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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Haiti: Waldorfschule „École du village“ von Hurrikan zerstört

Es war die Zeit, zu welcher normalerweise die Sonne aufgeht, als der Hurrikan „Matthew“ am Morgen des vorletzten Dienstags mit all seiner zerstörerischen Kraft auf den Süden Haitis traf.

Von: Freunde der Erziehungskunst
Stundenlang überschwemmte der Starkregen alles, setzte Dörfer und Städte unter Wasser und verwandelte Straßen und Bäche in reißende Flüsse, die das wenige Hab und Gut der Menschen fortspülten und Krankheiten brachten. Noch schlimmer wüteten die Winde. Sie zerstörten die Häuser und Hütten, knickten Bäume wie Streichhölzer, verwandelten Dörfer in einen Haufen Chaos und nahmen hunderten Menschen das Leben. "Einige Städte und Dörfer sind fast von der Landkarte gefegt worden. Felder und Essensreserven wurden zerstört. Mindestens 300 Schulen wurden beschädigt." sagte Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Die Katastrophe traf eines der ärmsten Länder der Welt. Im Inselstaat leben etwa 10 Millionen Einwohner. Schätzungsweise 80% von ihnen leben unter der Armutsgrenze, über die Hälfte sind Analphabeten. Zuletzt hatte 2010 eine gewaltige Naturkatastrophe in Form eines Erdbebens das Land getroffen und um Jahrzehnte zurückgeworden. Noch heute leben Menschen, die ihr Haus verloren, in Zelten und viele Kinder sind nicht in die Schule zurückgekehrt, dem einzigen Ort, der ihnen eine wirklich langfristige Perspektive schenken könnte. Zu den jetzt vom Hurrikan zerstörten Schulen zählt auch die kleine Waldorfschule „École du Village“. Sie liegt etwa sieben Kilometer südwestlich der Hafenstadt Les Cayes. Die Schule wurde vor elf Jahren von der ehemaligen französischen Waldorfschülerin Myriam Silien und einer haitianischen Freundin gegründet. Die beiden suchten einen schützenden Ort für ihre Kinder und wollten der Perspektivlosigkeit etwas entgegensetzen. Vor dem Sturm besuchten beinahe 130 Kinder die Waldorfschule und den Kindergarten. Unter ihnen auch Kinder mit Lernschwierigkeiten, Kinder die Zuhause viel Gewalt erleben und einige ehemalige Kindersklaven. Sie lernten voller Freude, ohne Schreien und Schläge, jeden Tag gab es zwei frische, warme Mahlzeiten. Rasmus Precht war Pionierfreiwilliger der Freunde der Erziehungskunst und später nach dem Erdbeben für UN-Habitat für die Gemeindeplanung in Slums zuständig, die durch die UNO beim Wiederaufbau unterstützt wurden. Er besuchte die Schule und berichtet: „Mich hat die Qualität des Unterrichts absolut überzeugt. Es herrschte eine achtsame Atmosphäre und die Kinder waren glücklich“. Nun ist die Schule zerstört. Die Blechhütten der Kinder hat der Wind hinweggefegt, der Kindergarten, der nächste Woche eröffnet werden sollte, und der Schulgarten mit allem angebauten Gemüse sind verwüstet. Von dem Freiwilligenhaus und dem Haupthaus stehen zwar noch die Wände, aber der Sturm hat die Dächer und Fenster zerstört. Was er nicht mitriss, haben der schwere Regen und die herumfliegenden Bäume und Trümmer unbrauchbar gemacht. Es ist in all dem Chaos wie ein Wunder: Zur großen Erleichterung der Schulgemeinschaft scheint es allen, zumindest körperlich, gut zu gehen! „Jetzt geht es darum, die Schule soweit herzurichten, dass keine Einbrüche stattfinden können und, dass das Material, welches noch in Ordnung ist, erhalten bleibt. Dann muss der Schulbetrieb sobald als möglich wieder aufgenommen werden, um die Kinder mit Mahlzeiten zu versorgen und ihnen einen sicheren Ort zu bieten.“ schreibt Magalis Thomas vom deutschen Förderverein der Schule. Bei diesen Aufgaben, beim Wiederaufbau der Gebäude und später bei den ersten Schritten in Richtung Normalität und Zukunft der Schule möchten wir helfen. Darum bitten wir Sie: helfen Sie der „École du village“ in Haiti mit Ihrer Spende. Mit einem großen Dank,
Nana Göbel, Henning Kullak-Ublick, Bernd Ruf, Andreas Schubert
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Florence Tessier Ti Colibri Haiti e.V. _____________________________________ Spendenkonto
Freunde der Erziehungskunst
GLS Bank Bochum
IBAN:  DE47 4306 0967 0013 0420 10
BIC:    GENODEM1GLS
Stichwort „Haiti Schule“
Jetzt Spenden Mehr Informationen zu den Hintergründen der Schule Sie hier Erste Bilder die uns aus der Schule erreichten sehen Sie hier

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