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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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NNA Berichterstattungen

Grenzen zwischen Schul- und Komplementärmedizin überwinden - Weleda verstärkt Kooperation mit dem Kneipp-Bund - Grenzen zwischen Schul- und Komplementärmedizin überwinden

Von: NNA - Berichterstattung
EXETER (NNA) - Der bekannte britische Esoterikforscher und Autor Nicholas Goodrick-Clarke ist überraschend am 29. August 2012 in Torquay (England) im Alter von 59 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Goodrick-Clarke war Professor für Westliche Esoterik und zuletzt Direktor des Exeter Centre for the Study of Esotericism (EXESESO) an der Universität Exeter, das er 2005 mitbegründet hatte.  Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch sein Werk “Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus“ (englische Erstausgabe 1985, deutsch seit 1992) bekannt, das in viele Sprachen übersetzt wurde. Es brachte ihm den Ruf eines der besten Kenner der sogenannten „braunen Esoterik“ ein, der um 1900 entstandenen “Ariosophie“. Dabei ging es ihm weniger um die esoterischen Wurzeln der Nazi-Ideologie - die führenden Nazis lehnten Esoterik in jeder Form ab - als vielmehr um „die Bedeutung von Mythos und Symbol im politischen Prozess“, wie H.T. Hakl in seinem Vorwort schreibt.  Der Lehrstuhl für Esoterikforschung in Exeter war europaweit der dritte nach Paris (1965, Prof. Antoine Faivre) und Amsterdam (1999, Prof. Wouter Hanegraaff). 2006 zog die katholische Kirche nach und errichtete einen eigenen Lehrstuhl „für nichtkonventionelle Religion und Spiritualitätsformen“ an der päpstlichen Universität Angelicum im Vatikan (2006, Prof. Michael Fuss). Goodrick-Clarkes Forschungsinteressen galten Themen wie Globalisierung der Esoterik, Theosophie und esoterische Lehren der spirituellen Entwicklung im 20. Jahrhundert. Er befasste sich außerdem mit Hermetik, Pietismus und Alchemie im Zeitalter der Aufklärung und auch die Rosenkreuzer, Swedenborg, die Theosophie, Rudolf Steiner und Anthroposophie gehörten zu seinem Forschungsschwerpunkt.  Neben seinem Standardwerk „Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus“ veröffentlichte Goodrick-Clarke u.a. „Hitler's Priestess: Savitri Devi, the Hindu-Aryan Myth and Neo-Nazism“ (1998 Paracelsus: Essential Readings (1999); „The Rosicrucian Prelude: John Dee's Mission in Central Europe“(1999); „Emanuel Swedenborg: Visionary Savant in the Age of Reason“ (2002); „Black Sun: Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity“ (2002); „Helena Blavatsky“ (2004); „G.R.S. Mead and the Gnostic Quest“ (2005); „The Western Esoteric Traditions: A Historical Introduction“ (2008).  Innerhalb der Buchreihe Western Esoteric Masters (Spirituelle Meister des Westens, North Atlantic: Berkeley) gab er die Bände Robert Fludd (2001), Jacob Boehme (2001), John Dee (2003), Emanuel Swedenborg (2003) und Rudolf Steiner (2004) heraus.  Für die anthroposophische Bewegung von Interesse ist die Tatsache, dass Goodrick-Clarke im Gegensatz zu Historikern wie Peter Staudenmaier keine ideologische Gemeinsamkeiten zwischen Anthroposophie und der Nazi-Ideologie fand. Er schildert dagegen sehr genau, wie Ariosophen Anfang des 20. Jahrhunderts einzelne Elemente der Theosophie, deren Ziel eine Verbrüderung der Menschheit war, für ihre rassistischen Zwecke umdeuteten.  Ein Nachruf der ESSWE (Europäische Gesellschaft zum Studium der Westlichen Esoterik) hebt die menschlichen Qualitäten, die Warmherzigkeit, den ansteckenden Humor und die lebenssprühende Persönlichkeit des Forschers hervor. Im Internet findet sich auch eine kurze Selbstdarstellung von Prof. Goodrick-Clarke.  