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erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Kongress „90 Jahre Zukunft“

Waldorfschulen suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit - Profil soll an den Zeiterfordernissen geschärft werden

Von: Bund der Freien Waldorfschulen e.V. - Peter Augustin

Dialog mit der Öffentlichkeit 

Bilder v.o.n.u. : Uhlandshöhe 1919, Uhlandshöhe heute (Fotografin Manu HarmsSchlaf), Alte Postkarte, Kollegium, Schulklasse mit Emil Molt (Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen e.V.) Bilder farbig unten: Eindrücke aus der Stuttgarter Waldorfschule Uhlandshöhe (Fotografin Charlotte Fischer)
Stuttgart. Der Bund der Freien Waldorfschulen will das Jubiläumsjahr 2009 verstärkt dazu nutzen, mit der Öffentlichkeit in Dialog zu kommen und das pädagogische Profil der Schulen entsprechend den Erfordernissen der Gegenwart weiterzuentwickeln. Dies betonte Vorstandsmitglied Walter Riethmüller bei der Vorstellung des bildungspolitischen Kongresses „90 Jahre Zukunft“, der am 23.Oktober in Stuttgart stattfinden wird. Das Jubiläum sei kein Anlass, sich auf die Schulter zu klopfen, sondern es gehe darum, neu zu bedenken, „was uns ausmacht und woher die Impulse für die Zukunft kommen“. Anlass des bundesweiten Kongresses  ist die Gründung der ersten Waldorfschule auf der Uhlandshöhe in Stuttgart vor 90 Jahren, Veranstalter sind die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, die Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Baden-Württemberg sowie der Bund der Freien Waldorfschulen Stuttgart. Nach den Worten Riethmüllers ist das Bild der Waldorfschulen in der Öffentlichkeit zu stark von der Vorstellung eines „starren Systems“ geprägt. „Das ist aber gerade nicht das Anliegen der Waldorfpädagogik. Rudolf Steiner wollte kein System, sondern er gab den Lehrern der ersten Waldorfschule den Auftrag, ihre Pädagogik täglich neu im Dialog mit den Schülern zu entwickeln.“ Die stärkere Individualisierung der Gegenwart mache den „individuellen Blick“ in der Pädagogik  unabdingbar und auch ein Bewusstsein von den Möglichkeiten einer Methodenvielfalt. ”Wir können uns immer weniger darauf berufen, wie wir es schon immer gemacht haben“, sagte Riethmüller. Als wichtigen Zukunftsimpuls nannte er die Einbeziehung von gesundheitlichen Aspekten in die Pädagogik. „Das ist heute ganz entscheidend, wie gesundheitsförderlich Unterricht für die Kinder ist. Dieser Ansatz unterscheidet die Waldorfpädagogik ganz radikal von anderen pädagogischen Richtungen.“ Riethmüller sprach sich außerdem für das stärkere Engagement der Waldorfschulen in der Förderung von benachteiligten Schülergruppen aus. „Wir sollten uns anlässlich des Jubiläums auch wieder auf die Schüler in den sozialen Brennpunkten zurückbesinnen. Die erste Waldorfschule war schließlich eine Schule für Arbeiterkinder. Gerade in der Förderung von Migrantenkindern liegt ein großes Aufgabenpotential.“ Der Kongress am 23.Oktober in der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe steht ganz im Zeichen des Dialogs mit Experten, die nicht zur Waldorfschulbewegung gehören. Im Zentrum stehen Themen wie Schule aus der Sicht der Hirnforschung, die Bedeutung der Elternmitarbeit und die interkulturellen Herausforderungen an das Schulwesen. Zu den  Referenten bzw. Podiumsteilnehmern gehören u.a. Prof. Joachim Bauer, Universität Freiburg, Steffen Schmid vom Landeselternbeirat Baden-Württemberg und Sybille Volkholz vom Bürgernetzwerk Bildung. Am Abschlussplenum nehmen Prof. Stephan A.Jansen, Zeppelin University Friedrichshafen, Christof Wiechert von der Pädagogischen Sektion am Goetheanum, Rüdiger Iwan, Autor des Buchs „Die neue Waldorfschule" sowie eine Vertreterin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teil. Info und Anmeldung unter http://www.waldorfschule.info/de/aktuell/index.html ________________________________________ Über den Bund der Freien Waldorfschulen e.V. Die deutschen Waldorfschulen haben sich zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. Korporative Mitglieder sind derzeit 213 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie neun Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik. Daneben gibt es rund 1.900 persönliche Mitglieder. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart eröffnet. Nach 90 Jahren Waldorfpädagogik gibt es heute weltweit über 1.000 Waldorfschulen sowie 2.000 Kindergärten und Förder-Einrichtungen in allen Erdteilen, darunter auch in Israel, Südafrika und Ostasien.

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Pressekontakt:                                                                

Peter Augustin - Pressereferent  Wagenburgstraße 6                                                        70184 Stuttgart                                                                 Tel. 0711-2104240 Mobil 0163 570 14 30                                                                     pr@waldorfschule.de

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