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150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Bildung durch Bindung. Kindheitsforschung bestätigt die Waldorfpädagogik

Durch den Boom von Kinderkrippen in den letzten Jahren ist ein Teilgebiet der Psychologie – nämlich die Bindungsforschung – auch für Eltern, Pädagogen und Mediziner interessant geworden.

Von: Philipp Gelitz, erziehungskunst.de
Die Bindungsforschung kennt die Bedingungen einer gesunden, sicheren Bindung zwischen Eltern, Erziehern und Kindern. Kinder müssen wahrgenommen, gesehen und gehört werden. Das heißt, wir müssen mit unseren Kindern »gemeinsam leben«, statt ihnen das Leben beizubringen. Durch den Boom von Kinderkrippen in den letzten Jahren ist ein Teilgebiet der Psychologie – nämlich die Bindungsforschung – auch für Eltern, Pädagogen und Mediziner interessant geworden. Fragte man früher mehr im klinischen Zusammenhang bei gewissen psychischen Störungen nach den Bedingungen gelingender oder gestörter Bindungen zwischen Eltern und Kindern, so ist die Frage nach der Bindung heute von breitem pädagogischem Interesse: Wie entsteht Bindung? Welche verschiedenen Formen gibt es? Kann ein Mensch sich an mehrere Personen »anbinden«?

Bindungstypen

Der britische Kinderpsychiater John Bowlby gilt als Vater der Bindungstheorie. Er erforschte bereits seit den 1940er Jahren die Wirkung der familiären Muster auf die kindliche Entwicklung. Seither wurde sehr viel auf diesem Gebiet geforscht und unter anderem auch der sogenannte »Fremde Situation«-Test von Mary Ainsworth entwickelt. Mit ihm erkennt man bei zwölf bis 18 Monate alten Kindern den Bindungstypus. Hierbei ist die Hauptbezugsperson (meistens die Mutter) mit ihrem Kind und einer fremden Person in einem Zimmer mit Spielmaterialien. Nach einiger Zeit, wenn das Kind spielt, verlässt die Hauptbezugsperson den Raum. Was danach geschieht, zeigt das Bindungsmuster des Kindes an. In der Hauptsache werden vier Typen unterschieden. 1. Das sicher gebundene Kind, das der Bezugsperson lange nachtrauert, sich letztlich aber trösten lässt und bei der Rückkehr der Bezugsperson ihr freudig entgegengeht. Dieses Kind ist sich sicher, dass im Umfeld der Hauptbezugsperson immer alles gut ist. Es fühlt sich grundsätzlich wahrgenommen und geborgen. 2. Das unsicher-vermeidend gebundene Kind, das sich sowohl unbeeindruckt zeigt, wenn die Bezugsperson den Raum verlässt, als auch wenn sie wiederkommt. Innerlich ist dieses Kind aber sehr aufgewühlt. Es fühlt sich wenig angenommen, beschäftigt sich mit sich selbst und vermeidet Kontakt, um sich Stresserlebnisse zu ersparen. 3. Das unsicher-ambivalent gebundene Kind, das stark verunsichert ist, sich nicht beruhigen lässt und bei der Rückkehr der Bezugsperson anhängliches und aggressiv- abweisendes Verhalten abwechselnd zeigt. Es fühlt sich grundsätzlich unsicher, weil es nie weiß, was kommt. 4. Das desorganisiert/desorientiert gebundene Kind, das vollkommen desorientiert wirkt und keine Bindung zu einer bestimmten Person erkennen lässt. Es zeigt Stereotypen in den Bewegungen oder bewegt sich kurz gar nicht mehr oder aber zeigt andere zwanghafte Verhaltensweisen.

... >> weiter zum gesamten Bericht (extern Link erziehungskunst.de)

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