END/nna/vog Link: http://huss.exeter.ac.uk/research/exeseso/staff.php  Bericht-Nr.: 120919-02DE Datum: 19. September 2012  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA).  _________________________________________________ SCHWÄBISCH GMÜND/BAD WÖRRISHOFEN (NNA) - Die Weleda AG ist jetzt Fördermitglied des Kneipp-Bundes e.V. Damit wurde nach Angaben der Pressestelle der Weleda AG eine schon länger bestehende Zusammenarbeit bei Gesundheitsförderung und Prävention vertieft.  „Mit dem Kneippschen Gesundheitskonzept und der Anthroposophischen Medizin verknüpfen wir das Beste aus zwei Welten“, betonte dazu Dr. Barbara Sterner, Leiterin der Abteilung „Gesundheitspolitik und Kooperationen im Gesundheitswesen“ der Weleda AG.  Der weltweit führende Hersteller von Naturkosmetik und anthroposophischen Arzneimitteln und der große alternative Gesundheitsverband wollen z.B. bei Veranstaltungen künftig enger kooperieren.  END/nna/ung Bericht-Nr.: 120919-03DE Datum: 19. September 2102  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA). _______________________________ Kinderkrebsspezialist des Herdecker Gemeinschaftskrankenhauses legt Habilschrift zum Thema vor – Rolle der anthroposophischen Medizin gewürdigt HERDECKE (NNA) - Eine integrative Medizin, die die Sichtweisen von Schul-, Alternativ-, und Komplementärmedizin vereinigt, fordert Dr. Alfred Längler, der Leitende Kinderarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke. Sie sei notwendig, um optimale Heilung und Gesundheit zu erreichen, betont der Spezialist für Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in seiner Habilitationsschrift, die er an der Universität Witten/Herdecke vorgelegt hat.  Integrative Medizin vereinige die genannten Richtungen, indem sie alle verfügbaren therapeutischen Herangehensweisen und Disziplinen einsetze. Sie betrachte den ganzen Menschen und lege großen Wert auf eine gute Arzt-Patienten-Beziehung. Voraussetzung für integrative Medizin sei aber auch eine „offene wissenschaftlich-neutrale Kommunikation zwischen Ärzten aller Therapierichtungen“, so Dr. Längler.  Längler zeige in seiner Habilitationsschrift, schreibt die Universität Witten/Herdecke (UWH) in einer Pressemitteilung, dass die Anthroposophische Medizin in der medizinischen Fachwelt anerkannt ist und in der breiten Patientenöffentlichkeit tatsächlich ankommt. Dies sei das Ergebnis einer bundesweiten Befragung bei Kinderonkologen und den Eltern von an Krebs erkrankten Kindern.  In seiner Arbeit dokumentiert und evaluiert der Arzt wissenschaftlich gesichert den Einsatz von komplementärer – zur Schulmedizin ergänzender – Kindermedizin und kommt zu dem Schluss, dass eine integrative Medizin, die beides verbindet, das Beste für den Patienten ist. Das Besondere der Anthroposophischen Medizin, die er täglich anwendet, sieht Dr. Längler in dem umfassenden Menschenbild, das ihr zugrunde liegt. Es ermögliche dem Arzt, die Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Geist besser zu verstehen.  Thema der Habilitationsschrift, an der Dr. Längler rund fünf Jahre lang gearbeitet hat, ist „Komplementäre und alternative Behandlungsmethoden in der pädiatrischen Onkologie.“ Die pädiatrische Onkologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Finanzielle Hilfe für die Arbeit erhielt er von der Software AG Stiftung, der Deutschen Krebsstiftung, der Gerhard Kienle Stiftung und dem Sterntaler e.V. Seit über 15 Jahren befasst sich Dr. Längler intensiv mit diesem Spezialgebiet. Da der Kinderarzt mit der Habilitation die Lehrbefugnis für das Fach Kinder- und Jugendmedizin an der Universität Witten-Herdecke erlangt hat, darf er sich jetzt Privatdozent Dr. med. nennen.  End/nna/ung Bericht-Nr.: 120910-01DE Datum: 19. September 2012  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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