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Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Das Schwarzbuch Waldorf im MDR

Das Schwarzbuch Waldorf war Thema eines Beitrags in der Sendung "artour" des MDR am Donnerstagabend. ...

Von: TdZ und Info3


mm/tdz. 10.10.2008 - Das Schwarzbuch Waldorf war Thema eines Beitrags in der Sendung "artour" des MDR am Donnerstagabend. Mit Uralt-Bildern aus vergangenen Waldorftagen und einigen provokanten Seitenhieben auf die Anthroposophie und Rudolf Steiner wurde der Zuschauer in das Thema eingeführt, das sich im weiteren Verlauf der Sendung zu einem Desaster für den Autor Michael Grandt entwickelte. Spätestens beim ersten O-Ton des "Enthüllungsjournalisten" wurde deutlich, dass da eine gewisse Unprofessionalität fröhliche Urstände feiert. Nach der Verfassungskonformität der Waldorfpädagogik zu fragen ist in Anbetracht der weltweiten Akzeptanz der Waldorfschulen ein ziemlich seltsames Unterfangen. Und so fiel dann auch irgendwann im Verlauf der Sendung der Satz, dass wohl "noch nicht einmal der Verfassungsschutz" auf das Buch hereinfallen würde. Henning Kullak-Ublick vom Bund der freien Waldorfschulen begründete nachvollziehbar die Entscheidung, gegen die Auslieferung des Buches zu klagen; und wie man dann unschwer am Beispiel des Zitates einer angeblich tolerierten Gewaltanwendung erkennen konnte, durchaus auch zu Recht. O-Ton "artour": "das Prügelargument stammt von einem fiktiven Lehrer, der im Waldorflehrbuch, Absätze später, zweifelsfrei widerlegt wird. Das aber steht nicht im Schwarzbuch".
Auch die Bilder aus der Waldorfschule Leipzig zeigen, dass dem Autor Grandt offensichtlich jegliches Augenmaß für die Realität - zugunsten des krampfhaften Versuches, etwas zu enthüllen, was für jeden sichtbar ist - abhanden gekommen sein muss. Grandt, so der Kommentar des Autors Tilman Jens, "prügelt auf einen Popanz, er hat sich nicht umgeschaut am Tatort, da helfen keine späten Ausreden." Und den Gipfel der Peinlichkeit erklimmt Grandt dann mit eben dieser "Ausrede", dass er keine Rückmeldungen auf seine Anfragen bekommen habe, weil: "man wisse, wie ich recherchiere, deshalb werde man keine Stellungnahme abgeben." Diese Aussage lässt sich trefflich interpretieren, zumal, wenn man die "Recherchen", die Grandt penibel in seinem Buch aufgelistet hat, einmal genauer in Augenschein nehmen konnte.

Es darf wohl festgehalten werden: Nach diesem weiteren eindeutigen Beleg für ein unnötiges, schlimmer noch, ein richtig schlechtes Buch, den Verrissen in der Zeit und anderen Veröffentlichungen, unter anderem auch bei TdZ, sollte sich das renommierte Gütersloher Verlagshaus das Druckerzeugnis mit dem Namen "Schwarzbuch Waldorf" vielleicht doch einmal etwas genauer ansehen.

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Arttour-Sendung zu Schwarzbuch Waldorf: Blamage für Autor Grandt

Info3. 10.10.2008 - Peinlich für Autor Michael Grandt fiel ein beim MDR am Donnerstag Abend gesendeter Beitrag von Tilman Jens über das umstrittene „Schwarzbuch Waldorf“ aus: der Autor sei dem Thema offenbar nicht gewachsen gewesen, hieß es wörtlich im Kommentar. Der knapp zehnminütige Film deckte diverse Recherche-Pannen des Enthüllungsjournalisten Grandt auf und konfrontierte das von ihm gelieferte Zerrbild von Waldorfschule als einer „okkulten“ Kaderschmiede mit Bildern der Waldorfschule Leipzig, wo Schüler gerade eine Modenschau planten und ein Rockkonzert übten.
Der Beitrag zerfiel allerdings deutlich in zwei Teile: zu Beginn malte der Film genüsslich mit Rückgriff auf knapp 30 Jahre altes Bildmaterial das Bild verzückter Eurythmisten und eines ideologisch verbohrten Sektenfühers Rudolf Steiner. Mit Bildern des Dornacher Goetheanums sollte der Eindruck einer buchstäblich „betonierten“ Weltsicht in die Köpfe der Zuschauer gebrannt werden. Möglicherweise hat die MDR-Redaktion kurzfristig auf einer kritischen Bearbeitung des Filmbeitrags bestanden, der am vergangenen Sonntag bereits für die ARD-Sendung „Titel, Thesen Temperamente“ angekündigt und dann aus dem Programm genommen worden war.
Für „Schwarzbuch“-Autor Michael Grandt bedeutet dieser Fernsehbeitrag nach vorangegangenen Verrissen in „Die Zeit“ und der „Frankfurter Rundschau“ ein weiteres Debakel. Er ist aber auch ein weiteres Argument für jene, die es von Beginn an für vollkommen überflüssig gehalten haben, gegen ein solches Buch mit juristischen Mitteln vorzugehen.


Dr. Jens Heisterkamp

info3 - Anthroposophie im Dialog

Tel 069-584645

www.info3.de



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Sitz Frankfurt am Main

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Ramon Brüll, Dr. Jens Heisterkamp

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