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Als in Berlin die Früheinschulung eingeführt wurde, richtete meine Schule eine Vorklasse für die Fünfjährigen ein, mit gebundenem Tageslauf und einem Lehrplan, der die Basissinne und die Gemeinschaftlichkeit schult. Diese Klasse heißt bei uns »Sonnenklasse« und wird von einem Erzieherteam geführt.

 
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... findet das – bei aller pädagogischen Phantasie, zu der wir uns aufgerufen fühlen können – nicht mehr statt, was wir uns unter Waldorfschulleben vorstellen und vor Corona-Zeiten erlebt haben: die unbedrohte zwischenmenschliche Begegnung, der angstfreie Austausch, das quirlige Zusammensein.

 
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steinerschule berner Oberland

Nachdem wir noch ganz optimistisch den Basar angekündigt haben, ist nun wieder alles ganz anders. Am Basarwochenende wird es im und ums Schulhaus ruhig bleiben. Dafür wird uns der Basar bis in die Adventszeit hinein und vielleicht sogar darüber hinaus begleiten.

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Claus-Peter Röh und Florian Osswald, Leiter der Pädagogischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum seit 2010, werden sich Mitte 2021 bzw. Anfang 2022 von dieser Aufgabe zurückziehen.

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Lassen wir es dahingestellt sein, ob – was inzwischen viele bezweifeln – die staatlichen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirklich notwendig waren. Auf jeden Fall haben sie das Vertrauen vieler Menschen in die Zuverlässigkeit zentraler Maßnahmen auf wissenschaftlicher Grundlage erheblich gestärkt.

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Eine Geschichte der Waldorfschulen

Goetheanum

Woher aber kommt diese Bewegung? Wie hat sie sich seit 1919 durch das Jahrhundert ihrer Existenz »bewegt«? Diesen Fragen geht Nana Göbel, 1976 Mitbegründerin und durch Jahrzehnte Geschäftsführerin der »Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners«, in ihrer umfassenden Studie nach, deren ersten Band über die Jahre 1919 bis 1945 sie nun vorlegt. Darin erfährt der Leser, wie vielfältig und international die Waldorfschulinitiativen schon in diesen ersten 25 Jahren waren. Insgesamt wurden in Deutschland elf Schulen gegründet, 25 in anderen Ländern – Schweiz, Niederlande, England, Ungarn, Norwegen, USA, Österreich, Schweden und Argentinien – also international von Anfang an, wenn auch der »Mutterschule« in Stuttgart eine besondere Verantwortung zukam.

 

Es gab kleine und große Initiativen, und die Autorin widmet einer jeden ihre Aufmerksamkeit. So treten die Begeisterung der beteiligten Menschen, aber auch die inneren und äußeren Hemmnisse und deren Überwindung in den Blick, manchmal auch ein Scheitern. Es wird nichts beschönigt, sondern ungeschminkt, aber mit Empathie geschildert.

Ohne Zweifel wird hier zum ersten Mal die Vielfalt der Schulen in dieser ersten Entwicklungsphase konkret sichtbar. Was es bedeutet, wenn Waldorfschulen sich plötzlich einem totalitären Regime gegenübersehen, wird von der Autorin eindrücklich beschrieben. Ringen um Weiterexistenz oder Selbstschließung? So tragisch die Schließung, so stark war die Überzeugung, die Arbeit bald wieder aufnehmen zu können. Die Auslöschung der Autonomie war die rote Linie, weil sie eine Erziehung zur Freiheit unmöglich machte. Manch angesehene Persönlichkeit emigrierte, konnte aber an Initiativen in England, USA oder an anderen Stellen mitwirken.

Aus der Erzählung der Autorin wird deutlich, dass Gegenwart und Zukunft auch eine Herkunft haben. Die Nähe zu den Menschen lässt den Leser in das Werdende eintauchen, und gerade das macht dieses Buch spannend. Jedem, der sich für die Waldorfpädagogik interessiert, und einmal »nachschlagen« will, sei diese Arbeit ans Herz gelegt.

Nana Göbel: Die Waldorfschule und ihre Menschen. Weltweit. Geschichte und Geschichten. 1919 bis 2019, Band I: Waldorfpädagogik. Ihre Entwicklung und Ausbreitung bis zum Ende des II. Weltkriegs, Ln., 400 S., EUR 79,–, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2019

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