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erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Erfolgreich mit später Einschulung und computerfreien Kinderzimmern

Die Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg feierten am Samstag im Abgeordnetenhaus von Berlin mit rund 500 Besuchern ihr 50jähriges Bestehen. ...

Von: Peter-Paul Weiler

Bilder rechts: Charlotte Fischer

50 Jahre Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg


Berlin - Sie sind erfolgreich, obwohl sie Computer im Kinderzimmer ablehnen, gegen eine frühe Einschulung sind und Bildungsplänen skeptisch gegenüberstehen:
Die Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg feierten am Samstag im
Abgeordnetenhaus von Berlin mit rund 500 Besuchern ihr 50jähriges Bestehen. 33
Waldorfkindergärten mit Plätzen für 1400 Kinder gibt es inzwischen in den beiden
Ländern und jedes Jahr kommt meist ein Waldorf-Kindergarten hinzu.
„Unser Waldorfkindergarten ist ein Erfolgsmodell, weil wir Kinder individuell fördern, ohne technische Medien arbeiten und auf einfache Dinge zum Spielen setzen“, sagt Lieselott Henning, die als erste Waldorf-Kindergärtnerin in Berlin vor 50 Jahren in Zehlendorf begann. „Wir fördern damit die Aktivität der Kinder nicht nur in ihren manuellen, sondern auch in ihren emotionalen, sozialen und intellektuellen Fähigkeiten“. Denn die Entwicklung der Sinne und der motorischen Fähigkeiten sei die Grundlage für die späteren übrigen Fähigkeiten als Erwachsener.
Auch der Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Ulmer
Universitätsklinik für Psychiatrie, bestätigte auf der Veranstaltung diese Auffassung: „Für Waldörfer sind Musizieren, Natur, Bewegung und Rhythmus im Kindsalter sehr wichtig – und das alles stimmt mit den Erkenntnissen aus der aktuellenHirnforschung vollkommen überein.“ Von Computer- und Fernsehkonsum rät Spitzer ab: Mehrere Studien belegten, dass „Fernsehen für das Kindergehirn so anregend ist, als würden sie ihr Kind in den Kohlenkeller stecken.“ Damit Kindergehirne die Welt verstehen, benötigten sie Menschen. „Computer und Fernsehen können die Informationen nicht so darbieten, wie sie die Gehirne von Kindern benötigen“, so Spitzer.
Spitzer forderte auch mehr Flexibilität beim Einschulungsalter: „Auch die PISA-Studie hat es belegt: Je länger jemand im Kindergarten ist, desto besser ist er in der Schule mit 15 Jahren.“ Ein starres Regime bei der Einschulung sei nicht gut, „besser wäre, wenn der Beginn des ernsten Lebens fließender sein würde und Kindergarten und Schule parallel erfolgten“, so der Hirnforscher.
Dadurch fühlte sich Karsten Bauer, im Waldorf-Ansatz bestätigt, bei Kindern stärker auf ihre individuelle Entwicklung zu achten und – wie in Berlin in Waldorfkindergärten möglich – das erste Schuljahr noch im Kindergarten zu ermöglichen. Dort kommen dann sogenannte „Wanderlehrer“ aus Waldorf-Schulen zum Einsatz. Der Berliner Senat ermöglicht Waldorf-Einrichtungen außerdem über die „Schuleingangsstufe“, dass Kinder drei Jahre Zeit für die ersten zwei Klassen bleibt „Damit fängt für die Kinder das schulische Lernen erst ab dem siebten Lebensjahr an – das wirkt nach unseren Beobachtungen sehr positiv auf sie“, so Bauer.


http://www.waldorfkindergarten.net/sites/presse.html

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