News

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Bienen mit pädagogischem Auftrag

Die Haltung von Bienen auf dem Schulgelände

Von: Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer kurzen Umfrage ermittelt, dass immer mehr Waldorfschulen in Deutschland sich der Haltung von Bienen auf ihrem Schulgelände widmen. Der Umgang mit diesen sensiblen und so vorbildlich organisierten Tieren findet auch oft Eingang in den Unterricht und kann so die ökologische Erziehung vervollständigen (s. auch Kurzfilm „Ökologische Erziehung“ ). Manfred Oetting, seit sieben Jahren Gartenbaulehrer an der Waldorfschule Hannover-Maschsee, findet es vor allem wichtig, dass die Bienen einfach da sind. Diese Ansicht teilen inzwischen offenbar auch viele Waldorfschulen. In einer Umfrage kurz vor Ferienbeginn teilten 43 Schulen mit, dass sie Bienen auf dem Schulgelände haben oder planen, in naher Zukunft Bienenvölker anzuschaffen. Eine Schule berichtete sogar von einer Imker-AG, in der Eltern, Lehrer und Schüler zusammenarbeiten und die zehn Bienenvölker bewirtschaftet. Eine weitere Schule setzt auf die Ansiedlung von Wildbienen, die 3. Klasse hat dafür ein Insektenhotel gebaut. Gartenbaulehrer Oetting berichtet von seinen Erfahrungen mit den Völkern auf dem Schulgelände: „Durch ihre Präsenz erleben die Kinder das Zusammenleben mit den Bienen als Normalität und entwickeln erst gar keine Angst vor ihnen“. Ganz im Gegenteil, denn der Agrarwissenschaftler und gelernte Gärtner geht schon mit Kindergartenkindern und Erstklässlern regelmäßig direkt zu den Bienen hin, öffnet ein Volk und lässt die Kinder nur schauen – das Staunen kommt dann ganz von selbst. „So lernen schon die Kleinen in direkter Anschauung, was sie bisher nur aus Büchern wie ‚Kleine Biene Sonnenstrahl’ kennen“, erklärt der 61-jährige Imker, der erst spät seine Ausbildung zum Waldorflehrer gemacht hat. Sein Wissen gibt er jetzt parallel an eine junge Kollegin weiter, die in Zukunft im Unterricht auch mit den SchülerInnen das aufwändige Honigschleudern durchführen möchte. Mit seinem 10-Stunden-Deputat kann Oetting das zeitlich im Moment nicht leisten. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, in seinem Unterricht die vielfältigen Naturzusammenhänge erlebbar zu machen, denn die Kinder sind oft weit von der Wirklichkeit entfernt, leben stärker in einer virtuellen Welt und wissen nicht mehr, wie zum Beispiel eine Möhre wächst, oder dass ein Apfel vom Baum stammt und aus einer Blüte entsteht, die zuvor eine Biene bestäubt haben muss. So entsteht ein mangelnder Selbstbezug, verbunden mit einem wenig positiven Gefühl zum Tätigsein und zum eigenen Körper. Hier erfüllen also die Erfahrungen mit Bienen eine zentrale pädagogische Aufgabe, wenngleich die honigsammelnden Insekten in erster Linie ökologische Wichtigkeit besitzen. Der Flugradius der Bienen liegt zwischen einem und drei Kilometern: „Sie sind also auch über den Schulgarten hinaus für das Bestäuben vieler Blüten von großer Bedeutung. Da wir uns jedoch seit Jahren um eine vermehrte Fülle und Vielfalt von Blütenpflanzen auf unserem Gelände bemühen, gehe ich davon aus, dass ihr Hauptsammelgebiet das Schulgelände ist“, sagt Manfred Oetting, der mit Freude den neuen Trend zur Stadtimkerei beobachtet, obwohl das zeit- und arbeitsaufwändige Hobby nicht mehr in unsere schnelllebige Zeit zu passen scheint. Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 232 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

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