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Neue Kooperation mit Rudolf-Steiner-Fachschulen und Waldorfseminaren

Verkürzte Studiendauer an der Alanus Hochschule im Bachelor-Studiengang Kindheitspädagogik
Durch die Anerkennung der Vorleistungen ist ein Quereinstieg in das berufsbegleitende Studium der Kindheitspädagogik möglich.

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Stricken unter Palmen

Haiti: Früher die Perle der Antillen genannt, ist Haiti heute eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre. Von den knapp zehn Millionen Einwohnern kann nur die Hälfte der über 15-Jährigen lesen und schreiben. Eine kleine Dorfschule, fördert die Kinder mit waldorfpädagogischem Ansatz auf diesem Weg.

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Befreiungsschlag

Unternehmer rettet Rudolf-Steiner-Schule St. Gallen.
Jörg Sennheiser unterstützt die in finanzielle Not geratene St. Galler Rudolf-Steiner-Schule mit einem Darlehen von zwei Millionen Franken.

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Ein Jahr Neuseeland. Waldorfschule mit Landwirtschaft

Angefangen hat alles mit einem vierwöchigen Flitterwochen-Urlaub
Liege und Schirmchen am Strand waren uns immer schon zu eintönig und langweilig. Wir wollten reisen, etwas erleben und lokale Kultur kennenlernen.

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Sichere Bindung

Waldorfpädagogik und Bindungsforschung sind sich einig: Bindung ist ein psychisches Grundbedürfnis. Urvertrauen und die daraus sich entwickelnde Zuversicht für den Lebenslauf kann nur aus einem Zusammenspiel physischer und seelischer Geborgenheit, spiritueller Umgebung und einer sicheren Bindung entstehen.

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Ganztagsbetreuung – muss das sein?

Vertragen sich die menschenkundlich begründeten waldorfpädagogischen Ansichten mit einer Betreuung von 8-16 Uhr (oder sogar länger) von immer kleineren Kindern? Passt das Konzept der flächendeckenden Gruppen- und Fremdbetreuung zu den Grundsätzen der Waldorfpädagogik?

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DIGITALES KINDERZIMMER?

Vorsicht vor Risiken und Nebenwirkungen! Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant

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Die Waldorfpädagogik erobert Asien

Mehr als 900 Personen trafen sich zur jüngsten Asiatischen Waldorflehrer-Tagung in China. Thema war unter anderem der rechtliche Status der Waldorf-Einrichtungen und die kulturelle Anpassung der Waldorfpädagogik

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Möglichkeiten der Entwicklung neuer Waldorffeste

Nach Forschungen über die Entwicklung von Jahresfesten in Kusi Kawsay, Peru und Nairobi Waldorf School fasst die Autorin Vera Hoffmann in ihrem vierten Teil die entsprechenden Motive und Prozesse so zusammen, dass sie als Anregung für andere Kollegien mit ähnlicher Fragestellung dienen können. Auch wenn lokale Gegebenheiten jeweils ausschlaggebend waren, so sind die übergeordneten Prinzipien auch für Schulen in anderen Umständen anwendbar.

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Langenthaler Steinerschule wird «IB World School»

Die Rudolf Steiner Schule Oberaargau (RSSO) erhält als erste Schweizer Steinerschule die Zulassung als «IB World School» und geht damit neue Wege in der Schweizer Bildungslandschaft.

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Rudolf Steiner O-Ton

»Verantwortlich dem Geist, den er erlebt, muss der Lehrer, der Erzieher sein. Das ist nur möglich innerhalb der Dreigliederung des sozialen Organismus.« … >>

Grundlage für Identität und Gesundheit.

Pädagogische Sektion am Goetheanum unterstützt Petition ‹Nein zur digitalen Kita!› … >>

Die Reise vom Kindergarten in die Schule

Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist ein besonderer Einschnitt, auch für die Familie.  … >>

RoSE Vol 7 Nummer 2 erschienen

Neue Ausgabe der internationalen Online-Fachzeitschrift zur Waldorfpädagogik  … >>

Neuer Rektor

Stefan Hasler übernimmt bis 2018 … >>

Eurythmie-Studiengänge reakkreditiert

Bei jeder Reakkreditierung wird auch geprüft, wie die Hochschule den entsprechenden Studiengang evaluiert und weiterentwickelt. … >>

Website für Studien-Interessierte

Es gibt viele Argumente für ein Studium an der Freien Hochschule Stuttgart. Die neue Website www.studium-mit-sinn.de fasst sie zusammen.  … >>

Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft

Lehrerbildung und Waldorf100 sind wichtige Schwerpunkte für die kommende Legislaturperiode des neu gewählten Vorstandes  … >>

100 Jahre Waldorfpädagogik im Jahr 2019

Am 7. September 1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – in zweieinhalb Jahren wird „die Waldorfschule“ 100 Jahre jung!  … >>

Die Reise vom Kindergarten in die Schule

Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist ein besonderer Einschnitt, auch für die Familie.

