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Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Schulsystem: Lebendiger Wettbewerb um die besten Ideen nötig

Auch die Freien Waldorfschulen stellen sich der Herausforderung der Qualitätsentwicklung – Bericht von der Jahrespressekonferenz des Bundes in Berlin ...

Von: NNA-Korrespondent Ernst Ullrich Schultz


BERLIN( NNA). Chancengerechtigkeit im Bildungswesen
braucht Vielfalt, so lautete das Motto der diesjährigen
Jahrespresskonferenz des Bundes der
Freien Waldorfschulen in Berlin.
Eine keineswegs nüchterne Bilanz zur
finanziellen Situation der Schulen zogen Vorstand
und eingeladene Experten. Nicht nur die Zahlen standen im Mittelpunkt,
sondern es ging auch um die Themen Chancengerechtigkeit, Qualitätsentwicklung und die Stärkung der
pädagogischen Vielfalt
in Deutschland.

Nur ein lebendiger Wettbewerb um die besten Ideen kann dem deutschen
Schulsystem weiterhelfen. Schulqualität bedarf einer hohen
Identifikation mit der eigenen Schule – und die ist ohne die Förderung pädagogischer Initiative nicht zu bekommen“, betonte Henning Kullak-Ublick vom Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen am Schluss seines Referates.

Eine Qualitätsoffensive im deutschen Schulwesen ist dringend erforderlich,
so die Meinung des Vorstandes. Allerdings könne es nicht darum gehen, dass
durch Zentralisierung und Normierung der Qualitätssicherungsverfahren die
pädagogische Vielfalt noch weiter eingeschränkt wird, es komme vielmehr
darauf an, die Handlungskompetenz der Lehrerinnen und Lehrer vor Ort zu
stärken. Auch die Waldorfschulen stellen sich der Herausforderung der
Qualitätsentwicklung. Zum diesjährigen Kongress zu diesem Thema trafen sich
über 400 Lehrerinnen und Lehrer. Viele Waldorfschulen sind inzwischen
erfolgreich zertifiziert und arbeiten mit Qualitätssicherungsverfahren.

Auf der Veranstaltung wurde außerdem betont, dass die Waldorfschulen als
einzige Schulform ihre finanziellen Verhältnisse öffentlich transparent
machen und dabei den Vergleich mit öffentlichen Schulen keineswegs scheuen
brauchen. Der Staat spart über 30 Prozent Schulkosten an jedem
Waldorfschüler und die Eltern müssen die finanzielle Lücke füllen. Die
Aufwendungen der Kultusministerien für die Aufsicht und Reglementierung der
öffentlichen Schulen sind in diesem Vergleich nicht einmal enthalten. Unter
dem Strich arbeitet die Waldorfschule also kostengünstiger, auch dank des
hohen ehrenamtlichen Einsatzes von Eltern und Förderern. Der enorme Zulauf
und der hohe Anteil der Abitursabschlüsse der Waldorfschulen seien messbare
Indikatoren
dafür, dass gute pädagogische Arbeit geleistet werde.

End/nna/eus

Bericht-Nr.: 080811-01DE Datum: 11. August 2008

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