News

News

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

 … >>

Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

 … >>

Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

 … >>

Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

 … >>

„Frankfurter Memorandum“ jetzt auch in englischer Sprache

Studie zur Frage des Rassismus’ bei Rudolf Steiner...

Von: Dr. Jens Heisterkamp - info3 - Anthroposophie im Dialog

„Frankfurter Memorandum“

Das „Frankfurter Memorandum“, das sich mit Rassismus-Vorwürfen gegen Rudolf Steiner auseinandersetzt, liegt jetzt auch in einer englischen Fassung vor. Immer wieder wird die Anthroposophie wegen einzelner Äußerungen Rudolf Steiners mit rassistischen Gedankengängen in Zusammenhang gebracht.
Jens Heisterkamp und Ramon Brüll von der Zeitschrift „info3 – Anthroposophie im Dialog“ hatten daher für ihr 2008 abgeschlossenes „Memorandum“ Zitate Rudolf Steiners, die in der Öffentlichkeit immer wieder kritisiert werden, einer differenzierten Analyse unterzogen. Dazu waren werkimmanente, aber auch rechtliche und geschichtswissenschaftliche Kriterien zugrunde gelegt worden. Insgesamt gelangt so das „Memorandum“ zu einer Differenzierung der kritisierten Steiner-Zitate in fünf Kategorien, die von sprachgeschichtlich erklärbaren Missverständnissen über diskriminierende Stereotypisierungen bis hin zu rassistischen Äußerungen reichen. So bezeichnete Steiner in rund zwei Dutzend solcher Zitate etwa traditionelle Kulturen als „dekadent“ und äußerte sich in abschätziger Weise über Menschen mit schwarzer Hautfarbe. „Anders als im Hauptduktus seiner Ethik der Freiheit des Individuums zeigt sich Steiner in diesen Äußerungen deutlich als Angehöriger einer spätkolonial und eurozentristisch geprägten Epoche“, heißt es dazu in dem Text. Eine systematische Rassenlehre im Sinne der Begründung von Herrschaftsansprüchen sei jedoch nicht auszumachen. Neben der eigentlichen Untersuchung dokumentiert das „Frankfurter Memorandum“ mit Stellungnahmen der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden und Deutschland sowie des Bundes der Freien Waldorfschulen und des Steiner-Verlags weitere Texte zu dieser Frage. Durch die Übersetzung können nun auch anthroposophische Einrichtungen in der englischsprachigen Welt auf die Ergebnisse des Memorandums zurückgreifen. Robert Thomas von der Koordinierungsstelle der Waldorfschulen in der Schweiz, der die Übersetzung besorgte, hatte zuvor bereits auch eine Übersetzung ins Französische bereitgestellt:

***

>> in Deutsch/ 'Frankfurter Memorandum'

>> in Englisch/ 'Frankfurt Memorandum'

>> in Französisch/'Mémoire de Francfort'

***

Alle Fassungen sind online auch auf der Website www.info3.de abrufbar. Die deutschsprachige Version kann als Sonderdruck auch direkt beim Info3 Verlag angefordert werden.

*****

Dr. Jens Heisterkamp info3 - Anthroposophie im Dialog Tel. 069-584645 www.info3.de

Zurück