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damid

Mehr als zwei Drittel der KrebspatientInnen wenden ergänzend Verfahren aus der Komplementärmedizin an, viele davon die Misteltherapie. Umso wichtiger, dass in diesem Bereich auf wissenschaftlich hohem Niveau geforscht und bewertet wird. Ein aktuelles Review (Freuding et al.) kann diesen Ansprüchen allerdings nicht gerecht werden. Darauf haben ÄrztInnen verschiedener Fachrichtungen direkt nach Erscheinen des Reviews in einem kritischen Brief an den Herausgeber („Letter-to-the-Editor“) der Fachzeitung hingewiesen. Das Review von Freuding et al. war zu dem Schluss gekommen, dass ein positiver Effekt der Misteltherapie weder auf das Überleben noch auf die Lebensqualität nachgewiesen werden könne.

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salumed

Studienkommentare zum medizinischen Werk Rudolf Steiners -
"Die Zukunft des medizinischen Lebens" 2
Geisteswissenschaft und Medizin (GA 312)

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damid

Covid-19 braucht mehr als eine rein medizinische Antwort: die Anthroposophische Medizin fordert eine Erweiterung der Perspektive und mehr Mut zu integrativen Therapiekonzepten

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damid

Vor 100 Jahren hat Rudolf Steiner erste Impulse für die Grundlagen der heutigen Anthroposophischen Medizin gegeben. Heute lebt sie überall da, wo es Medizin gibt: in Praxen, Kliniken, Reha-Einrichtungen, in der Pflege und natürlich auch in Wissenschaft & Forschung.

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medizinische sektion am goetheanum

Die therapeutischen Empfehlungen der Anthroposophischen Medizin können  in allen Stadien der Erkrankung eine Hilfe sein und insbesondere die Therapie
der Lungenentzündung unterstützen - Ein Beitrag von Dr. med. Matthias Girke und Georg Soldner.

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gesundheit aktiv e.v.

Angst oder gar Panik verengen aber immer den Blick und schränken unsere Denk- und Handlungsfähigkeiten ein. Daher sind unterstützende Menschen und wertvolle Gespräche gefragt, die über Telefon oder Internet auch jetzt –uneingeschränkt- möglich sind

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Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien gestartet

Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis

Die „Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien“ wurde kürzlich in Hamburg gegründet, um die Wissenschaft der Künstlerischen Therapien wie z.B. Musik-, Kunst-, Poesie-, Theater-, Eurythmie- und Tanztherapie zu fördern. Die Fachgesellschaft hat sich u.a. zum Ziel gesetzt: gemeinsam gute Strategien für Forschung im Bereich der Künstlerischen Therapien zu entwickeln und voranzutreiben, Forschungsprojekte zu fördern und auf nationalen und internationalen Konferenzen des Gesundheitssektors vertreten zu sein, ein eigenes wissenschaftliches Publikationsorgan zu etablieren sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis soll ebenso unterstützt werden wie der wissenschaftliche Diskurs zwischen den einzelnen Disziplinen. Mit dieser Zielsetzung grenzt sich der Verein von berufspolitischen Aufgaben ab. Mit der Gründung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft werde auch der Kontakt zu Gremien des Gesundheitswesens wie zum Beispiel die Mitarbeit bei der Erstellung von Leitlinien in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF e.V.) leichter, teilen die Organisatoren der Veranstaltung mit.

Die Gründung der Fachgesellschaft fand im Rahmen der 3. Forschungstagung Künstlerische Therapien statt. Bei der Gründung waren über 60 Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten sowie Interessierte aus angrenzenden Gebieten anwesend. Es wurde gemeinsam zum Entwurf der Satzung diskutiert, und etliche Vorschläge aus der Gründungsversammlung wurden für die Arbeit des Vorstands festgehalten.

Anschließend wurde der Vorstand gewählt, der aus insgesamt 10 Personen besteht: Prof. Dr. Ulrich Elbing, Beatrix Evers-Grewe, Prof. Dr. Harald Gruber, Andrea Grütter, Prof. Dr. Sabine C. Koch, Prof. Ingrid Lutz, Prof. Dr. Jörg Oster, Prof. Dr. Thomas Ostermann, Mareike Schültje und Prof. Dr. Constanze Schulze.

Den 1. Vorsitz führt Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Elbing, Professor für Kunsttherapieforschung; Hochschulstudiengänge Künstlerische Therapien der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen. Als 2. Vorsitzender fungiert Kunsttherapieprofessor Dr. rer. medic. Harald Gruber, an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alfter (b. Bonn). Als Schatzmeister und Schriftführerin wirken Prof. Dr. Thomas Ostermann (Universität Witten/Herdecke) und Beatrix Evers-Grewe im Vorstand mit.

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