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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Grundlage für Identität und Gesundheit.

Pädagogische Sektion am Goetheanum unterstützt Petition ‹Nein zur digitalen Kita!›

Von: Goetheanum
Die Pädagogische Sektion am Goetheanum unterstützt die Petition ‹Nein zur digitalen Kita!›. Sie wurde im November von der Kinderärztin Michaela Glöckler und vom Neurowissenschaftler Manfred Spitzer in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Waldorfkindergärten in Deutschland initiiert. Zu den Erkenntnissen der Gehirnforschung gehört, dass Kinder Geschicklichkeit, Laufen, Sprechen und Denken am besten durch Eigenaktivität lernen: durch Versuch und Irrtum, durch freies Spielen sowie durch Nachahmung im direkten Kontakt mit ihrer Umwelt und mit anderen Menschen. Vor diesem Hintergrund bewerten Pädagogen und Neurowissenschaftler wie Manfred Spitzer einen zu frühen Einsatz digitaler Medien als schädlich. Auch dem Waldorfpädagogen Claus-Peter Röh ist diese Petition wichtig. Als einer der beiden Leiter der Pädagogischen Sektion bekräftigt er die biografieprägende Rolle der Sinneswelt im unmittelbaren sozialen Kontext des jungen Menschen: «Vielseitige Sinneserlebnisse in der Begegnung mit Erziehern, Kindern, Umraum und Naturkräften bilden eine Grundlage für Identität und Gesundheit bis in spätere Lebensalter.» Demgegenüber sieht er im frühen Erleben von digitalen, virtuellen und damit nur abspiegelnden Eindrücken und Impulsen «eine besondere Gefährdung für die weitere gesunde Entwicklung der Lebenskräfte». Die Petition ‹Nein zur digitalen Kita! Ja zu positiven Bildungsinvestionen!› kann von jedem Land aus unterzeichnet werden. Bis zum 20. Mai erhoffen sich die Initiatoren 100.000 Unterzeichner. «Das kann nur klappen, wenn viele sich mitengagieren», sagt Michaela Glöckler und nennt die Web-Adresse, bei der man unterzeichnen kann: www.openpetition.de/petition/online/digital-kita-nein-ja-zu-konstruktiven-bildungsinvestitionen. (Die Unterzeichnung ist auch auf anthromedia.net möglich!) Unterstützt wird die Petition von der Europäischen Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie (Eliant), der Alliance of Childhood, der Weltweiten Waldorfbewegung für das kleine Kind (IASWECE) und der internationalen Waldorfkindergarten-Vereinigung.

Ihre Ansprechpartnerin:
Michaela Glöckler, info@eliant.eu, www.eliant.eu

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