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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Fairness in der Wirtschaft boomt

Neue Studien, Fallbeispiele und Auszeichnungen zeigen, dass ein faires Wirtschaften Zukunft hat.

Von: KONSUMENTEN VERBAND

«Fairen Stein»

Konsumenten legen Wert auf soziale Verantwortung

Neuste Studienresultate und Fallbeispiele beweisen, dass Fairness in der Wirtschaft Zukunft hat. Die neusten Befragungen des internationalen Beraterunternehmens Edelman an 7259 Konsumenten in 13 Ländern ergeben, dass 45% der Konsumenten die Marke wechseln, wenn sich eine andere Marke sozial engagiert. Damit liegt der Kaufentscheid weit vor der Markentreue (27% der KäuferInnen) oder dem Design-Kriterium (26% der Käuferinnen). «Unternehmen stehen heutzutage nicht mehr vor der Wahl, ob sie Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement in ihrer Produkt- und Markenstrategie berücksichtigen wollen. Sie werden quasi von den Konsumenten, der Politik und NGOs dazu gezwungen», sagt Cornelia Kunze, Geschäftsführerin von Edelman Deutschland. «Eine Investition, die sich insbesondere im Hinblick auf die Markentreue und die Weiterempfehlung lohnt: Ein Engagement ermöglicht Marken, ihre Fangemeinde zu vergrössern und diese als aktive Unterstützer der guten Sache und der Marke selbst zu gewinnen.»

Auch Gemeinden sind bereit sozial verträglich einzukaufen

Jüngstes Beispiel in der Schweiz ist die Stadt Dübendorf. Denn Dübendorf will ab sofort nur noch fair einkaufen. «Der Stadtrat will bei seinem Konsumverhalten eine Vorbildfunktion einnehmen», sagt Stadtpräsident Lothar Ziörjen. «Im Rahmen unserer Beschaffungstätigkeit wollen wir nur noch Produkte kaufen, die wirtschaftlich und umweltschonend sind und sozial verträglich produziert werden.» Lieferanten müssen künftig nachweisen, dass ihre Produkte sozial verträglich hergestellt wurden. Das Schweizerische Arbeitshilfswerk (SAH) zeichnet Gemeinden und Kantone aus die nur noch fair produzierte Waren einkaufen wollen! Dazu verleiht sie den «Fairen Stein». Die betroffene Gemeinde muss schriftlich festgehalten haben, dass die gesamte Verwaltung bei allen Beschaffungen im Ausland zwingend von allen Lieferanten den Nachweis verlangt, dass ihre Produkte unter menschenwürdigen Bedingungen produziert worden sind.
Die Stadt Zürich erhielt als jüngste Gemeinde am 29. November 2010 den Fairen Stein. Dübendorf möchte möglichst bald nachziehen. Bisher ging «der Faire Stein» an folgende Gemeinden und Kantone:
Trüllikon (Zürich)
Andelfingen (Zürich)
Kleinandelfingen (Zürich)
Feuerthalen (Zürich)
Dachsen (Zürich)
Uhwiesen (Zürich)
Rheinau (Zürich)
Arlesheim (Basel-Land)
Altdorf (Uri)
Rorschach (St. Gallen)
Luzern (Luzern)
Stadt Zürich
Kanton Graubünden


Konsumenten fordern gesellschaftliches Engagement von Unternehmen

Laut aktuellen Studienergebnissen (siehe oben) wächst der Druck auf Unternehmen und Marken, sich für die Gesellschaft zu engagieren. 50 Prozent der befragten Konsumenten erwarten von Unternehmen, dass sie sich für gute Zwecke engagieren. Die Konsumenten sehen, dass sie mittels getroffener Kaufentscheidung engagierte Unternehmen und Marken belohnen oder im Negativfall bestrafen können.
Der Konsumenten Verband hat sich zum Ziel gemacht, Konsumentinnen und Konsumenten auf ihre Kaufentscheidung aufmerksam zu machen und hat dazu ein online-Lernprogramm entwickelt, wo sich Konsumentinnen und Konsumenten weiter bilden können. Das erste Modul behandelt das Thema «Gerechte Preise».

Peter-Matthias Born

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Kontakt:

KONSUMENTEN VERBAND

Peter-Matthias Born (Präsident)
Tel. 044 955 07 42 | Mail senden

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