Themen

Auswahl von Impfstoffen für die individuelle Impfentscheidung
>> hier finden Sie eine Übersicht an Einzel- und Kombinationsimpfstoffen

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Merkblätter der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD) zu verschiedenen Impfungen. 

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Zwangsimpfungen? Wir wollen keine Gesundheitsdiktatur!
>> hier finden Sie die Presseerklärung von GESUNDHEIT AKTIV zum Thema Impfpflicht anlässlich der Europäischen Impfwoche. 

Impfen – wichtige Infos und Tipps

Hilfe zur freien Entscheidung

Was und wann impfen?

Diese Frage stellen sich viele Eltern. Und meist schon kurz nach der Geburt. Denn meist gilt es als selbstverständlich, dass Säuglinge schon in den ersten Lebensmonaten die erste Mehrfachimpfung erhalten. Es will aber gut überlegt sein, das noch unreife Immunsystem schon so früh einem solch massiven Eingriff auszusetzen. Viele Eltern scheuen instinktiv davor zurück, andere sind froh, weil sie meinen, dass sie ihr Kind damit vor Krankheiten bewahren können. 

GESUNDHEIT AKTIV hat sich schon seit eh und je für eine individuelle Impfentscheidung ausgesprochen. Denn es ist durchaus nicht unumstritten, Babys so früh einer Fünf- oder gar Sechsfachimpfung auszusetzen. Seit einiger Zeit wächst jedoch der Druck, den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) Folge zu leisten. Diese vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzte Kommission aus verschiedenen Fachleuten erarbeitet in regelmäßigen Abständen aktualisierte Impfempfehlungen. Sie sind allerdings nicht unumstritten.

Ärzte stehen dabei heute unter erhöhtem Druck: Die empfohlenen Impfungen werden nach höchstrichterlicher Rechtsprechung als „medizinischer Standard“ angesehen. Wollen Eltern ihre Kinder in einer Gemeinschaftseinrichtung anmelden, so ist seit 2015 verpflichtend vorgeschrieben, eine Impfberatung nachzuweisen. Damit soll der Druck auf die Beteiligten erhöht werden, ihre Kinder impfen zu lassen. Das geht sogar soweit, dass manche privaten Einrichtungen Kinder ablehnen, die nicht nach den STIKO-Vorgaben geimpft sind.

Viele Eltern wollen ihr Kind allerdings nur gegen bestimmte Krankheiten impfen lassen. Das wird zunehmend schwieriger, weil es kaum noch Einzelimpfstoffe gibt. Wenn Eltern ihre Tochter zum Beispiel gezielt gegen Röteln impfen lassen wollen, ist das so gut wie unmöglich. Den Röteln-Impfstoff gibt es nur noch in Kombination mit dem Serum gegen Masern und Mumps. Dadurch wird der Entscheidungsspielraum erheblich eingeschränkt. 

Die Ärzte für individuelle Impfentscheidung haben Gesichtspunkte für verschiedene Impfstrategien zusammengestellt. 

Ein gutes Beispiel, wie mit einer individuellen Impfentscheidung umzugehen ist, hat die AOK zur HPV-Impfung zusammengestellt

Zum Film über den Impfentscheid

Mehr als 450 Eltern und Interessierte kamen am 11. November 2016 in Hamburg zusammen, um sich über Pro und Contra des Impfens zu informieren.

Die drei renommierten Kinderärzte Dr. Martin Hirte, Dr. Steffen Rabe und Georg Soldner plädieren seit vielen Jahren für eine auf die Situation der Familie abgestimmte Impfentscheidung und geben bei ihren Vorträgen umfassende und unabhängige Informationen zum Nutzen der einzelnen Impfungen sowie zu Nebenwirkungen und Risiken:

Georg Soldner, Kinder- und Jugendarzt: Masern, Mumps, Windpocken, Röteln

Dr. Martin Hirte, Kinder- und Jugendarzt, Autor von „Impfen - Pro & Contra“: Aluminiumhydroxid-Problematik, Keuchhusten, Diphtherie / Tetanus / Polio; Zeitpunkt des Impfens

Dr. Steffen Rabe, Kinder- und Jugendarzt, Autor von „impf-info.de“: Pneumokokken, Meningokokken, Hib (Haemophilus influenzae B); Soziale Aspekte des Impfens und Internationaler Vergleich

Eine Veranstaltung von GESUNDHEIT AKTIV e. V., in Kooperation mit „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.“ und der Victor Thylmann Gesellschaft