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Freunde der Erziehungskunst

São Paolo: Das Lehrerseminar wird zur Universität

Seit 40 Jahren gibt es das Lehrerseminar in São Paolo, in dem viele Waldorflehrerinnen und -lehrer Brasiliens (manchmal  auch anderer Länder Lateinamerikas) ausgebildet werden.

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Steiner Schule Schweiz

"Rudolf Steiner Schule im Elterntest"

Die Rudolf Steiner Schulen sind beliebt und stehen für gesunde Erziehung. Sie sind erfolgreich und haben Entwicklungspotenzial. Ergebnisse aus der Schweiz.

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Erziehungskunst

Förderwahn

Selbstverständlich: Wir wollen jedes Kind fördern und unterstützen. Wir glauben daran: Jedes Kind ist ein Könner! Und wenn ein Kind etwas noch nicht kann, dann helfen wir ihm mit aller pädagogischen Expertise dabei, seine noch geheime Könnerschaft doch noch zur Erscheinung bringen zu können.

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Waldorf Ressourcen

Sein eigenes Leben in die Hand nehmen lernen

Im Film ‹Tea(cher) Talk› des Webprojekts waldorf-resources.org erklären Waldorfpädagoginnen und -pädagogen aus sechs Ländern, warum es an einer Schule wichtig ist, Fragmentierung, Spezialisierung, Modularisierung und damit Ausgrenzung entgegenzuwirken.

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Bund der Freien Waldorfschulen

Waldorf Weltliste

In der Waldorf Weltliste finden Sie die Adressen aller Waldorfschulen (1.149 in 66 Ländern), Waldorfkindergärten (1.817 in mehr als 67 Ländern), Waldorfvereinigungen und Waldorferzieher- und Lehrerausbildungen weltweit, mindestens einmal jährlich auf den neuesten Stand gebracht.

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Erziehungskunst

Jugendliche im Netz

Lebenswelten im 21. Jahrhundert zwischen Digitalisierung und sensorischer Integration. - von Prof. Dr. Peter Loebell, Professor an der Freien Hochschule Stuttgart

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GLS Bank

60 Jahre Waldorfschule Bochum

Ohne diese Schule gäbe es die GLS Bank nicht: Zum 60. Jubiläum der Rudolf Steiner Schule – Waldorfschule Bochum.

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Computer und digitale Medien in Kindergarten und Schule

Erziehungskunst

 

»Nach einer Erhebung des Deutschen Jugendinstitutes aus dem Jahr 2016 haben 11 Prozent der Einjährigen, 26 Prozent der Zweijährigen, 31 Prozent der Dreijährigen und 37 Prozent der Vierjährigen Erfahrungen mit Apps.« So lesen wir es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. Januar 2018 mit dem Hinweis, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist.

Vielmehr müssten Eltern und Erzieher sich der neuen Zeit stellen. Warnende Studien, dass dies für die Entwicklung der Sinnesfunktionen, der Gehirnreifung, der Sensomotorik, der Empathieentwicklung u.a. schädlich sei, »würden Eltern nur verunsichern« und nicht weiterführen. Und weiter heißt es: »In einer Untersuchung der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH von 2015 (...) zeigte sich: Noch bevor Kinder lesen und schreiben können, sind sie in der Lage, für sie spannende Internetseiten zu finden. Das galt zum Beispiel für ein Fünftel der Vierjährigen.«

Martine Reicherts, Generaldirektorin der EU-Kommission Bildung und Kultur äußerte sich in ihrer Eröffnungsrede auf der ELIANT-Konferenz vom 28. November 2017 in Brüssel dahingehend, dass der Mainstream, das heißt, die durch Wirtschaft und Politik in den Ländern festgelegte Richtung der Befürwortung früher Mediennutzung in Kindergarten und Schule nicht umkehrbar sei.

Umso wichtiger wäre es aber, dass die Zivilgesellschaft hier aktiv würde und für Alternativen und andere Bildungsoptionen sorgt. »Wir brauchen euch«, rief sie aus, bedankte sich für das Engagement der Europäischen Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie/ELIANT und sagte: »Wir müssen den Menschen zurück in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellen. Die Gesellschaft braucht Menschen wie Sie. Es ist eine Frage von Herz, Freundschaft und gemeinsamen Werten und wir sollten uns auf alles konzentrieren, was uns verbindet, auch wenn wir viele Dinge unterschiedlich sehen.«

Diese Worte haben uns motiviert, für 2018 eine europaweite Kampagne für ein humanes Bildungswesen auf den Weg zu bringen. Sie soll in der Osterzeit starten. Wir suchen europaweit Fachleute und engagierte Eltern, die mithelfen wollen, eine echte »Bildungsbewegung« in Gang zu bringen. Rudolf Steiner hat immer wieder darauf hingewiesen, dass die sozialen Probleme im Kern Bildungs- und Erziehungsfragen sind. Sie können aber nur konstruktiv beantwortet werden, wenn die Gesundheit der heranwachsenden Generationen im Mittelpunkt steht und nicht die Anpassung an Vorgaben aus Wirtschaft und Politik.

Selbstverständlich braucht es einen guten Technologie-Unterricht an der Schule – das ist auch zentral im Waldorflehrplan angelegt. Aber so wenig man Schüler in dem Alter Auto fahren lässt, in dem sie den Verbrennungsmotor erklärt bekommen, so wenig sinnvoll ist es, die Erklärung, wie ein Computer funktioniert und wo diese Technik sinnvoll zum Einsatz kommt zu koppeln an die zeitgleiche Einführung digitaler Medien in den Unterricht.

Die körperliche Reifung ist ein analoger, kein digitaler Vorgang. Sie sind eingeladen zur Mitarbeit.

Kontakt: michaela.gloeckler(at)eliant.eu | www.eliant.eu

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