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erziehungskunst.de

Lassen wir es dahingestellt sein, ob – was inzwischen viele bezweifeln – die staatlichen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirklich notwendig waren. Auf jeden Fall haben sie das Vertrauen vieler Menschen in die Zuverlässigkeit zentraler Maßnahmen auf wissenschaftlicher Grundlage erheblich gestärkt.

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erziehungskunst.de

Friedrich Eymann (1887–1954), ein junger, offener und an allem interessierter Mann, versah das Pfarramt in der Oberemmentaler Gemeinde Eggiwil. Er lernte Rudolf Steiner vermutlich 1924 kennen und hörte seine Vorträge im Berner Rathaus, in denen er ausführlich von den menschenkundlichen Grundlagen der Stuttgarter Waldorfschule erzählte.

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rose

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn und das Rudolf Steiner University College in Oslo haben Ausgabe XI, Nr. 1 der Online-Fachzeitschrift „RoSE – Research on Steiner Education“ veröffentlicht. Diese und alle weiteren Ausgaben sind einzusehen unter www.rosejourn.com.

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erziehungskunst.de

Holz, Metall und Stein erfordern nicht nur verschiedene Werkzeuge, sondern auch ganz verschiedene Fähigkeiten und Gemütsverfassungen. Über die Atmung sind Mensch und Baum miteinander verbunden – ihre Atmung korrespondiert miteinander. Aber das, was uns die Bäume hinterlassen, was sie uns schenken und was wir uns von ihnen nehmen, ist das knöcherne Gerüst.

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erziehungskunst.de

Die Jugendzeit ist eine Wendezeit – sie stellt die Welt auf den Kopf, um den »inneren Menschen« zur Welt zu bringen.

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Goetheanum

Mit diesem Thema wird sich die 11. Welt- Lehrer- und Erziehertagung am Goetheanum in Dornach/ Schweiz beschäftigen, die Ostermontag beginnend, vom 18. – 22. April 2022 stattfindet. Es ist die erste weltweite Tagung für Waldorfpädagogik nach dem Jubiläumsjahr «100 Jahre Waldorfpädagogik».

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eliant

Sebastian P. Suggate und Philipp Martzog vom Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Regensburg haben erstmals untersucht und nachweisen können, dass Bildschirmmedien die Vorstellungskraft von Kindern negativ beeinflussen. Die Ergebnisse wurden bei Developmental Science, der Top-Zeitschrift im Feld Entwicklungspsychologie/Pädagogische Psychologie im April 2020 publiziert.

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Paradigmawechsel

Potentieller Wandel

anthroposphie.ch

Wir stehen dem Virus des ‚potentiellen’ Wandels gegenüber. Alles was in der Welt gerade entsteht und sich gestaltet ist diesem gegenüber auf Abwehr und Schutz konzipiert. Und mit der Angst sind wir stets auf der Flucht. Ein Grippe-Fall und die Konzerne dieser Welt verlieren Milliarden an Wert – so zerbrechlich ist unsere hocheffiziente Welt. Von den Kindern wird unterdessen erwartet, dass sie die neuen Strukturen problemlos übernehmen. Die Schule schickt die Schularbeiten, der Lehrer doziert per Skype, die Lehrerin hilft per Chat, Musikschule über WhatsApp, FaceTime, Mail, Sprachnachrichten, Telefonanruf ...

Wäre es nicht an der Zeit, innerhalb der Erziehung  und Waldorfbewegung folgende Frage aufzugreifen und zu entwickeln: Wie und wo finden wir in unserer heutigen Welt echte Stabilität? Wie können wir uns all das, was unsere Schatten darstellen, verzeihen und unsere Grenzen in Freude, Freiheit und Selbstliebe erweitern?

Um in einer Welt, in der sich alles permanent wandelt und gerade jetzt die Angst in lauten, schweren Stiefeln rundumstampft und alles tut, um unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und uns ihrem Willen zu unterwerfen, echte Stabilität zu finden, gibt es nur eine Möglichkeit: Authentisch leben und sich selbst erkennen und verwirklichen. Nur so finden wir das ruhende Zentrum inmitten aller Turbulenzen. Denn wenn wir in der Aussenwelt nach Stabilität suchen, ist es eigentlich die Verbindung zu unserem Bewusstsein, die wir in Wirklichkeit vermissen. Wir können diese Verbindung nicht sehen, aber wir können sie erleben. Und im Erleben dieser Präsenz liegt der einzige Ort, wo wir wahre Beständigkeit, wahren Frieden und Sicherheit erfahren können. Dem Virus mit LIcht gegenüberzutreten heisst, die Lichtenergie des 'Virus des Wandels'  auch durch unsere Energie anheben.

Was heisst das für uns als Lehrer und Erzieher? Welche Aufgabe haben wir dahingehend?

Lehrer und Erzieher sein, ist ein Weg des Herzens. Und der Weg des Herzens ist der Weg des Mutes. So sollten wir Übungen, Meditationen entwickeln, die unsere Kinder dahin führen, den menschlichen Teil ihrer Selbst annehmen zu lernen. Als Wegbereiter zur Umsetzung dieser angeführten Essenz, könnten neben praktischen Ideen und Hinweisen zur eigenen Selbstwahrnehmung auch Entspannungsübungen für unsere Kinder, und auch für uns Erwachsene, ausgebaut werden. Wege, die den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ein erhöhtes Körperbewusstsein zu entwickeln und den konstruktiven Umgang mit emotional belastenden Situationen, wie sie jetzt stattfinden, zu erlernen und zu üben.

Wäre das nicht die Hauptaufgabe und Verpflichtung gegenüber unseren Kindern?

Der Erzieher, der in diesem Raum sich zu bewegen lernt, ist der Mittler der Sehnsucht unserer Kinder, einer Sehnsucht, die sich auf eine menschliche Gemeinschaft richtet, die die Erde als ihren gemeinsamen Schicksalsort erkennen lernt. Diese Übungen können zu Hause gemacht werden. Mit den Eltern, mit den Geschwistern, als Familie. Die Weltsituation darf uns und unseren Kindern die Gelegenheit zur Übung der Empfindungen geben.

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Pressekontakt für Anregungen, Initiativen, Austausch :

 

Nadine Aeberhard-Josche
E-Mail: presse(at)anthroposophie.ch
www.anthroposophie.ch

 

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