Themen

Mistel - Goldener Zweig

 

Die Mistel ist kulturell in Europa tief verwurzelt und seit Jahrtausenden als wichtige Heilpflanze bekannt. Den keltischen Druiden galt die Eichenmistel sogar als «alles Heilende».

Seit fast einem Jahrhundert wird die Mistel auch in der Zusatzbehandlung der Krebserkrankung eingesetzt. Sie weist botanische Besonderheiten auf, durch welche sie sich deutlich von anderen höheren Blütenpflanzen unterscheidet. Die speziellen botanischen Eigenschaften der Mistel korrespondieren mit ihren pharmakologischen Eigenschaften.

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Institut Hiscia

Im Institut Hiscia wird Forschung auf natur- und geisteswissenschaftlicher Ebene rund um die Mistel betrieben.

Literatur und Filme

Das Institut Hiscia verfügt ausserdem über eine gutsortierte, allgemeinverständliche Literaturpalette als Basisinformation für Interessierte. Hier finden Sie eine Einführung in die Krebsbehandlung mit Iscador in Form von Broschüren und Kurzfilmen. 

» Broschüren
» Filme

Mistilteinn Zeitschrift

Mistilteinn, eine Zeitschrift des Vereins für Krebsforschung, behandelt verschiedene Themen rund um die Mistel in allgemeinverständlicher Sprache.

» Mistilteinn Verzeichnis

Fachliteratur

Die hier zusammengestellte Fachliteratur für Ärztinnen und Ärzte sowie Forscherinnen und Forscher bietet Informationen zum Thema Mistel und Krebs, die tiefergehende Fachkenntnisse voraussetzen.

» Sämtliche klinische Studien mit Iscador
» Fachliteratur 

Mistelforschung und Krebstherapie

Peter Selg, Maurice Orange, Hartmut Ramm, Severin Poechtrager (Hg.)

«Die Natur durchschauen, bedeutet, die Möglichkeit zu haben, dasjenige zu bekämpfen, was aus der normalen Entwickelung irgendwie im  krankhaften Zustande heraus fällt. Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muss man diejenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entsprechen, wo das  Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren. Deshalb arbeiten wir auf dem Boden anthroposophischer Forschung das  Karzinommittel aus in einem bestimmten Viscumpräparat. Und es wird dadurch ganz zweifellos aus der Anschauung der Wesenheit dieser Krankheit das Heilmittel gefunden, das die gewöhnlichen Heilungsprozesse, die Operationsprozesse, allmählich unnötig machen wird.»

(Rudolf Steiner, Arnheim, 24. Juli 1924)

260 Seiten, Broschur / Euro 30,– / CHF 33,– / ISBN 978-3-905919-79-0

Misteltherapie

Erfahrung in der Misteltherapie

Mistelpräparate sind seit Jahrzehnten im Einsatz, werden ständig weiterentwickelt und kommen mit grosser Erfahrung zur Anwendung. An der Wirksamkeit einer Misteltherapie bei Krebs gibt es keinen Zweifel mehr.

Durch wissenschaftliche Begleituntersuchungen in unserem Immunologielabor wird das Ansprechen auf die Therapie kontrolliert. So wird eine individuelle Misteltherapie möglich und für den Einzelnen die optimale Behandlung gewährleistet.

Neuere Forschungsdaten zeigen, dass die körpereigene Abwehr über eine optimale, individuell angepasste Misteltherapie gestärkt wird. Eine Misteltherapie kann das oft messbar geschwächte Immunsystem, das auch das Killerzellsystem einschliesst, in seiner Wirkung deutlich verstärken. Wenn die Dosis individuell gut angepasst ist, ist der Patient gegen Infekte nahezu vollständig gefeit und erträgt eine Chemotherapie besser.

Langzeituntersuchungen zeigen zudem bei lückenloser Behandlung eindeutige Chancen für eine Lebensverlängerung. Die Ergebnisse basieren auf lückenlosen und gut dokumentierten Beobachtungen vieler klinischer Einzelverläufe sowohl in der Klinik Arlesheim (ehemals Lukas Klinik) wie auch europaweit mit Kooperationspartnern anderer Forschungseinrichtungen.

Mit der Misteltherapie kann man nicht früh genug beginnen. In vielen Fällen trägt sie auch dazu bei, dass die Nebenwirkungen einer Chemotherapie besser verträglich sind.

 

Studien zur Wirksamkeit der Misteltherapie:

European Journal of Cancer (2013) 49, 3788–3797

>> Zur Lebensqualität von Patienten unter Misteltherapie

 

Auf der Seite des Forschungsinstituts HISCIA finden Sie eine grosse Sammlung an durchgeführten Studien.

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Iscador AG

Die Iscador AG ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das anthroposophische Mistelpräparate für die Zusatzbehandlung bei Tumorerkrankungen herstellt.

Die Iscador AG ist dem Ziel verpflichtet, die Möglichkeiten für den Einsatz der Mistel in der integrativen Krebstherapie ständig zu verbessern. Ihre Kernaufgaben sind:

  • Bereitstellung anthroposophischer Mistelpräparate
  • Marketing und weltweiter Vertrieb der Mistelpräparate
  • Forschung und Entwicklung mit Bezug auf Mistel und Krebs

In der Iscador AG arbeiten Menschen gemeinsam an der Aufgabe, Mistelpräparate bereitzustellen und forschend weiterzuentwickeln.

Die Iscador AG entwickelt vertrauensvolle Partnerschaften mit Zulieferern und Abnehmern. Sie strebt keine wirtschaftlichen Vorteile für ihre Aktionäre an.

Zum Film

Seit April 2014 haben sich die 92-jährige Ita Wegman Klinik und die 50-jährige Lukas Klinik zur KLINIK ARLESHEIM zusammengeschlossen! Die Onkologie ist weiterhin eine der Kernkompetenzen der neuen Klinik. www.klinik-arlesheim.ch  www.vfk.ch

Inhaltstoffe der Mistel

Misteln weisen eine Fülle unterschiedlicher mineralischer und organischer Inhaltsstoffe auf. Pharmakologisch von besonderem Interesse sind zwei misteltypische Substanzen: die Viscotoxine und die Mistellektine.

Indem die Mistel mit dem Wasserleitsystem des Wirtsbaumes verbunden ist, übernimmt sie die darin gelösten Mineralstoffe, die jede Baumart in den für sie spezifischen Verhältnissen aus dem Erdboden aufnimmt.

Vor allem im Frühjahr gehen auch mit dem Saftstrom aufsteigende organische Substanzen vom Baum in die Mistel über. Dazu gehören Aminosäuren, niedermolekulare Zucker sowie pflanzliche Sekundärstoffe, die neben den Mineralstoffen Grundlage für die Wirtsbaumprägung der Mistel sind. 

Viscotoxine und Mistellektine sind dagegen Eiweissubstanzen, die von der Mistel gebildet werden. Ihre Konzentration variiert je nach Unterart der Mistel und je nach Wirtsbaum, auf dem diese wächst. Viscotoxine erreichen ihre höchste Konzentration im Sommer in den jungen Blättern, die Mistellektine sind dagegen im Winter und in den älteren Stängeln am höchsten konzentriert.