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100 Jahre Misteltherapie

Blick in die Zukunft: 100 Jahre Misteltherapie

Unter dem Motto „100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie“ ist heute ein Symposium zur Misteltherapie mit rund 200 Teilnehmern zu Ende gegangen.

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100 Jahre Misteltherapie

Praxis & Wissenschaft: 100 Jahre Misteltherapie

Mehr Lebensqualität! Symposium zur Misteltherapie am 21. Oktober 2017

Das Symposium "100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie" wird in Berlin diskutiert.

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Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien gestartet

Das Ziel ist bessere Forschung und mehr Öffentlichkeit für Musik-, Kunst-, Poesie-, Theater-, Eurythmie- und Tanztherapie - Prof. Dr. Thomas Ostermann ist für die UW/H dabei.

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Pränataldiagnostik

Untersuchungen in der Schwangerschaft: Vorteile und Risiken
Grundlegende Fragen, auf die wir Antworten finden müssen

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Inklusives Leben lernen

Schulprojekt zur Aufklärung über Pränataldiagnostik gestartet 
Schwangerschaftsvorsorge stellt Frauen und ihre Familien oft vor große Herausforderungen

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WALA baut für die Zukunft

In dem neuen Laborgebäude von WALA steckt viel drin - nicht nur modernste Analyse- und Umwelttechnik.
Der organische Glasbau in Bad Boll soll auch ein Zeichen setzen.

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Praxis & Wissenschaft: 100 Jahre Misteltherapie

Es ist höchste Zeit ...

Heute gilt Krebs zunehmend als chronische Erkrankung. Umso mehr rücken die Lebensqualität der Patienten und das Nebenwirkungs-Management in den Vordergrund der modernen Onkologie. Welchen Beitrag die Misteltherapie gerade hierbei leisten kann, wird am 21. Oktober 2017 beim Symposium "100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie" in Berlin diskutiert.

Berlin, 5. Oktober 2017. Seit 100 Jahren wird die Misteltherapie in der Krebsmedizin eingesetzt – und fast genauso lange wird sie auch wissenschaftlich begleitet. Zeit, Bilanz zu ziehen! Welche neuen Ergebnisse vorliegen und wie die Mistel ganz praktisch in integrative Therapiekonzepte eingebunden werden kann, wird bei der Tagung „100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie“ am 21. Oktober 2017 in Berlin diskutiert.

Ziel der Tagung ist es, ambulant und stationär tätigen Ärzten und Onkologen das Potenzial der Misteltherapie aufzuzeigen und konkrete Handlungsempfehlungen vorzustellen. Anhand von Best Practice-Beispielen wird erläutert, wie die Misteltherapie in integrative Settings eingebunden werden kann. Wichtige Fragen aus der Praxis – Welcher Wirtsbaum? Welches Präparat? Welcher Zeitpunkt? – werden beantwortet. Eingeladen sind Ärzte / Onkologen sowie Pharmazeuten, Pflegende, Therapeuten und interessierte Patienten. Für Patienten gibt es spezielle Angebote, die sich mit konkreten Fragen aus der Krebs-Sprechstunde befassen.

Lebensqualität im Fokus

„In der Krebsmedizin hat sich viel getan. Viele Patienten leben heute jahre- oder sogar jahrzehntelang mit dem Krebs. Dementsprechend rücken die Lebensqualität der Patienten und das Management von Nebenwirkungen stärker in den Fokus der modernen Onkologie. Einen wichtigen Beitrag kann hier die Misteltherapie leisten, die gerade in der Verbesserung der Lebensqualität und der Reduzierung der Therapie-assoziierten Nebenwirkungen ein besonders großes Potenzial hat“, erläutert Dr. med. Marion Debus, Fachärztin für Innere Medizin und Hämato-Onkologie mit langjähriger Erfahrung in der Misteltherapie.

Die stärkere Berücksichtigung der Lebensqualität in der konventionellen Onkologie ist also ein guter Zeitpunkt, die Misteltherapie neu zu entdecken:

„Es ist höchste Zeit, das Potenzial der Mistel stärker zu nutzen. Die Forschung der letzten Jahre deckt inzwischen ein breites Spektrum zur Misteltherapie ab – von interessanten präklinischen Forschungen über zahlreiche wissenschaftlich aufgearbeitete Einzelfallberichte bis hin zu überzeugenden Ergebnissen randomisiert kontrollierter Studien und neuen Erkenntnissen aus der Versorgungsforschung.“

Integrativ und modern ansetzen

Bei der Tagung in Berlin geht es zudem darum, aktuelle Trends in der modernen Onkologie in Bezug auf die Mistel zu reflektieren, zum Beispiel das gegenwärtig heiß diskutierte Thema Immuntherapie (Referent: Prof. Dr. med. Ralf-Dieter Hofheinz) oder Fragen der individualisierten Krebstherapie. Außerdem wird gezeigt, wie die Misteltherapie in Krebszentren eingesetzt wird. Vorgestellt wird unter anderem das Onkologische Zentrum am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Referent: Dr. med. Friedemann Schad). Dort werden, von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert, leitlinien-orientierte Diagnostik und Therapie mit den integrativen Ansätzen der Anthroposophischen Medizin kombiniert.

Veranstaltet wird das Symposium vom Dachverband Anthroposophische Medizin (DAMiD) und der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD). Programmpartner sind die » Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK) und der Bürger- und Patientenverband » GESUNDHEIT AKTIV.

Pressegespräch zum Symposium in Berlin, 21. Oktober 2017, 13:00 Uhr

Am 21. Oktober 2017 ist im Rahmen der Veranstaltung ein Pressegespräch geplant. Teilnehmen werden: Dr. med. Marion Debus, Leitende Ärztin Onkologie, Klinik Arlesheim; Prof. Dr. med. Ralf-Dieter Hofheinz, Leitender Arzt des Tages-Therapiezentrums des ITM der Universitätsmedizin Mannheim, Universität Heidelberg; Dr. med. Friedemann Schad, Leiter Onkologisches Zentrum, Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe.

Pressekontakt

Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e.V. (DAMiD)
Natascha Hövener
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon +49-30-28 87 70 96
E-Mail hoevener@damid.de

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