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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Frühe Kindheit • Herbst 2018

Treten wir an die Wiege eines Neugeborenen, so können wir davon noch einen Hauch spüren. Ein Zauber liegt über dem Kind, der sich uns sofort mitteilt und uns still werden lässt. Ganz offensichtlich und selbstverständlich befindet sich das Kind in einer Welt, die uns in dieser Weise verschlossen ist, zu der es aber auch für uns eine Brücke bildet.

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erziehungskunst.de

Digitale Medien: Eltern müssen Verantwortung übernehmen

Ein Kind von etwa sieben Jahren bekommt ein Smartphone geschenkt. Es soll seine Freiheiten damit haben, bestimmte Seiten, z.B. Seiten pornografischen oder gewalttätigen Inhalts im Internet jedoch nicht nutzen dürfen. Das Kind freut sich natürlich und versichert den Eltern, entsprechend damit umzugehen.

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Rudolf Steiner Schulen Schweiz

Überprüfen und Schärfen des eigenen Profils

Der vieldiskutierte Lehrplan 21 ist in fast allen Kantonen definitiv beschlossen und für den Volksschul-Unterricht in Kraft. Was bedeutet der neue Lehrplan für die Steinerschulen? Er ist eine Chance.

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Das ganze Leben hineinwerfen

Franz Glaw, Mathematik- und Deutschlehrer an der Rudolf Steiner Schule Düsseldorf – ein Porträt.

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35 Jahre interdisziplinäres Studium in Kunst und Wissenschaft - Treffen der Generationen an der Alanus Hochschule

An der neu gegründeten Kunsthochschule sollte das „Gespräch der Künste“ ermöglicht werden, so die Vision der Gründer im Jahr1973. ...

Von: Claudia Zanker


Foto 1: Generationen der Alanus Hochschule, v.l.n.r.: Stefan Hasler (Professor für Eurythmie), Wilfried Ogilvie (Gründer der Hochschule), Katharina Funke (Studentin), Willem-Jan Beeren (Absolvent und heute wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Foto 2: der heutige Rektor Marcelo da Veiga (links) mit Gründer Wilfried Ogilvie


Sechs Dozenten und 30 Studenten nahmen vor 35 Jahren in den Räumen des Johannishofs in Alfter den Lehrbetrieb auf. Neben dem Studienalltag war die Renovierung der Räume eine ihrer wichtigste Beschäftigung. Mittlerweile ist die Studentenschaft auf rund 500 gestiegen. 85 Dozenten und 100 Mitarbeiter sind an der Hochschule beschäftigt, die gerade an ihrem zweiten Campus baut, um dem stetigen Wachstum gerecht zu werden. Den erfolgreichen Weg und das 35-jährige Bestehen hat die Hochschule am Wochenende mit einem Generationentreffen gefeiert: Studenten und Dozenten von heute tauschten sich mit den Hochschul-Gründern und Absolventen vergangener Jahre aus, die aus ganz Europa angereist waren.


An der neu gegründeten Kunsthochschule sollte das „Gespräch der Künste“ ermöglicht werden, so die Vision der Gründer im Jahr1973. Der Namensgeber der Hochschule, Alanus ab Insulis, vertrat bereits im 12. Jahrhundert die Vorstellung, dass Studieren über ein reines Fachstudium hinaus gehe solle und Interdisziplinarität für die Bildung des Menschen von großem Wert sei. Wilfried Ogilvie, Gründungsmitglied und Malereidozent der ersten Stunde dazu: „Die Hochschule musste einfach Alanus Hochschule heißen.“ Es sollte ein Lehrangebot aus Bildenden und Darstellenden Künsten sowie Musik unter einem Dach vereint werden, um eine umfassende und sozial verantwortliche Kunstausbildung zu ermöglichen. Diese Idee wurde mit den ersten Studiengängen Bildhauerei, Malerei, Musik und Eurythmie verwirklicht. Die Studienfächer Sprachgestaltung, Kunsttherapie und Pädagogik kamen in den folgenden Jahren hinzu, ab 1980 wurde ein Architekturstudium angeboten. 1978 war die Zahl der Studenten bereits auf 146 angewachsen. Das Spektrum der Studienfächer wurde seitdem stark erweitert und umfasst auch wissenschaftliche Fachrichtungen. Neben zahlreichen Masterprogrammen, unter anderem in Eurythmie, Pädagogik und Bildender Kunst bietet die Hochschule die Studiengänge Lehramt Kunst, Schauspiel/Sprechkunst und BWL an. Alle Abschlüsse sind inzwischen staatlich anerkannt und denen staatlicher Akademien und Hochschulen gleichgestellt.


Ogilvie betonte die Relevanz des Umgangs mit Kunst für jeden Menschen: „Wir brauchen die Kunsterkenntnis, um die Entwicklung des Menschen anzuregen – ohne Kunsterkenntnis finden wir keinen Weg.“ Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule führte diese Idee bis heute fort. „Kunst und Wissenschaft bilden den Menschen und ermöglichen den Zugang zu sich selbst“, so da Veiga im Gespräch mit den Gründern. Mit den wissenschaftlichen Studiengängen wie Pädagogik und BWL übertrage die Hochschule das Konzept heute in weitere gesellschaftliche Bereiche.


In Gesprächen zwischen heutigem Lehrpersonal, Gründern und Studenten wurde die Rolle der Anthroposophie an der Hochschule diskutiert. Im Bewusstsein der anthroposophischen Wurzeln der Hochschule setzen sich Studenten und Dozenten heute auf einer philosophischen Ebene mit anthroposophischen Inhalten auseinander. Ein Klima des Pluralismus, das anderen Ansätzen ebenso Relevanz einräume, ermögliche eine individuelle Schwerpunktwahl, so da Veiga. „Mir war nie die Anthroposophie in einer Vorlesung wichtig, sondern ihre Hilfestellung in der Kunstvermittlung. Ich bin froh, dass sie weiterhin Bestandteil des Konzeptes ist“, so Ogilvie.


Die Musik, die in den ersten Jahren ein eigener Studienzweig war, lebt vor allem in den Fachgebieten Eurythmie und Schauspiel weiter. Ein Chor-Konzert von rund 150 Studenten, Mitarbeitern und Dozenten mit Auszügen aus Mozarts Requiem zum Abschluss des Gründertreffens zeigte darüber hinaus, dass die Musik an der Alanus Hochschule eine relevante Rolle spielt. Innerhalb nur einer Woche hatten die Sänger die anspruchsvollen Stücke in einem hochschulübergreifenden Projekt einstudiert.


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Claudia Zanker


Alanus Hochschule

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claudia.zanker@alanus.edu

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