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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Schulversuch in Hamburg: Staatliche Ganztagsschule führt Waldorfelemente ein

Die Ganztagsschule Fährstraße in Hamburg-Wilhelmsdorf und der Verein Interkulturelle Waldorfpädagogik arbeiten ab 2014 zusammen.

Von: Bund der Freien Waldorfschulen

Ein bislang einmaliger Schulversuch startet in dem als sozialer Brennpunkt geltenden Hamburg-Wilhelmsburg: An der staatlichen Ganztagsschule Fährstraße (GTSFS) werdem ab dem Schuljahr 2014/2015 wesentliche Elemente aus der Waldorf-Pädagogik in den Unterricht integriert. Dazu kooperiert die Schulbehörde mit dem Verein Interkulturelle Waldorfpädagogik. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) stellte das Projekt, das zunächst als achtjähriger Schulversuch angelegt ist, gestern vor. "Der Bund der Freien Waldorfschulen begrüßt die Initiative, die die Erfahrungen der bisherigen Lehrer der Fährstraßenschule mit dem Ansatz der Waldorf–pädagogen zusammenbringen will", betont dazu Henning Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS). Waldorfpädagogen und Mitglieder des bisherigen Kollegiums der GTSFS haben in einer fast zweijährigen Planungsphase zusammen die Grundzüge einer gemeinsamen Pädagogik erarbeitet. Es ist vorgesehen, dass die drei ersten Klassen jeweils von einem Waldorflehrer und einem der bisherigen Lehrer der GTSFS gemeinsam unterrichtet werden. Dann soll das Angebot sukzessive aufgebaut werden.  Die GTSFS wird im Rahmen des Schulversuchs schrittweise um wichtige Elemente der Waldorfpädagogik erweitert, wobei das Klassenlehrerprinzip im Zentrum des Lernens steht. In Doppelstunden führen die Klassenlehrer die Kinder in alle großen Gebiete des Wissens ein. In diesen jeweils drei bis vier Wochen umfassenden Unterrichtsblöcken werden Fächer wie Deutsch, Mathematik, Sachunterricht u.a. erteilt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass über mehrere Jahre andauernde verbindliche Beziehungen zu einem Klassenlehrer und der so genannte Epochenunterricht der Waldorfschulen für Kinder aller Begabungen förderlich sind. In den Fachstunden und am Nachmittag werden Fremdsprachen, Handarbeit, Kunst, Musik und Bewegungsfächer unterrichtet. Herkunftssprachlicher Unterricht wird angestrebt, ebenfalls vertiefter Deutschunterricht, um Kindern mit Migrationsgeschichte einen sicheren Gebrauch der deutschen Sprache in Wort und Schrift zu ermöglichen. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens sollen kognitive Bildungsinhalte mit einem breiten Angebot von handwerklich-künstlerischen und musischen Fächern kombiniert werden. Für Kinder mit besonderem Förderbedarf gibt es zusätzliche Lern-, Sprach- und Übungsangebote. Die Waldorfpädagogik ist im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg schon seit Jahren mit einem interkulturellen Waldorfkindergarten präsent, der inzwischen an zwei Standorten arbeitet. Ursprünglich sollte dort auch eine Waldorfschule entstehen, vom Schulsenator kam dann jedoch der Vorschlag des Schulversuchs an der GTSFS – in gewisser Weise eine Anlehnung an den Schulversuch der Albert Schweitzer Schule aus dem Jahre 1945, der ebenfalls mit waldorfpädagogischen Elementen gearbeitet hat und diese bis heute enthält. ***

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.

Die derzeit 232 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. _______________________________

Kontakt:

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Celia Schönstedt
Kaiser-Wilhelm-Straße 89
D-20355 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 34107699-3
E-Mail: schoenstedt@waldorfschule.de

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