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Seminar zu aktuellen Sternenkonstellationen mit Rozanna Sonntag und Johannes Greiner

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Imkerei Fischermühle, Rosenfeld

Weiterbildung Bienenpädagogik

Ziel dieser Weiterbildung ist es, Imker und Pädagogen für bienenpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu befähigen. Sie umfasst fünf Termine die an der Imkerei Fischermühle in Rosenfeld stattfinden.

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Goetheanum, Dornach |

Evolving Science 2018

Internationale Tagung der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum

Wege zum Geistigen in der Natur

– in der Idee
– durch Symbolisieren
– auf dem Weg zur Schwelle


In der Idee:

Im Erkenntnisprozess verbindet der Mensch den geistigen Anteil der Welt mit der Sinneswelt. Denkend tritt er in diesen geistigen Bereich ein, im Schwingen zwischen Beobachten und Denken nähert er sich immer mehr der Einsicht in das Zusammenklingen von innerer und äusserer Erfahrung : « Das Gewahrwerden der Idee in der Wirklichkeit ist die wahre Kommunion des Menschen. » (Rudolf Steiner, GA1) – Dieser Vorgang steht in Beziehung zum Motiv des « Geist-Erinnerns » in der ersten Strophe des Grundsteinspruchs.

Durch Symbolisieren:

Der rhythmische Wechsel der Aufmerksamkeit zwischen Sinnesbeobachtung und Erleben kann zu einer inneren Schulung an der Natur entwickelt werden, die ein vertieftes Erleben der eigenen Seele in ihrer Beziehung zum « Seelisch-Wesenhaften » in der Welt ermöglicht. Die Seele « wird dadurch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungsvolle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist. » (Rudolf Steiner, Vorwort zum Seelenkalender 1918). Durch Symbolisieren, wie es in den Vorträgen vom 2. und 3.10.1920 (GA 322) angedeutet wird, erfolgt eine Erweiterung dieses Motivs. Wir haben bemerkt, dass Kollegen diesen Versuch auf verschiedenen Wegen unternommen haben. – In diesen Vorgängen leuchtet eine Beziehung zum « Geist-Besinnen » in der zweiten Strophe
des Grundsteinspruchs auf.

Auf dem Weg zur Schwelle:

Auf dem Weg innerer Schulung, wie er in der Anthroposophie angestrebt wird, begegnet man wiederholt dem Motiv, dass die Sinneswelt als solche finster wird oder werden muss, wenn man weiterkommen möchte, und wie sie umgekehrt die geistige Welt verfinstert : « Wo Sinneswissen endet, / Da stehet erst die Pforte, / Die Lebenswirklichkeiten / Dem Seelensein eröffnet » (Rudolf Steiner, 22. 5.1915, GA 272). Wie verhält sich dieses Motiv zu einer naturwissenschaftlichen Schulung, die das Verhältnis zur Sinneswelt vertieft ? – Hier ist es fruchtbar eine Beziehung zum « Geist-Erschauen » in der dritten Strophe des Grundsteinspruchs zu suchen.
 

Mit diesen Frage- oder Arbeitsrichtungen möchten wir im Rahmen der Konferenz dem Weg zum Geistigen in der Natur nachspüren, um ein gemeinsames goetheanistisches Fundament freizulegen. Die Beziehung zum Grundsteinspruch, dem Arbeitsthema der Anthroposophischen Gesellschaft in diesen Jahren vor dem 100jährigen Jubiläum der Weihnachtstagung, stellt eine fruchtbare Ergänzung einer solchen Arbeit dar.

Die Konferenz wird zweisprachig in Deutsch und Englisch durchgeführt.

"Forschungspräsentationen" können bis zum 15. August 2018 angemeldet werden.
 

Weitere Informationen:

Evolving Science 2018 - Programm, Arbeitsgruppen, Redner etc.

Flyer zu Evolving Science 2018 (PDF)

Anmeldeformular Forschungspräsentationen (PDF)
 

Kontakt/Anmeldung:

Goetheanum Empfang
Postfach
CH-4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
E-Mail tickets@goetheanum.org

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