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Waldorf 100 – learn tochange the world: Das ist der Slogan, mit dem im Jahr 2019 weltweit an die Gründung der allerersten Steinerschule erinnert wird

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Auf allen Kontinenten und in zahlreichen Kulturen lebt heute die Waldorfpädagogik. Bei vielen Besuchen in überseeischen Waldorf-»Kolonien« drängte sich mir die Frage auf, inwiefern dieser mitteleuropäische Kulturimpuls beispielsweise in Indien, China oder Mittel- und Südamerika, in Kulturen, die gelitten haben oder vernichtet wurden durch den europäischen Kolonialismus seine Berechtigung hat.

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1919 startete in Stuttgart die erste Rudolf Steiner Schule / Waldorfschule. 2019 feiern die Rudolf Steiner Schulen Schweiz das 100-Jahr-Jubiläum ihrer Pädagogik, mit der heute 1151 Schulen auf allen Kontinenten arbeiten. Höhepunkt des Jubiläums sind die Hermes Olympischen Spiele, die am 6. Mai 2019 in Aesch starten.

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erziehungskunst.de

Lehrer werden - Wo andere Schularten nach festen Lern- und Leistungstakten Schüler aussondern, lassen Waldorfschulen jeden Schüler reifen, bis er soweit ist. Diese pädagogische Herausforderung macht auch jeden Lehrer zum Erziehungskünstler.

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erziehungskunst.de

Die Waldorfschulen können aus zwei Gründen als Teil einer weltweiten, autonomen Friedensbewegung angesehen werden. Ihre Pädagogik sucht der Freiheitssehnsucht des werdenden Menschen gerecht zu werden und sie fördert den Einzelnen in seinem jeweiligen kulturellen Kontext. Sie verbindet die Kulturen, indem sie die Friedensfähigkeit im Individuum weckt. Weltweit sind heute Tausende von Menschen aus eigener Initiative in mehr als tausend kollegial geführten autonomen Schulen tätig.

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erziehungskunst.de

Wege finden in eine menschliche Zukunft› setzen sich über 1000 Waldorferzieherinnen und -erzieher auf der Welt-Erziehertagung von 15. bis 19. April am Goetheanum ein. Die erste Waldorfschule wurde vor 100, die Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten vor 50 Jahren gegründet.

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Neuer wissenschaftlicher Dialog am Goetheanum

a:2:{s:4:"unit";s:2:"h3";s:5:"value";s:239:"Vom 14. bis 18. April trafen sich 120 in Aus- und Fortbildung Tätige, um sich mit Pädagogen und Wissenschaftlern über die Perspektiven der neuen Erkenntnisse der Neurobiologie und Entwicklungsbiologie für die Pä

Von: Wolfgang Held
Foto: Charlotte Fischer

Aufmerksamkeit und Empathie

"Siebzig Prozent der didaktischen und methodischen Leitlinien der Waldorfpädagogik werden mittlerweile von der jüngeren neurobiologischen Forschung bestätigt," so Michaela Glöcklers Resumee von der Fachtagung "Entwicklungsgesetze im Kindes- und Jugendalter - der anthroposophische Entwicklungsgedanke im Spiegel der Wissenschaft".  Sie hatte die medizinisch-pädagogische Veranstaltung gemeinsam mit Rüdiger Grimm, verantwortlich für die Heilpädagogik am Goetheanum, und Christof Wiechert, Sektionsleiter für Pädagogik, organisiert, um den Dialog von anthroposophischer Menschenkunde und anthroposophischer Medizin mit der modernen Entwicklungspediatrie und Neurobiologie voranzutreiben. "Der Dialog kam zustande, aber er war noch zu zaghaft", so Christof Wiechert. "Aber wir werden dieses wissenschaftliche Forum fortsetzen." Wermutstopfen der Tagung war, dass die Besucherzahlen unter den Erwartungen blieben. Aber: die eigentlich gestellte Aufgabe, die in den anthroposophischen pädagogischen Ausbildung Tätigen in den wissenschaftlichen Dialog einzubinden ging auf, denn viele der in der Lehrerbildung Verantwortliche waren gekommen. Wenn die Neurowissenschaft und die Rhythmusforschung auf die Grundlinien der Waldorfpädagogik kommen, wofür braucht es dann die Anthroposophie? Michaela Glöckler: "Um die Erkenntnisse über die Bildsamkeit und Lernfähigkeit des Menschen Tag für Tag in Aufmerksamkeit und Empathie umzusetzen, ist ein spirituelles Weltbild notwendig - sonst verzehrt man sich." Anthroposophie ist somit weniger der Wissensschatz als vielmehr Kraft- und Fähigkeitsquelle für die pädagogischen Aufgaben am heranwachsenden Kind. _____________________________________

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Wolfgang Held
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