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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Eine neue Schule für Wiesbaden

Seit dem 1. Oktober 2009 gibt es eine weitere Schule in Wiesbaden: die Freudenberger Schule „Kunst des Wahrnehmens“ im Schloß Freudenberg.

Von: Sigrid Schwarz

Lernlinge

Fotos: Copyright Schloss Freudenberg Auf dem Freudenberg wurde eine neue Schule eröffnet. „Unsere Schule bildet aus, und wir nehmen das wörtlich. Bilden hat eben mit Bildern zu tun. Und überall dort, wo wir keine Bilder haben, verlieren wir den Überblick,“ begründet Beatrice Dastis Schenk, die Geschäftsführerin auf dem Freudenberg diese Schulgründung. „Die ganze Arbeit dreht sich um die Kunst des Wahrnehmens und unsere Schüler sollen nach ihrer Zeit auf dem Freudenberg überall arbeiten können.“ ergänzt die Leiterin Irene Wurst. Auf dem Freudenberg hat man entdeckt, dass vielen Fachkräften, Studentinnen und Studenten mit egal welchen Abschlüssen, das Wahrnehmen verloren gegangen ist. „Es fehlt oft an der Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge im Alltag oder die Frage, wie erhalte ich meine Wachheit, wie pflege ich meine Sinne?“ erläutert Beatrice Dastis Schenk die Beweggründe, die zu diesem Schritt geführt haben. Die Schüler auf dem Freudenberg heißen deshalb auch Lernlinge damit von Anfang an klar ist, jeder ist Unternehmer seines Lernweges. Es geschieht nur das, was durch eigenes Denken und Handeln angeregt und gestaltet wird, oder es geschieht eben nichts.
Die erste Schülerin Selma Bausinger aus München wurde vom ganzen Schloßteam begrüßt und erhielt eine Schultüte mit den wichtigsten Utensilien: Stifte und ein Tagebuch. „Wir waren alle ganz aufgeregt und für mich ist da ein Traum in Erfüllung gegangen, ich selbst und meine beiden Töchter haben doch eher eine schwierige Schulzeit durchlebt, vor allem zum Ende hin, in der Oberstufe und jetzt versuchen wir einfach selbst einen anderen Weg,“ beschreibt Irene Wurst, Mutter von zwei erwachsenen Töchtern ihre Gefühle beim ersten Schultag der freien Schule für die Kunst des Wahrnehmens. „In unserer Schule sind alle Schloßmitarbeiter/innen als Lehrer und als Mitschüler gefragt. Der, der fragt, ist der Lehrer. Wir haben externe Schulbegleiter aus den Bereichen Handeln, Dienen, Produzieren, Kaufen und Verkaufen und je nach dem Bildungsweg ergeben sich Aufgaben, Projekte, Praktiken und Prüfungen.“ so Beatrice Dastis Schenk, die auch betont, dass das Ganze ein erster Schritt sei und das Schulprojekt sich mit und durch die Schülerinnen und Schüler bewegt und gestaltet. Selma Bausinger hat ihren ersten Schultag in der „Schatzkiste“ – dem Museumsshop des Erfahrungsfelds – gelernt. Hier will sie auf eigenen Wunsch lernen, wie man Waren einkauft, lagert, bepreist, verkauft und wie man die Kosten kalkuliert. „Und vor allem wie man die Wünsche der Kunden veredelt. Das würde ich von jedem guten Laden erwarten,“ formuliert Selma ihr erstes Ausbildungsziel selbstbewusst. Die Schule im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens finanziert sich aus unserem Betrieb heraus. Das ist doch auch ein kleines Wunder und wenn möglichst viele Menschen erkennen, dass sie selbst für diese Wunder zuständig sind, dann hat sich Alles schon ihren Sinn. ______________________________________

Pressekontakt:

Schloß Freudenberg
Sigrid Schwarz
eMail: sigrid.schwarz@schlossfreudenberg.de
Tel.: 0611.41 10 142

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