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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Haiti: Waldorfschule „École du village“ von Hurrikan zerstört

Es war die Zeit, zu welcher normalerweise die Sonne aufgeht, als der Hurrikan „Matthew“ am Morgen des vorletzten Dienstags mit all seiner zerstörerischen Kraft auf den Süden Haitis traf.

Von: Freunde der Erziehungskunst
Stundenlang überschwemmte der Starkregen alles, setzte Dörfer und Städte unter Wasser und verwandelte Straßen und Bäche in reißende Flüsse, die das wenige Hab und Gut der Menschen fortspülten und Krankheiten brachten. Noch schlimmer wüteten die Winde. Sie zerstörten die Häuser und Hütten, knickten Bäume wie Streichhölzer, verwandelten Dörfer in einen Haufen Chaos und nahmen hunderten Menschen das Leben. "Einige Städte und Dörfer sind fast von der Landkarte gefegt worden. Felder und Essensreserven wurden zerstört. Mindestens 300 Schulen wurden beschädigt." sagte Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Die Katastrophe traf eines der ärmsten Länder der Welt. Im Inselstaat leben etwa 10 Millionen Einwohner. Schätzungsweise 80% von ihnen leben unter der Armutsgrenze, über die Hälfte sind Analphabeten. Zuletzt hatte 2010 eine gewaltige Naturkatastrophe in Form eines Erdbebens das Land getroffen und um Jahrzehnte zurückgeworden. Noch heute leben Menschen, die ihr Haus verloren, in Zelten und viele Kinder sind nicht in die Schule zurückgekehrt, dem einzigen Ort, der ihnen eine wirklich langfristige Perspektive schenken könnte. Zu den jetzt vom Hurrikan zerstörten Schulen zählt auch die kleine Waldorfschule „École du Village“. Sie liegt etwa sieben Kilometer südwestlich der Hafenstadt Les Cayes. Die Schule wurde vor elf Jahren von der ehemaligen französischen Waldorfschülerin Myriam Silien und einer haitianischen Freundin gegründet. Die beiden suchten einen schützenden Ort für ihre Kinder und wollten der Perspektivlosigkeit etwas entgegensetzen. Vor dem Sturm besuchten beinahe 130 Kinder die Waldorfschule und den Kindergarten. Unter ihnen auch Kinder mit Lernschwierigkeiten, Kinder die Zuhause viel Gewalt erleben und einige ehemalige Kindersklaven. Sie lernten voller Freude, ohne Schreien und Schläge, jeden Tag gab es zwei frische, warme Mahlzeiten. Rasmus Precht war Pionierfreiwilliger der Freunde der Erziehungskunst und später nach dem Erdbeben für UN-Habitat für die Gemeindeplanung in Slums zuständig, die durch die UNO beim Wiederaufbau unterstützt wurden. Er besuchte die Schule und berichtet: „Mich hat die Qualität des Unterrichts absolut überzeugt. Es herrschte eine achtsame Atmosphäre und die Kinder waren glücklich“. Nun ist die Schule zerstört. Die Blechhütten der Kinder hat der Wind hinweggefegt, der Kindergarten, der nächste Woche eröffnet werden sollte, und der Schulgarten mit allem angebauten Gemüse sind verwüstet. Von dem Freiwilligenhaus und dem Haupthaus stehen zwar noch die Wände, aber der Sturm hat die Dächer und Fenster zerstört. Was er nicht mitriss, haben der schwere Regen und die herumfliegenden Bäume und Trümmer unbrauchbar gemacht. Es ist in all dem Chaos wie ein Wunder: Zur großen Erleichterung der Schulgemeinschaft scheint es allen, zumindest körperlich, gut zu gehen! „Jetzt geht es darum, die Schule soweit herzurichten, dass keine Einbrüche stattfinden können und, dass das Material, welches noch in Ordnung ist, erhalten bleibt. Dann muss der Schulbetrieb sobald als möglich wieder aufgenommen werden, um die Kinder mit Mahlzeiten zu versorgen und ihnen einen sicheren Ort zu bieten.“ schreibt Magalis Thomas vom deutschen Förderverein der Schule. Bei diesen Aufgaben, beim Wiederaufbau der Gebäude und später bei den ersten Schritten in Richtung Normalität und Zukunft der Schule möchten wir helfen. Darum bitten wir Sie: helfen Sie der „École du village“ in Haiti mit Ihrer Spende. Mit einem großen Dank,
Nana Göbel, Henning Kullak-Ublick, Bernd Ruf, Andreas Schubert
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Florence Tessier Ti Colibri Haiti e.V. _____________________________________ Spendenkonto
Freunde der Erziehungskunst
GLS Bank Bochum
IBAN:  DE47 4306 0967 0013 0420 10
BIC:    GENODEM1GLS
Stichwort „Haiti Schule“
Jetzt Spenden Mehr Informationen zu den Hintergründen der Schule Sie hier Erste Bilder die uns aus der Schule erreichten sehen Sie hier

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