Veranstaltungen aus diesem Bereich

Veranstaltungen aus diesem Bereich

Anthroposophische Akademie für Therapie und Kunst, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach

Erlebnistag Kunsttherapie

für Mitglieder und Interessierte
Mit Workshops zu Malen, Plastizieren, Musizieren und Sprachgestaltung
Kurzbeitrag zur Kunsttherapie von Dr. med. Hartwig Volbehr

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Goetheanum, 4143 Dornach

Körpertherapie Tagung: Trauma und Resilienz

Anthroposophische Körpertherapie im interdisziplinären Dialog - Tagung der Medizinischen Sektion am Goetheanum

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Ausstellungen und Kurse

Arlesheim und andere Schweizer Kliniken

Ärzteseminar Anthroposophische Medizin

Die berufsbegleitende Ausbildung der VAOAS für Ärzte und Medizinstudente läuft über drei Jahre und vermittelt Fähigkeiten, die zum selbständigen Praktizieren der anthroposophischen Medizin führen.

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Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin (D)

Palliative Care Basiskurs

Palliative Care ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung befinden. Der Kurs vermittelt Themen, die zum Grundverständnis von Palliative Care und Hospizarbeit gehören.

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a t k a | Studiengang Orpheus Musiktherapie, 5600 Lenzburg, Niederlenzer Kirchweg 1, Haus gleis1 (2. Stock)

Modul 2 «Fachgrundlagen II»

Das Modul 2 umfasst im ersten Jahr die für alle therapeutischen Berufe notwendigen Grundlagen in Pädagogik, Psychologie, Salutogenese und Soziologie/Soziale Prozesse. Im zweiten Jahr werden die Grundlagen erweitert mit pädagogischen Entwicklungsproblemen, den Themen aus der Heil- und Sozialpädagogik, Biografie, Psychopathologie und Psychosomatik.

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Anthroposophische Akademie für Therapie und Kunst, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach

Medizinisches Modul

Das Medizinische Modul umfasst die für alle therapeutischen Berufe notwendigen Verständnisgrundlagen in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Psychiatrie und Psychosomatik.

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Anthroposophische Akademie für Therapie und Kunst – Chalet Elim, Beinwil am See, Dankensbergstrasse 11

Modul 7.3 «Öffentlichkeitsarbeit»

Öffentlichkeitsarbeit Teil 1: Informationen über Möglichkeiten der verschiedenen Medien

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Forschungs- und Entwicklungszentrum, 58448 Witten (D) |

Freiheit? 7. Wittener Kolloquium

Freiheitsbewusstsein – neurowissenschaftliche Tatsachen – gesellschaftliche Bedeutung

mit Beiträgen von: Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Prof. Dr. Peter Heusser, Ursula Heusser, Prof. Dr. Matthias Kettner, Dr. Matthias Kraska, PD Dr. Stefan Schmidt, PD Dr. Christian Tewes, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Tress.

Wie frei sind wir wirklich in unseren Gedanken und Handlungen? Was bedeutet es z.B. für das Strafrecht, wenn Neurowissenschaftler zeigen können, dass im Gehirn eine Aktivität nachzuweisen ist deutlich bevor der Mensch das in seinem Bewusstsein spürt? Sind wir von Synapsen und Neuronen ferngesteuert? Sind wir zudem von Zwängen soziokultureller Art bestimmt, die unsere Freiheit in Frage stellen?

Für die Veranstalter ist die öffentliche Diskussion um das Thema Freiheit zu sehr von der sogenannten deterministischen Position geprägt - also der Sichtweise, dass die Menschen in ihren Handlungen von biochemischen Abläufen im Gehirn gesteuert sind und nicht wirklich frei entscheiden können. „Zur Begründung werden meist die Versuche von Benjamin Libet (1983) herangezogen, die eine Gehirnaktivität nachgewiesen haben, bevor der Ausführungswille dem Probanden bewusst und die Bewegung ausgeführt wird“, erklärt Seniorprofessor Peter Heusser, der Tagungsleiter, die von ihm kritisierte Position. Neurowissenschaftler wie Gerhard Roth leiteten daraus etwa ab, dass das Bewusstsein vom Gehirn erzeugt werde. Damit würde aber das menschliche Freiheitserlebnis, das der Philosoph Peter Bieri als eine „manifeste, unbezweifelbare Erfahrung“ beschrieb, zu einer Illusion. „Wichtige Errungenschaften der Neuzeit wie die politischen Freiheiten und die Wissenschafts- und Lehrfreiheit beruhen auf einer Anerkennung der menschlichen Freiheit. Und erst Recht die vom Zivil- und Strafrecht zugestandene Verantwortungsfähigkeit und Selbstbestimmung des erwachsenen Individuums geriete ins Wanken. Wir müssten mit einem Abbau von Freiheitsrechten rechnen!“, warnt Heusser vor den Konsequenzen dieser Denkweise.

Veranstalter:
Die Tagung wird organisiert von der Seniorprofessur für Medizinische Anthropologie, dem Lehrstuhl für Grundlagen der Psychologie und dem Lehrstuhl für praktische Philosophie.

Veranstaltungsort:
Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ), Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58448 Witten
 

Weitere Informationen:

Flyer zum Wittener Kolloquium (PDF)

Ankündigung mit Programm

 

Kontakt und Anmeldung:

UW/H Seniorprofessur
Medizinische Anthropologie
Tagungsbüro René Ebersbach
Gerhard Kienle Weg 4
58313 Herdecke

René Ebersbach
Tel: 02330 / 62 47 61
rene.ebersbach@uni-wh.de

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