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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Das Schwarzbuch Waldorf im MDR

Das Schwarzbuch Waldorf war Thema eines Beitrags in der Sendung "artour" des MDR am Donnerstagabend. ...

Von: TdZ und Info3


mm/tdz. 10.10.2008 - Das Schwarzbuch Waldorf war Thema eines Beitrags in der Sendung "artour" des MDR am Donnerstagabend. Mit Uralt-Bildern aus vergangenen Waldorftagen und einigen provokanten Seitenhieben auf die Anthroposophie und Rudolf Steiner wurde der Zuschauer in das Thema eingeführt, das sich im weiteren Verlauf der Sendung zu einem Desaster für den Autor Michael Grandt entwickelte. Spätestens beim ersten O-Ton des "Enthüllungsjournalisten" wurde deutlich, dass da eine gewisse Unprofessionalität fröhliche Urstände feiert. Nach der Verfassungskonformität der Waldorfpädagogik zu fragen ist in Anbetracht der weltweiten Akzeptanz der Waldorfschulen ein ziemlich seltsames Unterfangen. Und so fiel dann auch irgendwann im Verlauf der Sendung der Satz, dass wohl "noch nicht einmal der Verfassungsschutz" auf das Buch hereinfallen würde. Henning Kullak-Ublick vom Bund der freien Waldorfschulen begründete nachvollziehbar die Entscheidung, gegen die Auslieferung des Buches zu klagen; und wie man dann unschwer am Beispiel des Zitates einer angeblich tolerierten Gewaltanwendung erkennen konnte, durchaus auch zu Recht. O-Ton "artour": "das Prügelargument stammt von einem fiktiven Lehrer, der im Waldorflehrbuch, Absätze später, zweifelsfrei widerlegt wird. Das aber steht nicht im Schwarzbuch".
Auch die Bilder aus der Waldorfschule Leipzig zeigen, dass dem Autor Grandt offensichtlich jegliches Augenmaß für die Realität - zugunsten des krampfhaften Versuches, etwas zu enthüllen, was für jeden sichtbar ist - abhanden gekommen sein muss. Grandt, so der Kommentar des Autors Tilman Jens, "prügelt auf einen Popanz, er hat sich nicht umgeschaut am Tatort, da helfen keine späten Ausreden." Und den Gipfel der Peinlichkeit erklimmt Grandt dann mit eben dieser "Ausrede", dass er keine Rückmeldungen auf seine Anfragen bekommen habe, weil: "man wisse, wie ich recherchiere, deshalb werde man keine Stellungnahme abgeben." Diese Aussage lässt sich trefflich interpretieren, zumal, wenn man die "Recherchen", die Grandt penibel in seinem Buch aufgelistet hat, einmal genauer in Augenschein nehmen konnte.

Es darf wohl festgehalten werden: Nach diesem weiteren eindeutigen Beleg für ein unnötiges, schlimmer noch, ein richtig schlechtes Buch, den Verrissen in der Zeit und anderen Veröffentlichungen, unter anderem auch bei TdZ, sollte sich das renommierte Gütersloher Verlagshaus das Druckerzeugnis mit dem Namen "Schwarzbuch Waldorf" vielleicht doch einmal etwas genauer ansehen.

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Arttour-Sendung zu Schwarzbuch Waldorf: Blamage für Autor Grandt

Info3. 10.10.2008 - Peinlich für Autor Michael Grandt fiel ein beim MDR am Donnerstag Abend gesendeter Beitrag von Tilman Jens über das umstrittene „Schwarzbuch Waldorf“ aus: der Autor sei dem Thema offenbar nicht gewachsen gewesen, hieß es wörtlich im Kommentar. Der knapp zehnminütige Film deckte diverse Recherche-Pannen des Enthüllungsjournalisten Grandt auf und konfrontierte das von ihm gelieferte Zerrbild von Waldorfschule als einer „okkulten“ Kaderschmiede mit Bildern der Waldorfschule Leipzig, wo Schüler gerade eine Modenschau planten und ein Rockkonzert übten.
Der Beitrag zerfiel allerdings deutlich in zwei Teile: zu Beginn malte der Film genüsslich mit Rückgriff auf knapp 30 Jahre altes Bildmaterial das Bild verzückter Eurythmisten und eines ideologisch verbohrten Sektenfühers Rudolf Steiner. Mit Bildern des Dornacher Goetheanums sollte der Eindruck einer buchstäblich „betonierten“ Weltsicht in die Köpfe der Zuschauer gebrannt werden. Möglicherweise hat die MDR-Redaktion kurzfristig auf einer kritischen Bearbeitung des Filmbeitrags bestanden, der am vergangenen Sonntag bereits für die ARD-Sendung „Titel, Thesen Temperamente“ angekündigt und dann aus dem Programm genommen worden war.
Für „Schwarzbuch“-Autor Michael Grandt bedeutet dieser Fernsehbeitrag nach vorangegangenen Verrissen in „Die Zeit“ und der „Frankfurter Rundschau“ ein weiteres Debakel. Er ist aber auch ein weiteres Argument für jene, die es von Beginn an für vollkommen überflüssig gehalten haben, gegen ein solches Buch mit juristischen Mitteln vorzugehen.


Dr. Jens Heisterkamp

info3 - Anthroposophie im Dialog

Tel 069-584645

www.info3.de



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