Von: Stefanie Greubel
Übergänge gehören zur Kindheit. Es gibt kein anderes Lebensalter, in dem sie so zahlreich sind. Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist ein besonderer Einschnitt, auch für die Familie. Fast ein Jahr vor der eigentlichen Einschulung beginnt im Kindergarten eine Übergangsphase, die durch zahlreiche Rituale, besondere Aktionen, aber auch durch einen Statuswechsel der Kinder und neue Herausforderungen gekennzeichnet ist. Kinder und Eltern merken deutlich, wenn der Wechsel vom Kindergarten in die Schule bevorsteht. Der Prozess beginnt nach den Sommerferien, wenn die ehemals Zweitältesten nun zu den Großen gehören. Oft äußert sich dies auch in einem neuen Namen: Da werden die Schäfchen zu den Hirten- oder Hütehunde, andere zu Königs- oder Kronen­kindern. Auch bei den Wackelzähnen kündigt sich schon im Namen der Wechsel in eine neue Institution an. Gemischte Gefühle wie Stolz, Vorfreude, Bedauern und Angst können sich breit­machen. Bei den Kindern überwiegt meist die Freude und ihre Sorgen drehen sich eher um die beteiligten anderen Personen und organisatorische Dinge. Sie fragen sich: Wird mein Freund oder meine Freundin in die gleiche Klasse kommen und neben mir sitzen? Wird die Lehrerin oder der Lehrer nett sein? Oder: Wo befinden sich die Toiletten? Wie ist der Weg in die Klasse oder Turnhalle? Eltern zeigen sich häufiger besorgt hinsichtlich der Kompetenzen des Kindes. Gerade im letzten Jahr vor der Einschulung werden sie mit unterschiedlichen, auch widersprüchlichen Informationen versorgt und mit Erwartungshaltungen konfrontiert, die nicht immer in Einklang zu bringen sind. Während der Kindergarten mit Blick auf die kindliche Entwicklung meist zu Gelassenheit rät, werden in den sozialen Medien und im Gespräch mit anderen Eltern häufig Fördermaßnahmen diskutiert. Frühkindliche Bildung im Kindergarten spielt eine immer größere Rolle, insofern sie auf eine spätere »Verwertbarkeit« abzielt. Das setzt Eltern vielfach unter Druck. Aber auch die Eltern erleben den Übergang in die Schule als bedeutenden biografischen Abschnitt. Wie die beiden Erziehungswissenschaftler Wilfried Griebel und Renate Niesel betonen, durchlaufen sie einen Prozess, bei dem sich ihr Status, ihre Dialoge und ihr Handlungsraum ändern. So werden sie Eltern eines Schulkindes, dessen Rolle nun durch neue Aufgabenfelder wie Lernpartnerschaft, durch neue Kontakte zu Lehrern, anderen Eltern und Kindern sowie durch alle durch den Schulstart veränderten Handlungsabläufe im Alltag (Organisation von Familie, Schule und Erwerbstätigkeit) definiert ist.

Brüche und Krisen können ein Gewinn sein

Eltern und Kinder befinden sich demnach auf der gleichen Reise, die jedoch unterschiedliche Herausforderungen und Chancen bereit hält: Theorien der Entwicklungspsychologie gehen davon aus, dass Kinder durch die Bewältigung von Übergangssituationen an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnen können und das Lernen in dieser Phase intensiviert wird. Brüche und Krisen in der Biografie aktivieren Ressourcen, die zur Bewältigung von Übergangssituationen gebraucht werden. Erfolgreich erprobte Strategien aus vorherigen, unter Umständen krisenhaften Übergängen können angewandt werden. Dazu gehört vor allem das Selbstvertrauen, neuen Aufgaben gewachsen zu sein. Verschiedene Studien betonen die Wichtigkeit eines Elternhauses, das Kinder in ihrer Entwicklung ermutigt und fördert und sie für die Anforderungen des Schulalltages stärkt. So werden Kinder vor allem indirekt – von einer durch Vertrauen geprägten Beziehung, dem Vorbild der Eltern und einer gesunden Lernkultur gefördert. Dazu gehören die Befriedigung der kindlichen Bedürfnisse nach Sicherheit und Geborgenheit, eine wertschätzende Kommunikation und eine positive Grundhaltung gegenüber Bildung und kulturellen Angeboten. Statt eines gezielten, kognitiv angelegten Vorschultrainings steht daher die umfassende Stärkung des Kindes mit seinen individuellen Fähigkeiten im Vordergrund. Diese Haltung gegenüber dem Kind, das sich selbst und ganzheitlich bildet und in seiner Individualität einzigartig ist, spiegelt sich auch in Bildungsplänen der Bundesländer wieder. So heißt es in den nordrhein-westfälischen Bildungsgrundsätzen für Kinder von 0 bis 10 Jahren: »In Bildungsprozessen müssen Kinder ausreichend Zeit erhalten, um ihren eigenen Rhythmus und ihre Lernwege zu finden: Bildungsprozesse sind also höchst individuell. Mit zunehmendem Alter der Kinder erhält zielgerichtete pädagogische Unterstützung stärkeres Gewicht, ohne dass das Grundprinzip – das aktive Kind – dabei an Bedeutung verliert.« ...

>> zum ganzen Bericht auf der Seite von erziehungskunst.de

*** Zur Autorin: Jun.-Prof. Dr. Stefanie Greubel lehrt im Fachbereich Bildungswissenschaft an der Alanus Hochschule. Literatur: W. Griebel, R. Niesel: Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern, Berlin 2011 | Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW/Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW: Bildungsgrundsätze für Kinder von 0–10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen, Freiburg 2016 | S. Dockett, B. Perry: Starting school: Perceptions, expectations and experiences, Sydney 2007 ******

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