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anthroposophie.ch

Seit gestern Nachmittag befinden wir uns alle in einer aussergewöhnlichen Situation, die neue und ungewöhnliche Ideen von uns fordert. Und das in einer wunderschönen Zeit, die auch einen neuen Anfang symbolisiert.

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erziehungskunst.de

Das Modell der jahrgangsübergreifenden Dorfschule kann zu einem Modell der zukünftigen Schule werden. Familienklassen in Waldorfschulen oder Waldorfschulen als Familienschulen – alles ist möglich und hilft den Kindern, wieder in einem von ihnen überschaubaren Raum zu leben und zu lernen.

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erziehungskunst.de

Wir fragten den Erziehungswissenschaftler Albert Wunsch, wie es Eltern gelingen kann, nicht in die »Verwöhnungsfalle« zu tappen.

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erziehungskunst.de

Die Waldorfschule ist 100 Jahre alt! Wir können mit Stolz zurückschauen. Aber wir müssen auch mit Sorge vorausblicken. Stolz, weil wir eine richtige Weltbewegung geworden sind und weil wir Erziehung mit hoher Qualität pflegen; Sorge wegen der großen Herausforderungen, die vor uns liegen.

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waldorfresource

Der angemessene Umgang mit Transsexuellen und die Beachtung ihrer Rechte sind in letzter Zeit sowohl in der Gesellschaft wie auch innerhalb des Schulsystems zu einem wichtigen wie kontroversen Thema geworden. Es wird diskutiert, in welche Sportmannschaften sie aufgenommen werden sollen, welche Umkleideräume, Toiletten, aber auch Namen und Pronomen diese Kinder benutzen dürfen. Neben diesen praktischen, materiellen Anliegen stellen sich Fragen nach Moral und Ideologie

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waldorfresource

Am Vorabend des Kurses weist Rudolf Steiner auf die brennenden Fragen des Zeitgeschehens: Aufgabe der Waldorfschule ist es, aus der Orientierung am Wesen des Kindes erneuernde kulturelle Impulse für das Schulwesen zu entwickeln. Zentrales Motiv des nachfolgenden 1. Kurstages ist die Ausarbeitung eines Menschenbildes, in dem sich polare Kräfte durchdringen

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AfaP

Was passiert, wenn sich Lehrer und Lehrer-Studenten  treffen, um über die Zukunft der Schulen zu sprechen? Welche Impulse werden freigesetzt und wie sieht es mit der konkreten Umsetzung aus?

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Gold des Sprechens

erziehungskunst.de

Der kleine Dialog, welcher zwischen der grünen Schlange und dem goldenen König geführt wird, stammt aus Goethes Märchen, das den Höhepunkt und Schluss der Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter (1795) bildet. Eigenartig und sonderbar erscheint uns auf den ersten Blick die Bedeutungsverschiebung vom Gold über das Licht zum Gespräch. Galten doch seit Urzeiten Gold und Licht als Symbole des Göttlichen. Das Gespräch hingegen ist etwas ganz Menschliches, Irdisches. Ob es den Glanz des Himmlischen erhält, hängt von uns ab. Genaues Sprechen und ein genaues Hören sind dafür notwendig. Hören bedeutet, das Eigene verstummen lassen – Selbstlosigkeit –, sich ganz dem Anderen hingeben oder den Anderen ganz in mir aufnehmen mit seiner Stimme. Und Sprechen bedeutet, Vertrauen zu haben, dass der andere mich hören kann. Gespräch ist ein fortwährendes Hin und Her zwischen Ein- und Ausatmen, Einschlafen und Aufwachen, Hingabe und Aussprache. Es ist ein bewegter Prozess, in dessen unsichtbaren Zwischenraum sich eine Art Gefäß bildet, in das hinein sich Höheres gießen kann. Solch ein Gespräch hat dann Gold und Licht in sich aufgenommen.Schon mit unseren ungeborenen Kindern führen wir Gespräche, bewusste und unbewusste. Sie hören uns zu, lange bevor wir das wissen. Werden sie geboren, dann knüpfen wir an dieses Gespräch an, führen es fort durch Blicke, Berührungen und Worte, die nun direkt an sie gerichtet sind. Auf diese Ansprache folgen dann die ersten zarten Antworten, ein Tönen, das zum Lautieren wird und schließlich zum Wort. Begeben wir uns in diesen Sprachwerdungsprozess mit all unseren Sinnen hinein, so können wir das gemeinschaftsbildende Element von Sprache wahrnehmen. Denn Sprache ist nicht etwas einsames, sondern immer etwas, was den anderen Menschen voraussetzt. Das zeigen die vielen Situationen von Kindern, mit denen in frühester Kindheit nicht gesprochen wurde und die in Folge nie richtig sprechen lernen konnten. Dabei ist die Wirksamkeit von Sprache auf die seelisch-geistige und physische Entwicklung nicht so sehr an Aussage und Information gebunden.Sprache wirkt vor allem auf der Ebene des Klangs, des Rhythmus, überhaupt durch ihre musikalisch-poetische Geste. Sie beeinflusst damit unsere Atmung, das Gehirnwasser, den Blutkreislauf und trägt entscheidend dazu bei, wie sich unsere physische Organisation bildet: »Denn wir sind so, wie wir uns am Worte entwickeln« (Rudolf Steiner). – Sich am Wort entwickeln, dem Wort wieder Raum geben, um sich in diesem zu begegnen, ist auch ein Geschenk. Und vielleicht auch eines das im Sinne von Goethe mehr leuchtet als Glitzergold und Lichterketten.


Inhalt • Winter 2019

Thema: Sprechen & Sprache
  • Rainer Patzlaff: Sprechenlernen. Ein musikalisch-plastisches Meisterwerk
Mensch & Initiative
  • Maximilian Buchka: Geschichte des Waldorfkindergartens
Mit Kindern leben
  • Lorenzo Ravagli: Schneetreiben
  • Susanne Bregenzer: Ewig ein schlechtes Gewissen. Beichte einer Waldorf-Mama
Leicht gemacht
  • Frank Kaliss: Welches Bilderbuch soll ich meinem Kind schenken?
Kindergartenpraxis
  • Dagmar Scharfenberg: Das Völkchen in der Puppenecke
  • Barbara Leineweber: Die Bienenwachswerkstatt
Blick in die Welt
  • Nana Göbel: Waldorfkindergärten im Baltikum
Dialog
  • Die Würde des Kindes ist antastbar. Im Gespräch mit Gabriele Pohl
Kolumne | Müllers Meinung
  • Birte Müller: Weihnachtsperfektionismus

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Die Zeitschrift »Erziehungskunst – Frühe Kindheit« wird von der Vereinigung der Waldorfkindergärten in Zusammenarbeit mit dem Bund der Freien Waldorfschulen herausgegeben.


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