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erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Lehrerknappheit - Den Waldorfschulen fehlen Lehrer

Der Landeselternrat ist zuversichtlich, dass mit den neuen Studiengängen nun auch neue, zusätzliche Studenten für die Waldorflehrer-Ausbildung begeistert werden können.

Von: Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg e.V.

Zuversichtlich

Fotos: Charlotte Fischer Der Landeselternrat der Freien Waldorfschulen befasste sich auf seiner Konferenz in Offenburg mit Möglichkeiten, der drohenden Lehrerknappheit zu  begegnen. Dabei begrüßten die Delegierten die Einrichtung von Bachelor- und  Master-Studiengängen für Waldorfpädagogen, wie sie mit Beginn des neuen  Studienjahres an der Freien Hochschule in Stuttgart angeboten werden.

Matthias Jeuken, Dozent für Eurythmie an der Freien Hochschule für Waldorfpädagogik, informierte die Elternvertreter von Waldorfschulen aus ganz Baden-Württemberg über die vor Kurzem akkreditierten, modularisierten Studiengänge, wie sie in Stuttgart und bald auch an der Freien Hochschule Mannheim angeboten werden. In Stuttgart ist dies zum einen ein grundständiger dreijähriger Bachelor-Studiengang „Waldorfpädagogik“, zum anderen der darauf aufbauende Master-Studiengang „Klassen- und Fachlehrer in der Waldorfschule“. Außerdem wird ein zweijähriger Master-Studiengang für Absolventen des ersten Staatsexamens sowie ein auf anderthalb Jahre ausgelegter Master „Oberstufenlehrer in der Waldorfschule“ angeboten, für den ein abgeschlossenes Hochschulstudium im unterrichtsbezogenen Fachgebiet erforderlich ist. Mit der Modularisierung der Studiengänge und ihrer Akkreditierung reagierte die Freie Hochschule Stuttgart sowohl auf die Aufforderung des Wissenschaftsministeriums wie auch auf Wünsche nach flexibleren Studienmöglichkeiten innerhalb Europas. Anders als in vielen Nachbarländern wird jedoch in Deutschland, analog zu den staatlichen Schulen, auch in den Waldorfschulen der Bachelor-Abschluss nicht für eine Tätigkeit als Klassenlehrer anerkannt werden. Auf entsprechende Fragen der Delegierten antwortete Jeuken, dass hiermit beispielsweise Arbeitsfelder als pädagogische Zweitkraft, im integrativen Bereich sowie in der Ganztagesbetreuung zu besetzen seien. Deutlich distanziert sich die Freie Hochschule vom „Flaschenhals-Prinzip“ der Staatlichen Hochschulen: Es soll möglichst jedem Bachelor-Absolventen ein Master-Studium angeboten werden. Da die neuen Studien-Abschlüsse auch im Bezug auf die Staatlichen Hochschulen nicht unumstritten sind, interessierten sich die Delegierten insbesondere für die Vorteile der Akkreditierung. Hier machte Jeuken am Beispiel des grenzübergreifenden Eurythmie-Studiums zwischen Holland und Deutschland deutlich, dass zum Vorteil der Studierenden europaweit eine höhere Kompatibilität erreicht werden könne. Als weiteren Vorteil wertete er die neue Herangehensweise an Studieninhalte und verbesserte Refinanzierungsmöglichkeiten für Waldorfschulen in Bundesländern, in denen die Zuschusspauschalen an die Qualifikation der Lehrer gekoppelt sind. 
Die Ausbildung von Waldorfpädagogen wird nicht vom deutschen Staat bezuschusst.
Neben den Studiengebühren, die mit 1500 Euro pro Studienjahr nur moderat über denen an staatlichen Hochschulen liegen, finanziert sich die Freie Hochschule weitgehend über die Zuschüsse des Bundes der Freien Waldorfschulen. Die Eltern von Waldorfschülern bezahlen mit ihrem Schulbeitrag somit die Ausbildung der zukünftigen Lehrer. Der Landeselternrat ist zuversichtlich, dass mit den neuen Studiengängen nun auch neue, zusätzliche Studenten für die Waldorflehrer-Ausbildung begeistert werden können.

56 Waldorfschulen sind Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien
Waldorfschulen in Baden Württemberg e.V. Derzeit besuchen rund 23.800 Schüler eine Waldorfschule im Land.
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Kontakt:

Pressemeldung Nr. 13 / 2009    27.Oktober 2009
Ansprechpartner: Dr. Joachim Schwarte
Tel: 01 71 / 55 87 174, E-Mail: joachim.schwarte@iwb.uni-stuttgart.de  - - - - - - -
Waldorf BaWü
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen
in Baden-Württemberg e.V.
Libanonstr. 3, 70184 Stuttgart
T: 0711 / 48 12 78, F: 0711 / 48 75 15
E-Mail: FWS-BW@waldorf-bw.de
Homepage: http://www.waldorf-bw.de

VR Stuttgart: Nr. 5963, Vorstand Herr Dr. Albrecht Hüttig

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