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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Erfolgreich mit später Einschulung und computerfreien Kinderzimmern

Die Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg feierten am Samstag im Abgeordnetenhaus von Berlin mit rund 500 Besuchern ihr 50jähriges Bestehen. ...

Von: Peter-Paul Weiler

Bilder rechts: Charlotte Fischer

50 Jahre Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg


Berlin - Sie sind erfolgreich, obwohl sie Computer im Kinderzimmer ablehnen, gegen eine frühe Einschulung sind und Bildungsplänen skeptisch gegenüberstehen:
Die Waldorf-Kindergärten in Berlin-Brandenburg feierten am Samstag im
Abgeordnetenhaus von Berlin mit rund 500 Besuchern ihr 50jähriges Bestehen. 33
Waldorfkindergärten mit Plätzen für 1400 Kinder gibt es inzwischen in den beiden
Ländern und jedes Jahr kommt meist ein Waldorf-Kindergarten hinzu.
„Unser Waldorfkindergarten ist ein Erfolgsmodell, weil wir Kinder individuell fördern, ohne technische Medien arbeiten und auf einfache Dinge zum Spielen setzen“, sagt Lieselott Henning, die als erste Waldorf-Kindergärtnerin in Berlin vor 50 Jahren in Zehlendorf begann. „Wir fördern damit die Aktivität der Kinder nicht nur in ihren manuellen, sondern auch in ihren emotionalen, sozialen und intellektuellen Fähigkeiten“. Denn die Entwicklung der Sinne und der motorischen Fähigkeiten sei die Grundlage für die späteren übrigen Fähigkeiten als Erwachsener.
Auch der Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Ulmer
Universitätsklinik für Psychiatrie, bestätigte auf der Veranstaltung diese Auffassung: „Für Waldörfer sind Musizieren, Natur, Bewegung und Rhythmus im Kindsalter sehr wichtig – und das alles stimmt mit den Erkenntnissen aus der aktuellenHirnforschung vollkommen überein.“ Von Computer- und Fernsehkonsum rät Spitzer ab: Mehrere Studien belegten, dass „Fernsehen für das Kindergehirn so anregend ist, als würden sie ihr Kind in den Kohlenkeller stecken.“ Damit Kindergehirne die Welt verstehen, benötigten sie Menschen. „Computer und Fernsehen können die Informationen nicht so darbieten, wie sie die Gehirne von Kindern benötigen“, so Spitzer.
Spitzer forderte auch mehr Flexibilität beim Einschulungsalter: „Auch die PISA-Studie hat es belegt: Je länger jemand im Kindergarten ist, desto besser ist er in der Schule mit 15 Jahren.“ Ein starres Regime bei der Einschulung sei nicht gut, „besser wäre, wenn der Beginn des ernsten Lebens fließender sein würde und Kindergarten und Schule parallel erfolgten“, so der Hirnforscher.
Dadurch fühlte sich Karsten Bauer, im Waldorf-Ansatz bestätigt, bei Kindern stärker auf ihre individuelle Entwicklung zu achten und – wie in Berlin in Waldorfkindergärten möglich – das erste Schuljahr noch im Kindergarten zu ermöglichen. Dort kommen dann sogenannte „Wanderlehrer“ aus Waldorf-Schulen zum Einsatz. Der Berliner Senat ermöglicht Waldorf-Einrichtungen außerdem über die „Schuleingangsstufe“, dass Kinder drei Jahre Zeit für die ersten zwei Klassen bleibt „Damit fängt für die Kinder das schulische Lernen erst ab dem siebten Lebensjahr an – das wirkt nach unseren Beobachtungen sehr positiv auf sie“, so Bauer.


http://www.waldorfkindergarten.net/sites/presse.html

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