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AfaP

Was passiert, wenn sich Lehrer und Lehrer-Studenten  treffen, um über die Zukunft der Schulen zu sprechen? Welche Impulse werden freigesetzt und wie sieht es mit der konkreten Umsetzung aus?

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erziehungskunst.de

Jesper Juul war einer der bedeutendsten Familientherapeuten Europas. Nur wenige wussten von seiner schweren Krankheit. Im vergangenen Sommer starb er mit 71 Jahren.

 

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erziehungskunst.de

Die große Anerkennung der Öffentlichkeit anlässlich der weltumspannenden Aktivitäten von Waldorf 100 kann die Waldorf-Community mit Freude und auch Stolz erfüllen. Soviel positive Anerkennung, aber auch die teilweise kritischen Bemerkungen, können als Rückenwind für die Fahrt ins nächste Jahrhundert erlebt werden.

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erziehungskunst.de

»Was ist herrlicher als Gold?«, fragte der König. »Das Licht«, antwortete die Schlange. »Was ist erquicklicher als Licht?«, fragte jener. »Das Gespräch«, antwortete diese.

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Eliant

ELIANT will sich in Brüssel auch im 2020 stark engagieren. Es gilt, viele Kontakte neu aufzubauen mit den frisch gewählten Parlamentariern und Verantwortlichen in den Kommissionen. Auch stehen wir in vielen Lebensgebieten vor grossen Veränderungen, welche individuelle Entwicklung und demokratisch garantierte Wahlfreiheit einschränken und die Menschenwürde gefährden

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Bund der freien Waldorfschulen

Der Bund der Freien Waldorfschulen gibt als pädagogischer Dachverband grundsätzlich keinerlei Impfempfehlungen, sondern verweist Eltern auf die medizinische Beratung durch ihren Kinderarzt.

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Der Mensch ist nicht sozial, er wird es

Der Mensch muss seine Sozialfähigkeit erst erlernen. Das kleine Kind über die Nachahmung, das Schulkind über Vorbilder, der Heranwachsende über Ideale.

Von: Mathias Maurer, für erziehungskunst.de

Editorial

Selbst der Erwachsene lernt nie aus, sozialer zu werden. Und die Politik ist ein Teil des sozialen Lebens – gleich ob in unserer näheren Umgebung oder weltweit. So gesehen fängt Sozialkunde im Säuglingsalter an und steigert sich bis zu einem Verständnis komplexer, ja widersprüchlicher globaler Zusammenhänge. – Wie oft stellt sich uns die Frage, nicht selten aus Kindermund, warum es Kriege gibt, warum sich Menschen gegenseitig umbringen, warum sie sich streiten und nicht in Frieden zusammenleben, warum Politik Kriege »erlaubt«. Das ist ohne eine Entwicklungspsychologie, die mit den langfristigen Wirkungen auf eine Biographie durch frühe Kindheitserfahrungen rechnet, nicht zu verstehen. Denn wer keine Macht, keine Unterdrückung, keine Rache erfahren hat, wird sie auch nicht als erwachsener Mensch ausüben wollen. Rudolf Steiner entdeckte uns eine rätselhaft erscheinende Wandlung. In dem Vortragszyklus »Die Erziehungsfrage als soziale Frage«, kurz vor Eröffnung der ersten Waldorfschule gehalten, schildert er, wie sich das durch den Unterricht geweckte Weltinteresse des Jugendlichen einige Jahre später zum Ideal weltumspannender Brüderlichkeit verdichtet – die Voraussetzung, um aus sozialer Verantwortung heraus wirtschaftliche Prozesse zu gestalten. Es wird dann beschrieben, wie die Erfahrung einer geliebten Autorität, zu der das Schulkind im Vertrauen auf seine seelische Reife und Humanität aufschaut, zu der elementaren Empfindung der Gleichheit und Würde aller Menschen in einem noch späteren Lebensalter führt. Sie bildet die Basis für ein gesundes Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden. Schließlich, wie die ab Geburt angeborene Fähigkeit des kleinen Kindes zu vorbehaltloser Hingabe und Offenheit gegenüber seiner Umwelt sich bei der erwachsenen Persönlichkeit in der Möglichkeit widerspiegelt, individuell und frei das gesellschaftliche Leben zu gestalten. Steiner schildert hier eine Metamorphose der menschlichen Seelenkräfte zu kulturellen Tugenden, die – wenn sie gelingt – von der Nachahmung zur verantworteten Freiheit, von der verehrten Autorität zur würdigenden Gleichheit, vom Welt- und Menscheninteresse zur mitempfindenden Brüderlichkeit führt. Wie gefährdet diese kulturellen Errungenschaften sind, zeigt uns das aktuelle Weltgeschehen. Waldorfschulen stellen sich vor diesem menschenkundlichen Hintergrund diesem pädagogisch-gesellschaftlichen Auftrag nun um so mehr, indem sie das Fach Sozialkunde einführen. ***

Inhalt Oktober 2016

Editorial

  • M. Maurer: Der Mensch ist nicht sozial, er wird es

Thema: Sozialkunde

  • T. Ungefug: Widersprüche leben. Sozialkunde in der Oberstufe
  • M. Zech: Sozialkunde in Forschung und Lehre
  • A. Heiderich: Zirkeltraining. Pennäler prüfen Politiker
  • J. Ketels: Ferreros Haselnüsse. Annäherungen an die Wirtschaft
  • K. Rohrbach: »Yes, you can!« Percy Schmeisers Kampf um das Saatgut
  • Politisch-gesellschaftliche Bildung an Freien Waldorfschulen. Erklärung der Pädagogischen Sektion am Goetheanum und des Bundes der Freien Waldorfschulen

Standpunkt

  • H. Kullak-Ublick: Sterntaler

Frühe Kindheit

  • P. Gelitz: Königskinder. Vom Sinn des letzten Kindergartenjahres

Aus dem Unterricht

  • M. Kaukler: Sexuelle Aufklärung in der Heilpädagogik – wie kann das gehen?

Erziehungskünstler

  • Politische Bildung auf Augenhöhe. Im Gespräch mit Tonio Oeftering (T. Ungefug)

Schule in Bewegung

  • C. Unger-Leistner: Vor dem Vergessen bewahren. Waldorfschüler in Oldenburg setzen sich für Opfer der NS-Euthanasie ein
  • I. Schütz: Wirtschaft gestalten. Die Schülerfirma »Steinbrücke« feiert ihr 20-jähriges Bestehen
  • Gestaltungsbedarf. Erste Ergebnisse der WEIDE-Studie. Im Gespräch mit Steffen Koolmann und Lars Petersen (M. Maurer)*

Junge Autoren

  • S. Marian Hoffmann und J. Götz: Was bleibt? Mut zu Waldorf!
  • H. Götte und R. Löschner: Einsatz in SEKEM

Zeichen der Zeit

  • U. Hallaschka: Morgen ist jetzt (Filmbesprechung)

Serie

  • M. Betti: Gott ist Energie. Der Dynamismus

Kolumne K.

  • H. Köhler: Globale Verantwortung

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* Gekennzeichnete Beiträge erscheinen nur in der gedruckten Ausgabe der Erziehungskunst Oktober 2016

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