News

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Salumed-Verlag

In den goetheanistischen Darstellungen dieses Buches ist auf jeder Seite die Liebe zur Welt des Lebendigen, zur Natur zu spüren, und diese Zuwendung entfaltet sich in einem teilnehmenden Interesse.

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Die Vielfalt der Pflanzenwelt ist verwirrend gross. Wie kann man die Welt der Pflanzen verstehen? Wie findet man sich zurecht in ihrer grossen Formenfülle? Wie schafft es die Pflanze mit einigen wenigen Organen eine so grosse Formenvielfalt spielend hervorzuzaubern? Gibt es da gewisse Spielregeln, wonach sie sich richtet?

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Mellifera e. V.

Was passiert, wenn Honigbienen bei ihrem Sammelflug Pflanzenschutzmittel aufnehmen? Eine neue Studie zum Thema untersucht die Wirkung von Glyphosat auf die Darmbakterien von Honigbienen

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lichtfragen.info

Schulen, die auf energiesparende Beleuchtungssysteme (d.h. LED) umstellen, bekommen vom Staat erhebliche Fördermittel, und von der Lichtindustrie werden die Möglichkeiten, mit Licht mit hohem Blaulichtanteil (im Fachjargon blue-enriched lighting genannt) eine Steigerung des Konzentrationsvermögens zu bewirken, kräftig beworben. Aber ist Konzentration wirklich der einzige Faktor, der für einen gesunden Lernvorgang notwendig ist? Und wieviel künstlich unterstütze Konzentration ist für Kinder tatsächlich gesund?

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Paul Schatz

Neben der Dynamisierung des Trinkwassers, der Zubereitung von Fruchtsäften und Cocktails, Salatsaucen oder der Herstellung der eigenen Butter, soll die sprichwörtliche Effizienz der dreidimensionalen Inversionsbewegung auch in der Welt der Verbraucher Ihren Weg finden.

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Komplementarität von Naturwissenschaft und Anthroposophie

Peter Heusser baut in seiner Habilitationsschrift Brücken zwischen den Konzepten von Naturwissenschaft und Anthroposophie als Geisteswissenschaft. Neben Unterschieden der Betrachtungsebenen konstatiert er ihr komplementäres Verhältnis.

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Die Dynamik der rhythmischen Umstülpung des Würfels hat es in sich! Eine dieser Eigenschaften ist die unglaubliche Zunahme des Volumens, wenn der Würfel durch die Unendlichkeit geht.

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Symposium zu Neonicotinoiden

Experten diskutierten neueste Ergebnisse

Von: Mellifera e.V.

