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Wie wirkt Licht auf mein Kind?

Schulen, die auf energiesparende Beleuchtungssysteme (d.h. LED) umstellen, bekommen vom Staat erhebliche Fördermittel, und von der Lichtindustrie werden die Möglichkeiten, mit Licht mit hohem Blaulichtanteil (im Fachjargon blue-enriched lighting genannt) eine Steigerung des Konzentrationsvermögens zu bewirken, kräftig beworben. Aber ist Konzentration wirklich der einzige Faktor, der für einen gesunden Lernvorgang notwendig ist? Und wieviel künstlich unterstütze Konzentration ist für Kinder tatsächlich gesund?

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Paul Schatz

Erste Vorstellung des Handmischers RHYTHMIXX

Neben der Dynamisierung des Trinkwassers, der Zubereitung von Fruchtsäften und Cocktails, Salatsaucen oder der Herstellung der eigenen Butter, soll die sprichwörtliche Effizienz der dreidimensionalen Inversionsbewegung auch in der Welt der Verbraucher Ihren Weg finden.

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Komplementarität von Naturwissenschaft und Anthroposophie

Komplementarität von Naturwissenschaft und Anthroposophie.

Peter Heusser baut in seiner Habilitationsschrift Brücken zwischen den Konzepten von Naturwissenschaft und Anthroposophie als Geisteswissenschaft. Neben Unterschieden der Betrachtungsebenen konstatiert er ihr komplementäres Verhältnis.

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88 Jahre Umstülpung und die Inversion erobert die Luft

Die Dynamik der rhythmischen Umstülpung des Würfels hat es in sich! Eine dieser Eigenschaften ist die unglaubliche Zunahme des Volumens, wenn der Würfel durch die Unendlichkeit geht.

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Pharmazeutische Prozesse in Raum und Gegenraum

Zum 1. Februar 2017 oder nach Vereinbarung vergibt die Mathematisch-Astronomische Sektion am Goetheanum ein Forschungsstipendium (6 Monate) zum Projekt … >>

Merkurtransit 2016

Erscheinungen am Sternenhimmel - der Planet Merkur wird vor der Sonnenscheibe herwandern

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Wie wirkt Licht auf mein Kind?

Unter welchem Licht lernen Schüler besser?

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Denn der Blick auf das Licht in der Schule ist oft ein recht einseitiger. Es ist inzwischen durchaus bekannt, dass Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis verschiedenen Bedingungen unterstehen, und dass Menschen in verschiedenen Lebensaltern ein unterschiedliches Bedürfnis nach Helligkeit haben.

Der Frage, inwiefern die Qualität des Lichtes in der Schule Auswirkungen auf die Schüler und ihr Lernen hat, geht Dr. Uwe Geier von der WirkSensorik GmbH in einer längeren Studie nach. In ersten Versuchen an verschiedenen Schulen und Kindergärten hat er untersucht, welchen Effekt verschiedene Lichtarten auf so unterschiedliche Aufgaben wie Nacherzählung, Diktat (Rechtschreibung) und Malen haben können.

Um sich von den geschilderten Phänomenen einen eigenen Eindruck zu verschaffen, bieten wir für Kollegien in Schulen und Kindergärten Wahrnehmungsschulungen an, bei denen die Teilnehmenden erleben können, wie die verschiedenen Kunstlichtarten auf die menschliche Konstitution wirken. Anfragen an Ulrike Wendt.

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Licht in Schulen

Obwohl medizinische Studien auf Risiken für die Augengesundheit und das Schlafvermögen durch Licht mit einem hohen Blauanteil (blue-enriched lighting, siehe Medizin und Gesundheit) hinweisen, wird die LED in der Fachliteratur als zukunftsträchtige Lichtquelle für Schüler gehandelt.1

Dies liegt zum einen an dem bekannten Effekt, dass Helligkeit wachmacht. Und durch LEDs ist hohe Helligkeit mit geringem Energieverbrauch zu erreichen. Zum anderen ist dies auf den hohen Anteil an energiereichem Blaulicht in weißen LEDs zurückzuführen. Dieser Blaulichtanteil ist für die anregende Wirkung ausschlaggebend. Auch bei gleich hellen Lampen ist der Blaulichtanteil einer LED deutlich höher als bei einer Halogen- oder Glühlampe (siehe Lexikon Licht/Das Lichtspektrum).

Ein Extrembeispiel für das Experimentieren mit beiden Effekten

ist ein Hamburger Schulversuch, der vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit einem Lampenhersteller durchgeführt wurde.2
Die Lehrer sollten über die Regulierung von Helligkeit und Blaulichtanteil das Konzentrationsvermögen der Klasse steuern. Tatsächlich stieg die Lesegeschwindigkeit bei hohem Blaulichtanteil. Zugleich bewegten sich die Kinder viel mehr im Unterricht und der Spiegel des Stresshormons Cortisol stieg. Weil die Lehrer über das Licht immer höchste Konzentration von den Kindern erreichen wollten, wurde der Versuch abgebrochen: Die Eltern beschwerten sich über ihre aufgedrehten Kinder nach dem Unterricht.3

Ein jüngeres Beispiel für die Auswirkungen des Blaulichtfaktors im LED-Licht auf Schüler wird in der bereits genannten Studie von Oliver Keis und Kollegen beschrieben. Bei ca. 19jährigen (überwiegend männlichen) Berufsschülern wurde durch helles LED-Licht (5500 K – im Hamburger Schulversuch lag dieser Wert bei 12000 K!) tatsächlich Konzentration und kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit gegenüber dem Licht von Leuchtstoffröhren verbessert. Aber nicht alle Parameter verbesserten sich. Bei der Gedächtnisleistung gab es keine Unterschiede zur Vergleichsbeleuchtung. Nach ihrer Meinung zum Beleuchtung gefragt, bevorzugten die Schüler allerdings die alte Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren. Die Versuche wurden in den frühen Morgenstunden gemacht. Die Autoren machen deutlich, dass auf die Anwendung von blauem Licht am Abend oder der Nacht verzichtet werden sollte, um Schlafstörungen zu vermeiden.

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