem Tod 1968, begleitet von ihrer engsten Mitarbeiterin Gundel Kratzer – hat in der Folge auf allen Kontinenten über die Misteltherapie und das Arzneimittel Iscador vorgetragen und Forschungsprojekte auf den Weg gebracht.

Mit der Hilfe von Friedrich Lorenz realisierte sie 1970 einen weiteren Herzenswunsch: die ärztliche Fortbildungsstätte an der Lukas Klinik in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Sektion am Goetheanum. Studierende aus aller Welt konnten hier als der damals einzigen Ausbildungsstätte für Anthroposophische Medizin eine einjährige Vollzeitausbildung absolvieren. Dieses internationale Engagement, das mit dem Namen Lukas Klinik verbunden ist, hat sich nun mit der « Pfahlwurzel der anthroposophischen
Medizin », der Ita Wegman Klinik verbunden mit folgendem derzeitigen Angebot: Leistungsaufträge für Innere Medizin – mit den Subspezialitäten Kardiologie, Pneumologie, Rheumatologie –, Neurologie, Onkologie, Palliativmedizin, Psychiatrie und Psychosomatik sowie ein provisorischer Auftrag für Onko-Rehabilitation und ein 24-Stunden Verfügung, sowie eine grosse Klinikambulanz für Kardiologie, Neurologie, Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Gynäkologie und Hausarztmedizin. Im Haus Lukas wurde der stationäre Bereich stillgelegt. Die onkologischen Betten wurden in das Haus Wegman transferiert, die Tagesklinik für Onkologie hingegen sowie die grosse onkologische Ambulanz im Haus Lukas konzentriert. Dazu ein grosses Angebot an Therapien: Heileurythmie, Musiktherapie, therapeutische Sprachgestaltung, Biogra earbeit, therapeutisches Malen und Plastizieren sowie Physiotherapie. Der dritte Standort der Klinik Arlesheim AG ist in der Markthalle in Basel. Dort befindet sich das Ita Wegman Ambulatorium mit Hausarztmedizin und Onkologie. Zudem ist die Klinik Arlesheim Ausbildungsklinik für Innere Medizin, Kardiologie und Hausarztmedizin, Ausbildungsbetrieb für Pflegeberufe, Medizinische Praxisassistenz und Koch / Diätkoch. Für Menschen, die mit der Lukas Klinik besonders verbunden waren, ist dieser Schritt dennoch schmerzlich. Grundstück und Gebäude sind der neuen Klinik AG als Geschenk übereignet, die Kultur der Lukas Klinik: die besonders pflegliche und stilvolle Art der Gestaltung der Mahlzeiten im Speisesaal, die wöchentlichen kulturellen Veranstaltungen, das reiche künstlerische Angebot, die Gepflogenheiten der internen Ärztearbeit, der enge Bezug zur Herstellung des Iscador – es hat in der bisherigen Form ein Ende gefunden. Da die Kostenträger jedoch bereits in den vergangenen Jahren mehrfach signalisiert hatten, dass es wirtschaftlich gesehen ein Unding ist, zwei kleine Krankenhäuser so nah beieinander auf der Spitalliste separat zu erhalten, erscheint der Schritt der Zusammenlegung auch wirtschaftlich und sozial ein Gebot der Stunde. Was mich persönlich besonders berührt, ist die Tatsache, dass Alexandre Leroi vor Begründung der Lukas Klinik bis zuletzt versucht hatte, seine Intentionen für die anthroposophische Onkologie im Rahmen der Ita Wegman Klinik zu realisieren. Dies wurde ihm jedoch damals nicht ermöglicht. Es war dann seiner Ehefrau Rita Leroi zu verdanken, den notwendigen Mut und die erforderliche Energie zu entfalten, dafür eine eigene Klinik zu gründen und mit der Hilfe des Vereins für Krebsforschung auch über 50 Jahre hin zu finanzieren. Der Verein für Krebsforschung – der 1935 von Dr. med. Ita Wegman (Präsidentin) zusammen mit Lini Kaelin-Pfluger (Beisitzerin) und Dr. phil. Rudolf Hauschka (Besitzer) gegründet worden war und das durch ihn 1949 für die Iscador-Herstellung begründete Forschungsinstitut Hiscia standen dabei immer auf dem Grund und Boden, den die Ita Wegman Klinik damals dem Verein geschenkt hatte. Dieser Verein wird sich in Zukunft wieder ganz der Forschung und Weiterentwicklung des Iscador widmen. Es scheint auch kein Zufall zu sein, dass ausgerechnet im vergangenen Jahr, in dem sich die Zusammenführung der Kliniken ereignet hat, auch die Kündigung des Vertrages zwischen Weleda und dem Verein für Krebsforschung mit Bezug auf Herstellung und Vertrieb des Arzneimittels Iscador stattgefunden hat. In Folge dessen hat Weleda die Marke Iscador und die damit verbundenen Zulassungen dem Verein für Krebsforschung verkauft, so dass dieser nun mit der dafür begründeten Iscador AG allein für Herstellung und Vertrieb des Iscador zuständig ist. Die Firma Weleda hingegen hat jetzt die Möglichkeit, mit allen Mistelherstellern Kooperationen einzugehen – selbstverständlich auch mit der Iscador AG.
Dass all dies im Zeichen des Friedens geschehen konnte durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit vieler, ist ein positives Signal für die Entwicklung der Anthroposophischen Medizin und das Jahr 2014 – 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs.
Mit den besten Wünschen für die Karwoche grüsst herzlich
Ihre/eure Michaela Glöckler

>> Der Rundbrief in PDF inkl. weiteren Hinweisen

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Kontakt:

Medizinische Sektion am Goetheanum
Postfach
CH-4143 Dornach 1
Tel.: +41-61-706 42 90
Fax: +41-61-706 42 91
sekretariat@medsektion-goetheanum.ch 

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