Pflanzenschutzmittel

Rund 90 Experten aus Wissenschaft, Naturschutz- und Imkerverbänden sowie der Pflanzenschutzmittelindustrie gingen am 16. und 17. September beim ökologischen Imkerverband Mellifera e. V. in Rosenfeld der Frage auf den Grund, wie gefährlich Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide für Honigbienen und andere Bestäuberinsekten sind. Unter den Teilnehmern waren auch hochrangige Vertreter aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium und dem Bundesumweltministerium sowie Mitarbeiter der Insektizidhersteller, die ihre Produkte verteidigten. Ihrer Meinung nach ist das ab Dezember geltende, europaweite Verbot von drei dieser Mittel nicht gerechtfertigt, weil die im Januar veröffentlichte Warnung der Europäischen Behörde für Nahrungsmittelsicherheit (EFSA) vor diesen Agrargiften auf einer fehlerhaften Studie beruhe. Zwei der Firmen, Syngenta und Bayer, haben deshalb gegen das Verbot Klage eingereicht. Nach der Begrüßung durch Mellifera-Vorstand Thomas Radetzki und Thomas Berrer vom baden-württembergischen Landwirtschafts-
ministerium, das die Veranstaltung unterstützte, präsentierten sieben Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich ihre neuesten Forschungs-
ergebnisse. Danach haben Bienen durch Neonicotinoide Schwierigkeiten, in den heimischen Stock zurückzufinden. Das könne ein Bienenvolk innerhalb weniger Wochen erheblich schwächen, so die Forscher. Hinzu komme, dass auch die Kommunikation der zurückkehrenden Bienen gestört sei, z. B. der Schwänzeltanz, der den anderen Bienen anzeigt, wo eine Futterquelle zu finden ist. Das Bienenvolk als ein Superorganismus sei eigentlich robust. Doch wenn es zu viele Belastungen gebe, breche es wegen einer vermeintlich geringen Ursache plötzlich zusammen. Deshalb sei es wichtig, Belastungen so weit wie möglich zu vermeiden. Dies umso mehr, als es nicht nur um Bienen gehe, sondern um das Ökosystem als Ganzes. Der Neurobiologe Prof. Randolf Menzel, der die Tagung gemeinsam mit Thomas Radetzki moderierte, stellte in seinem Eröffnungsvortrag fest, dass die Vielfalt der Arten von blütenbesuchenden Insekten und von Pflanzen in den letzten 60 Jahren gravierend abgenommen habe. Ein wichtige Ursache dafür seien Pestizide. Neonicotinoide seien als Kontaktgifte problematisch, wie das große Bienensterben am Oberrhein vor einigen Jahren gezeigt habe, aber auch als Fraßgifte. Das bedeute, dass sie auf alle Insekten wirken, die Substanzen von der behandelten Pflanze aufnehmen. Den Einwänden der Industrievertreter, Neonicotinoide seien seit etlichen Jahren auf dem Markt und vorher gründlich untersucht worden, hielt Walter Haefeker, Präsident des Europäischen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, entgegen, dass es nachweislich zu Problemen gekommen sei, die von den Zulassungstests überhaupt nicht erfasst worden seien. Auch die von der chemischen Industrie gern vertretene These, die Hauptursache für das Bienensterben sei der Schädling Varroamilbe, ließ Haefeker nicht gelten: „Hummeln haben keine Varroamilbe und keine vermeintlich inkompetenten Imker und sterben trotzdem“. Sein Fazit: Pestizide könnten kein solides landwirtschaftliches Fachwissen ersetzen. Und in einer bienenfeindlichen Agrarlandschaft blieben nur zwei Optionen: Wanderimker oder Wanderarbeiter, die selber Blüten bestäuben. Deshalb müsse sich die Landwirtschaft von Grund auf ändern, damit der Einsatz solcher Mittel weitestgehend überflüssig werde. Der Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim, Dr. Peter Rosenkranz, erklärte, zwischen Pflanzenschutz und Imkerei gebe es seit mehr als hundert Jahren einen Konflikt, der sich mit der Intensivierung der Landwirtschaft oder durch neue Wirkstoffe verschärfe. Die Beurteilung sei nicht immer leicht, weil Untersuchungen häufig an einzelnen Bienen im Labor durchgeführt würden. Dr. Mickaël Henry vom nationalen französischen Agrarinstitut in Avignon stellte dagegen eine Methode vor, bei der Bienen mit einem Chip ausgestattet werden und so auch im freien Feld identifizierbar sind. Auch der von Uwe Greggers vom biologischen Institut der Universität Berlin entwickelte Weg, die Gesundheit von Bienenvölkern anhand elektromagnetischer Wellen zu beurteilen, ist ein erfolgversprechender Ansatz, um die tatsächliche Belastung der Bienen durch Pestizide zu beurteilen. Vieles davon hängt jedoch, auch das wurde deutlich, von einer möglichst unabhängigen Finanzierung der Forschung ab. In der Schlussdiskussion forderte die Mehrheit der Teilnehmer eine Überprüfung von Alternativen zur Anwendung von Neonicotinoiden. Außerdem müsse eine öffentliche Diskussion über die Agrarethik geführt werden. Dabei müssten auch Landwirte einbezogen werden. __________________________________________

Kontakt

Mellifera e.V.
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle
Fischermühle 7
D 72348 Rosenfeld Tel: +49 7428 945249-0
Fax: +49 7428 945249-9 E-mail: mail@<wbr />mellifera.<wbr />de

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