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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Bergschule Avrona: Silberstreifen am Horizont

Für die Weiterführung der Bergschule Avrona in Tarasp gibt es erste Ideen.

Von: Jens Martignoni

Bergschule Avrona

Am vergangenen Wochenende fand in der Bergschule ein Workshop statt, zu welchem alle Personen eingeladen wurden, welche sich mit einer eigenen Idee oder einem konkreten Projekt für die Weiterführung der Bergschule Avrona einsetzen wollen. Mit rund 30 Teilnehmenden wurden die Erwartungen des Stiftungsrates übertroffen. Insbesondere ist sehr erfreulich, dass verschiedene Politiker aus der Region teilnahmen, die sich klar für eine Weiterführung der Bergschule aussprachen und tatkräftige Unterstützung anboten. Doch auch weitere aussichtsreiche Projekte wurden genannt. Im April dieses Jahres musste der Stiftungsrat bekannt geben, dass das Fortbestehen der Bergschule Avrona als Sonderschule im Unterengadin gefährdet ist, da die Kinderzahlen stetig abnahmen und der Regierungsrat die dringend anstehende Sanierung der Gebäude abgelehnt hat. Er lancierte eine Ausschreibung mit dem Ziel, Menschen mit Projektideen anzusprechen, um die Schule vor einer Schliessung zu bewahren. Der Aufruf löste ein breites Echo aus. Aus der ganzen Schweiz trafen Antworten, Vorschläge und unterstützende Voten ein. Auch aus Region meldeten sich Politiker, welche an einer Fortführung der Bergschule aus wirtschaftlichen Gründen sehr interessiert sind. Beim Workshop am 22./23. Oktober ging es darum, die verschiedenen Interessenten miteinander bekannt zu machen und ihnen die Gelegenheit zu geben, den Ort, die Finanzen der Stiftung sowie die Rahmenbedingungen für künftige Projekte kennen zu lernen. Zudem erhofften sich die Initianten dieses Treffens einen konstruktiven Austausch zwischen den verschiedenen interessierten Kreisen. Tatsächlich kam es zu fruchtbaren Dialogen und es zeichneten sich vier verschiedenen Hauptstossrichtungen ab, welche sich zum Teil auch ausgezeichnet ergänzen könnten. So fanden sich verschiedene Personen aus dem Gesundheitsbereich ein, welche zusammen die Eröffnung einer Therapieeinrichtung erörterten. Oder andere Initiativen prüften die Möglichkeit eines zweiten Standbeins für die Schule als Kurszentrum und Gasthaus für Sing-, Theater- oder Sportlager, was sich von der Infrastruktur sowie der einmaligen Lage inmitten der Natur sehr anbieten würde. Zudem gab es namhafte Stimmen aus der Regionalpolitik, welche sich bereit erklärten, sich auf politischer wie auch praktischer Ebene für eine Fortführung der Bergschule als sonderpädagogisches Kompetenzzentrum einzusetzen. Dank ihrer Vernetzung im Kanton könnte dies auch ein gangbarer Weg sein. Das sind Zeichen, welche hoffnungsvoll stimmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bergschule, wie auch der Stiftungsrat sehen einen Silberstreifen am Horizont. Bis zum 8. November müssen die Projektskizzen eingereicht werden. Mitte November entscheidet der Stiftungsrat, welche Projekte weiterverfolgt und detailliert ausgearbeitet werden sollen Urs Brütsch Präsident Stiftungsrat  Bergschule Avrona _______________________________ Weitere Auskünfte erteilt: Urs Brütsch, Tel.: 079 739 31 51  u.bruetsch@gmail.com

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