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erziehungskunst.de

Als in Berlin die Früheinschulung eingeführt wurde, richtete meine Schule eine Vorklasse für die Fünfjährigen ein, mit gebundenem Tageslauf und einem Lehrplan, der die Basissinne und die Gemeinschaftlichkeit schult. Diese Klasse heißt bei uns »Sonnenklasse« und wird von einem Erzieherteam geführt.

 
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... findet das – bei aller pädagogischen Phantasie, zu der wir uns aufgerufen fühlen können – nicht mehr statt, was wir uns unter Waldorfschulleben vorstellen und vor Corona-Zeiten erlebt haben: die unbedrohte zwischenmenschliche Begegnung, der angstfreie Austausch, das quirlige Zusammensein.

 
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steinerschule berner Oberland

Nachdem wir noch ganz optimistisch den Basar angekündigt haben, ist nun wieder alles ganz anders. Am Basarwochenende wird es im und ums Schulhaus ruhig bleiben. Dafür wird uns der Basar bis in die Adventszeit hinein und vielleicht sogar darüber hinaus begleiten.

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Claus-Peter Röh und Florian Osswald, Leiter der Pädagogischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum seit 2010, werden sich Mitte 2021 bzw. Anfang 2022 von dieser Aufgabe zurückziehen.

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Lassen wir es dahingestellt sein, ob – was inzwischen viele bezweifeln – die staatlichen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirklich notwendig waren. Auf jeden Fall haben sie das Vertrauen vieler Menschen in die Zuverlässigkeit zentraler Maßnahmen auf wissenschaftlicher Grundlage erheblich gestärkt.

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Förderwahn

Da sind wir also voll gefordert.

Erziehungskunst

von erziehungskunst.de - Mathias Maurer, Mai 2018

Eltern und Lehrer, Hortnerinnen und Kindergärtnerinnen – alle handeln in der erzieherischen Absicht und in der Hoffnung, dass diese Entfaltung kindlichen und jugendlichen Potenzials sich vor ihren Augen ereignet, wie das Schlüpfen des Schmetterlings aus der engen Puppe. Diese Erwartung ist berechtigt – aber je höher gesteckt, desto tiefer mögliche Abstürze. Denn Erwartungen können Druck ausüben. Und den spüren Kinder und verteidigen instinktiv ihr Eigensein und ihr Recht auf individuelle Entwicklung, auch wenn sie aus Erwachsenensicht von der Normalkurve abweichen und zur Unzeit in Gang kommen.

Es ist also zu fragen: Was trage ich als Erwachsener selbst in mir an Vorstellungen und Bildern, was halte ich für entwicklungsförderlich? Unterliege ich einem geheimen Optimierungszwang? Wo fördere ich mich und was erlebe ich als förderlich für mich? Wo fühle ich mich unterfordert? Überfordert mich eine Heraus­forderung oder lässt sie mich über mich selbst hinauswachsen? Nehme ich mich bei meinen eigenen

Entwicklungsversuchen, und auch bei meinem Scheitern ebenso liebevoll an die Hand, wie ich es jedem Kind wünsche? – Rasch wird man bemerken, wie man gegen Normkonzepte, vorschnelles Urteil, gegen den eigenen inneren Scharfrichter, anzukämpfen hat und die Freiräume, auf die jede Entwicklung und Entfaltung angewiesen ist, zu verteidigen und immer wieder herzustellen sind. Es ist also zuallererst daran zu denken, den inneren Entwicklungsraum zu bereiten.

Überzogene Erwartungen an sich und die Kinder sind keiner Entwicklung förderlich. – Wir müssen jetzt Fördermaßnahmen ergreifen – eine entlarvende Formulierung, denn sie klingt nach Zwang und Enge, künstlichem Wehentreiber, dem Gegenteil von förderlichen Entwicklungsräumen. Der allgemeine Förderwahn quer durch alle Erziehungs- und Bildungsschauplätze ist Ausdruck dafür, dass das Vertrauen in die eigenen Selbstentwicklungskräfte und die der Kinder abgenommen hat.

Da sind wir also voll gefordert.

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