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Waldorf 100

Streaming-Portal für Lehrerbildung und Forschung

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Jeder hat das Recht, eine Ausnahme zu sein

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Mensch werden im digitalen Zeitalter. Netzwerktreffen in Dornach

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Kolloquium der Pädagogischen Akademie mit Christof Wiechert

„Aus welchen Impulsen gestalten wir die Zukunft der Waldorfschule?“

Von: Hardenberg Institut und die Pädagogische Akademie am Hardenberg Institut

„Kraftakt“

Foto: Christof Wiechert Ein Hauptanliegen der Pädagogischen Akademie liegt in der Ausarbeitung der Grundlagen und Voraussetzungen, die der Impuls der Waldorfbewegung notwendig braucht, um lebendig und zeitgemäß zu bleiben. Bereits im November 2008 fand ein Kolloquium mit Christof Wiechert zum Thema in
Heidelberg statt, in diesem Jahr wurde die Arbeit in Hamburg fortgesetzt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die größten Probleme und Herausforderungen, mit denen Waldorfschulen sich heute konfrontiert sehen, durch die Überhand nehmenden rechtlichen und strukturellen Maßnahmen hervorgerufen werden, die das Bildungssystem auferlegt. Sie stehen in den meisten Fällen im Widerspruch zu dem, was eine menschengemäße Pädagogik sein sollte, und damit zu dem, was eine Waldorfschule im Kern verfolgt. An einem solchen Wendepunkt scheint es unerlässlich, sich auf die Ursprungsimpulse der Waldorfpädagogik zu besinnen und zugleich auf das, was die Gegenwart von der Erziehung fordert. Kann in der Verbindung dieser Elemente die Möglichkeit eines neuen Aufbruchs liegen? Auch der Mangel an qualifizierten Lehrern stellt vor große Herausforderungen. Wo liegen die Ursachen? Wie kann diesen begegnet werden? Gibt es alternative Lehrerbildungsformen wie z. B. eine unmittelbare Zusammenarbeit der Schulen mit Lehrerseminaren, die einen intensiveren Praxisbezug
ermöglicht?
Das Kolloquium widmete sich der Frage, wie die Waldorfschulbewegung die neuen Aufgaben meistern kann, die sich auf pädagogischer und rechtlicher Ebene stellen.
Wie kann dies geschehen, ohne dass sie dabei die eigene „anthroposophische Identität“ verliert oder sich in formalen Maßnahmen erschöpft? Im Gesamtbild zeigt sich, dass dieser Herausforderung oft mit „gleichen Mitteln“, d. h. kurzfristigen organisatorischen Maßnahmen begegnet wird, die zwar schnell eine gewisse Wirkung erzielen können, langfristig jedoch das Innenleben der Schule schwächen. So entsteht der durchaus bekannte Teufelskreis. Kann - oder muss sogar - die notwendige Geistesgegenwart eher aus der Vertiefung der geisteswissenschaftlichen Arbeit und aus der Besinnung auf die Essenz der Pädagogik Rudolf Steiners geschöpft werden? Im Kolloquium berichteten Lehrer über ihre neuesten Erfahrungen mit Kollegiumsarbeit in ihrer Schule. Im Sommer 2009 ging das Kollegium einer Frage nach, die es schon seit langem beschäftigte: „Wie komme ich zu einem Wahrnehmen und Handeln aus dem Bewusstsein von Reinkarnation und Karma im Hinblick auf Erziehung?“ Dieses Projekt wurde als ein „Kraftakt“ erlebt, denn es erforderte eine sorgfältige Vorbereitung und einen gewissen Abstand vom Tagesgeschehen. Aber die Beteiligten berichteten auch, dass sich die Früchte einer solchen Arbeit unmittelbar bemerkbar machten, sowohl im kollegialen Umgang als auch in der pädagogischen Arbeit.
Viviana Alvarez/ Dezember 2009
________________________ www.hardenberginstitut.de www.paedagogische-akademie.de 

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