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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Bildungsreise

UW/H-Alumnus Philip Kovce veröffentlicht Buch über die Geschichte der Universität

Von: Uni Witten Herdecke
Welche Bedingungen führten vor rund 1000 Jahren in Bologna zur Gründung der ersten europäischen Universität? Welche Eigenschaften zeichneten im 19. Jahrhundert das Universitätsideal Wilhelm von Humboldts aus? Und wie ist es gegenwärtig angesichts von Bologna-Prozess und Pisa-Studien um die Universität bestellt? Philip Kovce, der an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) Business Economics sowie Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis studierte und derzeit am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Philosophie forscht, widmet sich diesen Fragen in seinem jüngsten Buch über die Geschichte der Universität: „Von Bologna nach Berlin und wieder zurück. Über die Verfassung der Universität. Eine Bildungsreise“ (Metropolis Verlag). „Wer in Witten studiert, der erfährt auf besondere Weise, dass die Hochschule ein Ort ist, der nicht bloß verwaltet, sondern gestaltet werden will“, so Kovce. Er habe verstehen wollen, „wie sich bis heute Wünsche und Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche gegenüber der Universität veränderten und welchen Einfluss die humanistischen Gedanken Wilhelm von Humboldts auf diese Entwicklung nahmen“, so Kovce weiter. Doch allein der Vergangenheit widmet sich Kovces neues Buch, das sich an seine wirtschaftswissenschaftliche Bachelorarbeit anlehnt, nicht. Er untersucht zugleich Gegenwart und Zukunft von Massenuniversitäten, Eliteuniversitäten und virtuellen Universitäten, außerdem unterschiedliche universitäre Eigentums- und Finanzierungsmodelle. „Unabhängigkeit und Freiheit, die Voraussetzung für das Gedeihen einer Universität sind, sind andauernd umkämpft. Denn nicht immer versteht die Gesellschaft, die eine Universität trägt, darunter das Gleiche wie die Universität selbst“, so Kovce. Die UW/H sei, schließt Kovce, „aus der Intention heraus entstanden, für freie Geister ein neues Zuhause und für die Gesellschaft einen neuen Ort freier Geister zu gründen“. Dass sein Buch just auf den Tag genau 33 Jahre nach der feierlichen Eröffnung der ersten Universität Deutschlands in privater Trägerschaft erscheint, bezeichnet er als „günstige Fügung“.

Philip Kovce: Von Bologna nach Berlin und wieder zurück. Über die Verfassung der Universität
Eine Bildungsreise
Metropolis Verlag, Marburg 2016
124 Seiten, 14,80 EUR

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