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Die Teilnahme drei Vorträge rund um das Thema Himmelszeichen, in Zusammenhang vor allem mit der Adventszeit und dem Leben Christi, ist für alle offen. 

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In dieser Konferenz laden wir dazu ein, uns die lange, gemeinsame Geschichte von Klima und Erde und ihren organismischen Charakter vor Augen zu führen. Wie ist es zur gegenwärtigen Situation gekommen, worin besteht das «Faktenmaterial» und wie kann der Mensch sein Wissen um ein heilsames Handeln in den einzelnen Lebensfeldern umsetzen? Referate von Experten werden diese Themen zum gemeinsamen Gespräch in Kleingruppen oder im Plenum einleiten.

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Demeter fordert zum Weltbienentag am 20. Mai, dass die Agrarpolitik konsequent an den Bedürfnissen unserer wichtigsten Bestäuber ausgerichtet werden muss. Mit der biodynamischen Wirtschaftsweise und einem Biodiversität-Fokus auf zehn Prozent ihrer landwirtschaftlichen Fläche gehen Demeter-Höfe hier beispielhaft voran.  

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Matthias Rang und Johannes Wirz leiten neu die Naturwissenschaftliche Sektion am Goetheanum. Der promovierte Physiker und der promovierte Biologe werden den goetheanistischen Weg des Forschungsinstituts weiterentwickeln. Zu ihren Forschungsgebieten gehören Optik und freier Willen sowie Genetik und Bienen.

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Salumed-Verlag

In den goetheanistischen Darstellungen dieses Buches ist auf jeder Seite die Liebe zur Welt des Lebendigen, zur Natur zu spüren, und diese Zuwendung entfaltet sich in einem teilnehmenden Interesse.

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Die Vielfalt der Pflanzenwelt ist verwirrend gross. Wie kann man die Welt der Pflanzen verstehen? Wie findet man sich zurecht in ihrer grossen Formenfülle? Wie schafft es die Pflanze mit einigen wenigen Organen eine so grosse Formenvielfalt spielend hervorzuzaubern? Gibt es da gewisse Spielregeln, wonach sie sich richtet?

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Mellifera e. V.

Was passiert, wenn Honigbienen bei ihrem Sammelflug Pflanzenschutzmittel aufnehmen? Eine neue Studie zum Thema untersucht die Wirkung von Glyphosat auf die Darmbakterien von Honigbienen

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Neue Leitung der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum

Forschende sind Teil der Forschung

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Neue Leitung der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum: Matthias Rang und Johannes Wirz (Foto: Naturwissenschaftliche Sektion)

 

Hier die Forschung, dort die soziale Auswirkung – so sauber lassen sich Wissenschaft und ihre Implikationen nicht trennen. Johannes Wirz: «Von Goethe lernen wir, dass bereits das Erkennen, nicht erst die Handlung ethisch relevant ist.» Der Molekularbiologe und der Physiker Matthias Rang leiten neu die Naturwissenschaftliche Sektion am Goetheanum.

Die Naturwissenschaftliche Sektion ist auf die Verbindung des phänomenologischen Ansatzes nach Johann Wolfgang Goethe und der akademischen Naturwissenschaften spezialisiert. Da der Anwendungsbezug eines wissenschaftlichen Ergebnisses immer auch gesellschaftliche Konsequenzen hat, sind Forschende selbst als Größe einzubeziehen. Ihre Fähigkeiten bestimmen darüber, was sie erkennen und welche Einsatzmöglichkeiten sie für ihre Ergebnisse sehen.

So hat Johannes Wirz mit Ueli Hurter und Peter Kunz Vorschläge für eine Auffassung des Saatguts als Gemeingut ausgearbeitet. Der Biologe hat 1987 in molekularer Entwicklungsgenetik an der Universität Basel, Schweiz, promoviert. Genetik sieht er als zentral für die Entwicklung aller Lebewesen, «aber nicht als Ursache»: «Die Erbsubstanz entspricht eher einem Text, den Pflanzen, Tiere und Mensch interpretieren.» Der Biologe forscht anhand eigener Bienenstöcke an der Gesundheit der Bienenvölker mit einer Reihe von Untersuchungen, die die Vitalität der Völker verbessern und ihre Resistenz gegen die Varroamilbe verstehen helfen.

Matthias Rang hat in seiner Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal, Deutschland, 2015 die Auffassungen in der Farbenlehre von Johann Wolfgang Goethe und Issac Newton als zwei Perspektiven identifiziert, die einander ergänzen, nicht aber sich widersprechen. «Goethe und Newton werden oft als Antagonisten gesehen, dabei haben sie viele Gemeinsamkeiten, etwa das empirische Vorgehen», so Matthias Rang, der seine Erkenntnisse in der Optik in Ausstellungskonzepten umsetzt. Außerdem forscht er mit dem Neurologen Siegward Elsas von der Klinik Arlesheim, Schweiz, an Fragen des freien Willens.

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Web www.forschungsinstitut.ch

Ansprechpartner Matthias Rang, Johannes Wirz, science@goetheanum.ch

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