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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Nachricht vom Tode Taco Bays

Als Erzoberlenker spiegelte er die wachsende Weltweite der Christengemeinschaft; so hat er Priesterweihen auf englisch, holländisch, französisch und deutsch vollzogen.

Von: Frank Hörtreiter

Taco M. C. Bay


* 22. September 1933 in Beatenberg/Schweiz

 5. August 2011 in Überlingen

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Bild: Christengemeinschaft Berlin

Die ersten drei Erzoberlenker der Christengemeinschaft gehörten schon von deren Gründung (1922) an zum Priesterkreis. Als Taco Bay 1986 auf Rudolf Frieling folgte, markierte dies nicht nur einen Generationenwechsel. Der gebürtige Schweizer hatte mit seiner holländischen Frau als Heilpädagoge in Schottland gearbeitet und wurde 1962 zum Priester geweiht. Als Erzoberlenker spiegelte er die wachsende Weltweite der Christengemeinschaft; so hat er Priesterweihen auf englisch, holländisch, französisch und deutsch vollzogen. Taco Bay hat sein Amt zu Lebzeiten weitergegeben (im Jahre 2005, ein Novum in der Geschichte der Christengemeinschaft). Danach hat er in Neuseeland und am Bodensee gewirkt. Taco Bays Nachfolger ist Vicke von Behr. ___________________

Kontakt:

Frank Hörtreiter Öffentlichkeitsbeauftragter der Christengemeinschaft,   Ellernstraße 44 30175 Hannover  hoertreiter@gmx.de ________________________________________ Die Wochenschrift/ Das Goetheanum

Zum Tode von Taco Bay

Als siebentes und letztes Kind wurde Taco Marianus Christian Bay in Beatenberg am 22. September 1933 im Berner Oberland geboren.

Das Haus der Familie hatte der Vater Paul Bay, Architekt und Bildhauer, selbst entworfen; er war schnitzend an der Entstehung des Ersten Goetheanums beteiligt gewesen und hatte in engem Kontakt zu Rudolf Steiner die Planung für einige Häuser in Dornach übernommen. Taco Bay war zeitlebends dankbar für die ersten sieben Lebensjahre, in denen er in der Geborgenheit der Familie und der Weite der Natur heranwachsen durfte. Während des Krieges hatte der Vater als Offizier die Aufgabe, verschiedene Flüchtlingslager zu leiten. Die Familie zog immer mit. Deshalb musste Taco Bay zwölf verschiedene Schulen besuchen und wurde in vier Sprachen unterrichtet. Schließlich, nachdem die Eltern nach Großbritannien umgezogen waren, wuchs er in die englische Sprache herein. In Großbritannien ließ er sich zum Sonderschullehrer und Heilpädagogen ausbilden und war dann in Camphill, Schottland, tätig. In dieser Zeit musizierte er zusammen mit seiner Frau Ita zum Kultus der Christengemeinschaft. Von der Musik aus wuchs er in die Sprache der Menschenweihehandlung hinein, bis sich ihm in einer Weihnachtszeit die Gewissheit öffnete: «Ich muss Priester werden.» Nach der Priesterweihe 1962 in London war er in Edinburgh als Gemeindepfarrer tätig. Ab 1974 übernahm Taco Bay Leitungsaufgaben, zunächst in den Niederlanden, dann in Württemberg, bis er schließlich 1986 als Nachfolger von Rudolf Frieling das Amt des Erzoberlenkers übernahm (bis 2005). So oblag es ihm, das Sakrament der Priesterweihe zu vollziehen. Nun kam ihm die in der Jugend veranlagte Vielsprachigkeit zugute: Er hat auf Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch Priesterweihen gehalten. Durch sein herzliches Wesen konnte er unmittelbar die Menschen erreichen. Sein Humor bewahrte er sich auch in belastenden Krankheitszeiten. Als er im Alter eine Gehhilfe brauchte, sagte er einmal, statt über «Stock und Stein» hieße es jetzt für ihn: «mit Stock und Steiner». Trotz seiner Neigung zu Ruhe und Langsamkeit – er war ein ‹bekennender Berner› – hat Taco Bay viel in Bewegung gebracht. So setzte er sich unter anderem dafür ein, dass die verschiedenen Regionen der Christengemeinschaft bis in die Finanzverhältnisse hinein brüderlich zusammen wirken (Gründung der Foundation 1983), dass die Ausbildung zum Priester in drei Seminaren stattfinden kann: Chicago (jetzt Spring Valley), Hamburg und Stuttgart, dass die Leitung 2004 ihren Sitz von Stuttgart nach Berlin verlegt hat. Wir haben ihm, der am 5. August verstarb, in der Christengemeinschaft vieles zu verdanken. *****

Wochenschrift ‹Das Goetheanum›

In den Zielbäumen 7
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