News

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Goetheanum

Mit diesem Thema wird sich die 11. Welt- Lehrer- und Erziehertagung am Goetheanum in Dornach/ Schweiz beschäftigen, die Ostermontag beginnend, vom 18. – 22. April 2022 stattfindet. Es ist die erste weltweite Tagung für Waldorfpädagogik nach dem Jubiläumsjahr «100 Jahre Waldorfpädagogik».

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eliant

Sebastian P. Suggate und Philipp Martzog vom Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Regensburg haben erstmals untersucht und nachweisen können, dass Bildschirmmedien die Vorstellungskraft von Kindern negativ beeinflussen. Die Ergebnisse wurden bei Developmental Science, der Top-Zeitschrift im Feld Entwicklungspsychologie/Pädagogische Psychologie im April 2020 publiziert.

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erziehungskunst.de

Überflieger, Nerds, Sonderlinge ... Die Liste der Zuschreibungen von Hochbegabten ist lang. Im Kleinkindalter könnten sie leicht als Überflieger identifiziert werden. Oft werden sie aber in ihrem Drang, Dinge auszuprobieren und zu durchdenken, ausgebremst. Wenn sie dann voller Vorfreude in die Schule kommen, werden sie erneut gestoppt, denn dann heißt es für diese Kinder: Warten!

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erziehungskunst.de

»Sinn ist etwas, durch das wir uns Erkenntnis verschaffen, ohne Mitwirken des Verstandes.« Die Evidenz dieser Aussage Rudolf Steiners ist an kleinen Kindern unmittelbar erlebbar.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Wie bleiben Familien mit Kindern trotz aller Herausforderungen während der Coronavirus-Pandemie möglichst positiv gestimmt? Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Pädagogik, Psychologie und Medizin haben auf der Website kinderaerzte-im-netz.de konkrete und alltagstaugliche Tipps und Informationen dazu zusammengestellt.

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pädagogische Sektion

Zusammen lernen, lesen, spielen und basteln – das ist jetzt wichtiger denn je! Der Waldow-Verlag unterstützt Eltern und Kinder in der schul- und kindergartenfreien Zeit mit einem kreativen Ideenpool. Dafür öffnet der Verlag die riesige Schatztruhe seiner beliebten Kinder- und Elternzeitschrift VORHANG AUF. Viele spannende Themen sorgen jeden Tag für Spaß und Abwechslung und warten darauf, gemeinsam entdeckt zu werden.

 
 
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pädagogische Sektion

Wohin gehen wir mit der Waldorfschule? Die Grundlage unserer Pädagogik bekommt immer grössere Bedeutung. Worauf bauen wir? Was sind unsere Grundlagen? Wie schaffen wir es, uns die Anthroposophie als Grundlage unserer Pädagogik so zu erarbeiten, dass sie uns Quell im 21. Jahrhundert wird?

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Missverständnis

erziehungskunst.de

 

Das kann man ja mal aushalten. Doch wenn es zum Dauerzustand wird, kommt man an seine Grenzen. Eltern wie Lehrer sind manchmal ratlos, doch erstere können ihre schwierigen Kinder nicht einfach »abschieben«, eine Schule schon.

Ehrlich gesagt: Ich mag das Wort Erziehung nicht, auch nicht, wenn sie eine Kunst sein soll. – Was soll künstlerisch daran sein, am Rand eines Nervenzusammenbruchs oder Wutanfalls entlang zu balan­cieren? Und erziehen klingt mir nach »ziehen«, klingt nach jemanden nach meinem Willen dort hinziehen, wohin er eigentlich aus eigenem Antrieb nicht will. Außerdem weiß ich es besser und weiß, was gut für das Kind ist. Ein Bild, in dem sich automatisch Spannungs- und Druckverhältnisse einstellen ...

Wir sitzen bei der Erziehung einem fundamentalen Missverständnis auf, denn sie »funktioniert« völlig anders. Erziehung zieht und drückt nicht, sondern pulst wie ein Herz: Sie wird nicht von einem zentralen Motor angetrieben, nicht von den Intentionen des Erziehers, Lehrers, der Mutter oder des Vaters oder eines pädagogischen Gurus, sondern indem in der Peripherie des Kindes Entwicklungs-, Spiel- und Freiräume bereitgestellt werden, in die die individuellen Impulse des Kindes hineinfließen und sich entfalten können. Beim Kind wird dort das Interesse entfacht, wo es etwas in seiner Umgebung über Welt und Mensch zu erfahren gibt. »Das Kind ist belehrt«, so Rudolf Steiner und wir erziehen (uns) dadurch, dass wir lernen, die Impulse des Kindes zu verstehen und damit umzugehen. Das Kind holt sich das, was es zu seiner individuellen Entwicklung braucht, selbst aus seiner Umgebung heraus, nicht aus dem, was die fokussierte Absicht des Erziehenden jetzt will. Auch wenn wir sagen: Dieses Kind stört, es kann nicht hören – die erzieherische Geste ist gerade umgekehrt: Der Erzieher hört auf das Kind und das Kind spricht.

Ja, und das ist eine Kunst, denn auch sie lebt vom dialogischen Prinzip zwischen Punkt und Umkreis, zwischen Individuum und Gemeinschaft. Kommt das Beziehungsgespräch ins Stocken oder zum Er­liegen, dann fangen die Erziehungsfragen, die sich meist in Lern- und Disziplinschwierigkeiten äußern, erst an. Auch in diesem Punkt, legte Steiner den Finger auf die Wunde: Erziehungsfragen sind im Kern soziale, also Beziehungsfragen. – Und keiner ist Schuld an der »Störung«, weder Lehrer noch Eltern, am wenigsten die Kinder selbst.

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